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1. November 2016

Eckelsberg

(gepostet im Bereich Berg)

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Nach einem wirklich sehr gutem Mittagsessen beim Großen Jäger in Oberschlierbach, startet Familie Bergfexing um 1230 zu einer kleinen feinen Runde Eckelsberg-​Runde (Wanderweg K70). Während es sich die kleine Julia in der Babytrage gemütlich macht, sprintet Erik schon voran und raschelt durch das Buchenlaub. Es ist windstill und für Anfang November außergewöhnlich warm. So benötigen wir nur ein leichtes Fleece für die Runde, die mit 1h angegeben ist. Natürlich gibt es am Wegesrand und im Wald viel zu entdecken, aber durch das Laub rascheln bleibt doch die Top-​Attraktion heute. Es ist wenig los heute und so können wir am aussichtsreichen Bankerl am Eckelsberg unsere erste Labstelle einrichten. Wir genießen die wärmende Herbstsonne noch in vollen Zügen. Für morgen ist ja schon wieder Schneefall auf 1000 m angesagt. Gemütlich erreichen wir die große Wiese, wo wir einen weiteren Boxenstop einlegen. Von hier hat man einen sehr schönen Blick auf die Mollner Berge. Nun geht es wieder bergab und entlang des Güterwegs Windhager gelangen wir retour zum Ausgangspunkt. Für die ganze Runde benötigen wir äußerst gemütliche 1h40min. Erik war sehr tüchtig und ist alles alleine marschiert. Ich glaube da hat sich wer ein großes Eis verdient

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23. Oktober 2016

Hagler

(gepostet im Bereich Berg)

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Eine 10monatige Bergabstinenz ist schon ein bisserl lang. Da muss die spärliche Freizeit wohl genutzt werden und die Wahl fällt auf einen Klassiker: Die Hagler-​Runde. Bergfexing Dad und ich starten um 0845 bei knackigen 0°C am Parkplatz Rettenbach. Haube und Handschuhe benötigen wir schon ein einige Zeit, da sich die Sonne hinter hoher Bewölkung verbirgt. Wir überlegen, ob wir die Runde heute nicht umgekehrt gehen sollen und ein Anstieg über den Südgrat schlauer wäre. Doch als wir den Wald bereits hinter uns gelassen haben, merke ich erst, dass die Abzweigung zur Rießriegl-​Reith bereits hinter uns liegt. Naja beim Abstieg ergibt sich die Wegfindung eh von selbst und ein Foto von der Abzweigung mach ich diesmal auch Auf etwa 1450 m folgen wir dem so genannten Reitweg in Richtung Koppenalm. Inzwischen hat die Bewölkung dem strahlend blauen Himmel Platz gemacht. Dazu gesellen sich goldgelb verfärbte Lärchen (Larix decidua) und letzte Neuschneereste. Kein Wunder, dass wir heute sogar auf unmarkierten Wegen nicht allein unterwegs sind. Warum in die Ferne schweifen, wenn es zuhause doch so wunderschön ist. Auf der Nordseite liegt dann etwas mehr Neuschnee und als wir faulerweise den vorhandenen Fußspuren folgen, verpassen wir die Abzweigung in der Nordostflanke des Haglers. Aber der Fehler ist rasch erkannt und kaum 5 Minuten retour, zeigen uns die Steinmänner den Weg hinauf zum Grat. Den Gipfel erreichen wir nach gemütlichen 2h30min. Die Fernsicht reicht wieder einmal vom Tamischbachturm bis zum Traunstein. Obwohl es sonnig ist, benötigen wir doch Haube und Fleece. Und die Hände werden vom kalten Zipfer auch nicht wärmer

Die mitgebrachte Jause schmeckt nicht nur uns, sondern auch den hiesigen Alpendohlen (Pyrrhocorax graculus). Die Vögel sind besonders zutraulich und fressen sogar aus der Hand. Um 1200 beginnen wir mit den Abstieg über den Südgrat. Ein Bergkollege aus Pieding meint am Gipfel: "Der Steig is jo brutal sche!". Recht hat er, führt er doch durch urige Lärchen und Rotföhrenbestände bevor man wieder in den finsteren Fichtenforst eintaucht. Bei der Reith nehmen wir die Forststraße nach Nordost, wo uns dann beim Bründl die Steinmänner zurück zum Budergrabensteig führen. Merken: Ein Stiedl mit rotem Kopf markiert die Abzweigung. Oder wenn nicht vorhanden: Einfach bevor man den Wald verlässt unterhalb der Geländestufe links abzweigen. Nach gut 2h erreichen wir mit müden Knien wieder den Ausgangspunkt.

Fazit: War wirklich wieder fesch. Nächstes mal werde ich jedoch den Moosbauernsteig vom Rießriegl auskundschaften.

