Einträge 650 - 647 >> >|

14. April 2022

Über den Eselsteig zur Burgruine Aggstein

(gepostet im Bereich Berg)

ErikAggstein.jpgzoomPicture

BurgruineAggstein2022.jpgzoomPicture

BurgruineAggstein2022a.jpgzoomPicture

Die Burgruine Aggstein steht schon lange auf der Wunschliste von Erik und Julia. Und da es in der Wachau sowieso immer schön ist, verbringen wir ein paar Tage in Weißenkirchen, wo wir uns im tollen Manghof einquartiert haben. Bei bestem Wanderwetter starten wir am großen Parkplatz im Tal. Es ist sehr wenig los an diesem Gründonnerstag. Rasch lassen wir die Straße hinter uns und der schöne Eselsteig beginnt. Die Buchen haben das Blätterdach noch nicht geschlossen und die Sonne wärmt schon kräftig. Die Fleecejacken können wieder im Rucksack verstaut werden. Die Reisesteine vom Maisenkögerl werden jedoch ausgepackt und auf gut sichtbaren Stellen platziert. Julia findet dabei gleich einen neuen Wanderstein. Gemütlich folgen wir dem mäßig steilen Weg, der von typischen Frühlingsblühern wie der Großen Sternmiere (Rabelera holostea) und der Frühlingsplatterbse (Lathyrus vernus) geschmückt wird. Nach rund 1h erreichen wir die Burg. Natürlich könnte man auch mit dem Auto bis hierher fahren, aber durch den Wald ist's doch viel spannender. Wir entscheiden uns nicht für eine klassische Besichtigung, sondern erkunden die Ruine mit der Rätselrally Anna und der Zaubertrank. Die Geschichte ist wirklich toll gemacht und führt uns in alle Winkel der Burg. Am Bürgl ist nicht nur die Aussicht auf die Wachau sehenswert, sondern auch das Rätsel knifflig. Da der Magen knurrt legen wir eine Mittagspause im Burghof ein. Der magische Stein motzt regelmäßig: "Schläfst du schon?”. Frisch gestärkt können wir dann auch die letzten Rätsel lösen. Der Abstieg erfolgt dann am Aufstiegsweg. Inzwischen ist es ein richtiger Frühsommertag geworden. Die Rollfähre bringt uns dann wieder nach Weißenkirchen, wo wir ein richtig gutes Eis beim Rathauscafe ergattern.

Kommentare verfassen

27. März 2022

Maisenkögerl via Bräumauer

(gepostet im Bereich Berg)

RuineScharnstein2022.jpgzoomPicture

MaisenkgerlApril2022.jpgzoomPicture

BuchsKreuzblume.jpgzoomPicture

BierBrunnentrog.jpgzoomPicture

Aprilzeit ist Gartenarbeitszeit. Aber bei diesem Kaiserwetter nutze ich den Vormittag für eine kurze Tour auf das Maisenkögerl. Um 0930 ist schon viel los im Tießenbachtal und die Wanderer spazieren zur Ruine, zum Hochsalm oder auf den Windhagkogel. Auch am unmarkierten Steig über die Bräumauer begegne ich heute einigen Wanderern. Die Buchen sind noch blattlos und so sieht die Ruine Scharnstein heute ein bisserl nackert aus Beim kleinen Kreuz auf der Bräumauer finde ich den ersten Reisestein des Tages. Ein kleiner Glücksstein mit Kleeblatt und Marienkäfer. Der ist für Julia und wandert in meinen Rucksack. Kurz vor dem felsigen Gipfelaufbau des Maisenkögerls gedeiht sehr oft die lilablühende Variante der Buchsblättrigen Kreuzblume (Polygala chamaebuxus). Über den Grat gelange ich flott zum Gipfelkreuz. Es ist viel los und der Straßenlärm vom Tal machts auch nicht gemütlicher. Also steige ich gleich wieder über den Normalweg ab. Unterhalb des Nebengipfels finde ich dann Reisestein Nummer 2. Eine schöne Schieferplatte mit einem kunstvoll gezeichneten Pfeilgiftfrosch. Der ist für Erik und wandert in meinen Rucksack Ich folge dem markierten Weg bis zu einem Baum mit der Aufschrift "T.B”. Hier zweigt ein gut sichtbarer Steig zur Hütte "Waldesruh” ab. Der Steig führt schnurstracks ins Tal. Entsprechend flott bin ich unten. Am Tießenbach hat der Almtaler-​Bergwiesenverein eine großen Brunnentrog platziert. Hier kann man 2 € gegen ein kühles Bierchen/Radler/Limo tauschen. Es war wie immer ein netter kleiner Spazierer.

Kommentare verfassen

13. März 2022

Almuferweg

(gepostet im Bereich Berg)

AlmuferwegMaerz2022.jpgzoomPicture

Gangljodl_1.jpgzoomPicture

Gemeinsam mit Familie Riedl spazieren wir von der Haltestelle Kothmühle entlang der Alm nach Grünau. Der Weg ist praktischerweise kinderwagentauglich, falls die kurzen Beine von Florina mal müde sind Das Wetter ist sonnig, aber es ist noch etwas kühl. In Gangljodl ernten die Kinder noch viel Bärlauch (Allium ursinum). Die Biberspuren, die wir letzten Monat entdeckt haben, sehen wir aber heute nicht mehr.Bei der Redlmühle legen wir dann eine erste Jausenpause ein und genießen die Frühlingssonne. Nach Grünau ist es nun nicht mehr weiter. Wir trudeln zur Mittagszeit ein und bekommen noch einen Platz in der Einkehr. Den sonnigen Nachmittag verbringen wir dann am Spielplatz und vor allem an der großen Schotterbank zwischen Grünaubach und Alm.

Kommentare verfassen

6. März 2022

Großer Sonnstein

(gepostet im Bereich Berg)

ErikGutGelaunt.jpgzoomPicture

Erik und ich starten wie üblich am Marktplatz und folgen dem wohlbekannten Weg. Nur wenig Wolken zeigen sich am Himmel und wir sind gut gelaunt. Die Schneeheide (Erica carnea) beginnt schon zu blühen. Die Massen an zartlila Blüten im lichten Föhrenwald sind immer wieder schön. Der Weg ist staubtrocken und wir kommen rasch vorwärts. Leider kommt der angekündigte Wetterumschwung schneller als erwartet. Der Himmel ist nun vollständig bedeckt und der Ostwind ist eiskalt. Wir ziehen Haube und Handschuhe an. Eine zusätzliche Jackenschicht wärmt ebenfalls. Doch Erik friert. Beim Jausenplatz, etwa 150m unterhalb des Gipfels, erhaschen wir für 10 Minuten noch etwas Sonnenschein. Wir essen eine Kleinigkeit und beschließen die Wanderung abzubrechen. Der Ostwind ist heute sehr unangenehm. Aber wir kommen wieder!

Kommentare verfassen

Einträge 650 - 647 >> >|