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14. Februar 2021

Höhlen in der Teufelsleiten bei Kremsmünster

(gepostet im Bereich Geologie)

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The Beast from the East, ein massiver Einbruch polarer Kaltluft, soll im Feber wochenlang für klirrende Kälte sorgen. Nachdem sich der Polarwirbel aber doch nicht aufgelöst hat, wurden die Prognosen rasch wieder revidiert. Für ein paar Tage mit knackigen -15 °C hat es aber schon gereicht. Bei diesen Temperaturen gibt es Eis vom Feinsten. Nicht nur das Eislaufen auf den Schacherteichen ist ein Traum, sondern auch die Höhlen in der Teufelsleiten müssten einen schönen Eisschmuck tragen. Beim Stichwort "Höhlen” waren Julia und Erik dann nicht mehr zu bremsen und die beiden begleiten mich zu unserer ersten Arktisexpedition.

Nach dem Mittagessen starten wir bei herrlichem Sonnenschein und eisigem Wind. Wir sind bestens ausgerüstet, trotzdem beißt der Wind ganz schön im Gesicht. Flott folgen wir dem Tempetal-​Wanderweg hinein in den Wald, wo es schon ein bisserl angenehmer ist. Nach den Stufen findet sich links schon ein kleine Höhle mit großen Eiszapfen die gleich inspiziert wird. Doch wir wollen weiter zur großen Attraktion. Dem Wasserfall mit der markanten Kalktuffnase, die von der Konglomerathöhle I (Kat. Nr. 1674/2) und Konglomerathöhle II (Kat. Nr. 1674/3) umrahmt ist. Bei unserer Ankunft werden wir nicht enttäuscht. Wunderschöne Eisskulpturen in allen Formen haben sich beim Wasserfall und in den Höhlen gebildet. Die Kids erkunden alles ganz genau. Auch sie haben ihre Kameras im Gepäck. In jeder Ecke finden sich wieder einzigartige Eiszapfen. Besonders im Bereich mit den kleinen Sinterbecken finden sich fantastische Formen. Aufgrund der Windstille lässt es sich hier länger aushalten. Den Abschluss bildet wie immer ein Besuch der eigentlichen 33 Meter langen Teufelshöhle (Kat. Nr. 1674/1) etwas nordwestlich der Kalktuffnase. Erik geht schon mal vor und kommt rasch wieder zurück. Aufgeregt meint er: "Papa, da gibts Eisschwammerl! Des muast da anschaun!” Tatsächlich haben sich auf dem trockenen Laub kleine Eis-​Stalagmiten gebildet, während sich auf der Höhlendecke kein Eis findet. Das muss natürlich ausführlich dokumentiert werden.

Nach gut einer Stunde haben die Kinder schon sehr kalte Hände und Füße. Auch der heiße Tee vermag die Gliedmaßen nicht so recht aufzutauen und wir beenden unsere Expedition. Eine gemütliche Couch-​Session vor dem Ofen haben wir uns jetzt redlich verdient.

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6. Februar 2021

Bergerbauern Reith

(gepostet im Bereich Berg)

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Die Bergerbauern Reith entwickelt sich immer mehr zu unserem Lieblingsplatzerl. Also flüchten wir schon wieder vor dem Nebel um dort oben etwas Sonne zu tanken. Die Forststraße ist im Schatten etwas eisig aber am Rand sehr gut zu gehen. In der Sonne liegt dann eh kein Schnee mehr. So erkundet Erik gleich mal die Umgebung und findet schon einige blühende Schneerose. Um die Mittagszeit ist es auch im kurzärmligen Leiberl sehr gemütlich. Und nachdem der Rucksack voller Essen und Trinken geplündert ist, verlassen wir dieses herrliche Fleckchen. Für den Rückweg nehmen wir diesmal aber die obere Forststraße, die deutlich weniger eisig ist.

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20. Jänner 2021

Hongar

(gepostet im Bereich Berg)

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Kurze After-​Work-​Tour auf den Hongar. Es ist viel los um 1400 beim Parkplatz in Kasten. Obwohl es in den letzten Tagen sehr viel geregnet hat, ist noch genügend Schnee vorhanden um mit der Rodel ins Tal zu fahren. Die Abschnitte im Wald sind sehr matschig, also bleibe ich lieber auf der Straße und erreiche unschwierig den Gasthof Schwarz in 45 Minuten. Leider dämpfen hohe Wolken den Sonnenschein.,Es ist aber immer noch deutlich wärmer als im Tal. Nach einer kurzen Erfrischung geht's auch schon wieder retour.

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29. Dezember 2020

Gmundnerberg

(gepostet im Bereich Berg)

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Ein Spaziergang von Pinsdorf auf den Gmundnerberg war der Standardausflug meiner Kindheit. Nun über 35 Jahre später ist die Erinnerung lückenhaft. Nur der Hatschek-​Steinbruch und riesige Schneehaufen beim Gasthof Urzn sind mir noch in Erinnerung. Also wird es Zeit diese Runde erneut zu erkunden, denn diese kleine Wanderung könnte auch für Julia und Erik interessant sein. Bergfexing Dad ist heute mit von der Partie. Vom Pinsdorfer Ortszentrum folgen wir der Straße hinter der Kirche hinauf zum Pinsdorfberg. Dort gibt es mehrere Parkplätze für Wanderer. Es ist kalt aber sonnig und hier oben liegt im Gegensatz zum Tal sogar etwas Schnee. Wir folgen dem Wanderweg um rasch zum sonnigen Höhenrücken zu gelangen. Der weitere Weg verläuft dann auf einer befestigten Straße, was aber bei der Schneelage sehr angenehm ist. Die Aussicht auf den Traunsee ist sowieso wunderschön. Hier gibt es auch eine große Streuobstwiese, die zur Baumblüte sicherlich sehenswert ist. Nach wenig anstrengenden 40 Minuten erreichen wir den Gasthof Urzn. Die Menschen haben es sich auf den umliegenden Bänken gemütlich gemacht. Teilweise haben Sie sogar ihre Campingsessel mit. Es ist ja immer noch Lockdown. Der Urzn betreibt jedoch Take-​Away und Bratwürstel, Gulaschsuppe, Kaffee und Bier sind erhältlich. Nach kurzer Rast steigen wir über den Aufstiegsweg ab. Fazit: Netter kurzer Ausflug, mit kurzer Anfahrt. Perfekt für eine gache Nebelflucht

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