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29. Mai 2016

Hochsteinalm

(gepostet im Bereich Berg)

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Die Hochsteinalm erwandern wir heute vom Gasthof Windlegern aus, ist dies doch der Anstieg mit den geringsten Höhenmetern. Bei herrlichem Wetter starten wir pünktlich um 1000. Das erste Stückchen ist ein matschiger Weg (nicht Kinderwagen tauglich) im Wald und Erik macht es sich in der Kraxen bequem. Doch als wir die Forststraße erreichen, marschiert Junior wieder selbst. Straßenlatscher sind meist recht langweilig, aber am Wegesrand finden sich vielerlei Abwechslungen die für Kurzweile sorgen. Jede Schnecke wird natürlich genau untersucht und fürsorglich zum Wegesrand transportiert Baumstämme müssen erkraxelt werden und selbstverständlich gibt es auch einen Pestwurz-​Hut. Der Klassiker schlechthin! Ohne andere Kinder die heute mitwandern bricht jedoch die Motivation ein, was sich jedoch schlagartig ändert, als wir die Almfläche erreichen und die ersten Schafe sehen. Leider sind heute wenige Tiere auf der Weide. Doch auch die Pferde lassen sich gut füttern. Ziegen mag Erik sowieso. Um 1130 erreichen wir das Gasthaus. Die Qualität des Essens schwankt heute sehr stark. Das Bratl ist nicht richtig warm und sehr fett. Passend zum Bier, das auch warm ist. Aber Sarah's Gulasch ist dafür ausgezeichnet. Am Retourweg werden natürlich wieder die Pferde gefüttert. Etwa 30 Minuten vor dem Ausgangspunkt machen sich bei Erik erste Ermüdungserscheinungen bemerkbar und er schläft sofort in der Kraxen ein. Am Parkplatz angekommen ist er natürlich gut erholt und meint: "I mag Booterl fahren!" Gesagt getan! In Traunkirchen drehen wir noch einen Runde vorbei am Kloster hinüber zur Spitzvilla und zum Abschluss gibt es noch ein leckers Giovanni-​Eis. Dies ist das eigentlich Highlight des Tages. Auch für Sarah und mich, da wir in Traunkirchen noch nie Boot fahren waren.

Fazit: Die Hochsteinalm kann uns als Familienausflug nicht so recht überzeugen. Im Vergleich bietet die Polsterlucke erlebnistechnisch, kulinarisch und auch landschaftlich deutlich mehr.

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22. Mai 2016

Polsterlucke

(gepostet im Bereich Berg)

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Familie Kern begleitet uns heute bei einem Spazierer zum Polsterstüberl. Schon beim Start um 1000 sind Annelie, Leo und Erik kaum zu bremsen. Aber Stress gibt's heute keinen, haben wir doch ein feines Platzerl im Gastgarten reserviert. So genießen wir das frühsommerliche Prachtwetter in vollen Zügen. Oberhalb des Schiederweihers legen wir eine kleine Jausenpause ein. Hier verlassen dann Andi, Annelie, Erik und ich die Forststraße und nehmen das Wegerl für "echte Wanderer" Über Wurzeln und Steine zu steigen muss man üben, üben, üben. Bei den steileren Abschnitten nehmen Andi und ich die Kinder bei der Hand, aber bei den gemütlicheren Stückchen haben Annelie und Erik beschlossen, dass sie keine elterliche Hilfe mehr brauchen. Sehr brav marschieren die zwei. Groß ist jedoch die Freude als sie unter uns die Mamas wieder erspähen. Rund 1h benötigen wir zum Polsterstüberl, wo wir es uns im schattigen Gastgarten mit herrlicher Aussicht gemütlich machen. Für die Kinder gibt es mit Spielplatz und Tieren genug Abwechslung. Das absolute Highlight sind jedoch die großen Tretautos. Vorzugsweise mit Papamotor. Die hiesigen Spezereien sind wie immer vom Feinsten. Für die Kids gibt's auch noch einen Schlecker. Wer will da noch weg? Um 1300 brechen wir dann aber doch noch auf. Etwas westlich gibt es bei der Krummen Steyr ein feines Platzerl zum Steckerl-​, Blatt-​ und Steineschmeißen. Hier entdecke ich zufällig ein stattliches Exemplar des Gelben Frauenschuhes (Cypripedium calceolus), einer inzwischen seltenen Orchidee. Der Retourweg ist äußerst kurzweilig. Die Kindern pflücken uns sogar ein kleines Blumensträußchen. Auch der Kraxelfelsen muss erklimmt werden. Bis zum Schiederweiher geben sie ordentlich Gas und motivieren sich gegenseitig. Das wird natürlich in Form von Guzis belohnt, schließlich müssen die Energiespeicher aufgefüllt werden. Die letzten 10 Minuten werden Annelie und Erik in der Kraxen kutschiert, damit wir die Teile nicht komplett umsonst mitgenommen haben. Kurz überlegen wir noch, ob wir am Klauser Stausee eine kleine Bootrunde absolvieren. Aber Erik schläft sofort im Auto ein. Wir kommen eh bald wieder.

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