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8. März 2015

Langbathseen

(gepostet im Bereich Berg)

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Das erste Frühlingswochenende mit angenehmen Temperaturen steht vor der Tür. Daher müssen wir auch den ursprünglichen Plan vom Hatschek-​Steinbruch zum Gmundnerberghaus zu wandern, verwerfen. Alles bummvoll, auch beim Urzn. Aber eine Alternative ist schnell gefunden. Beim Langbathsee ist es sonning und windstill. Nur hätte ich nicht damit gerechnet, dass hier noch winterliche Verhältnisse herrschen. Auf der Nordseite liegt noch eine geschlossene Schneedecke und auch der Vordere Langbathsee ist noch zugefroren. Aber auf der Südseite unterhalb der Signalkogel hat schon der Frühling Einzug gehalten und die Leberblümchen (Hepatica nobilis) blühen. Erik muss natürlich sofort das Ufer inspizieren, denn Steinchen auf das Eis werfen ist viel zu lustig! Auch die hauchdünnen Eisschollen im Ranbereich sind eine Attraktion für sich Um doch noch zu unserem Tagesziel zu gelangen, verfrachten wir Junior in sein Wagerl, drücken im ein Eschensteckerl in die Hand und los gehts. Bereits nach dem Vorderen Langbathsee liegt auch auf der Forststraße eine kompakte Schneedecke. Tja, da hab ich mich mit meinen profillosen Waldviertler wohl ein bissl verkalkuliert. Peinlich, peinlich. Aber Sarah hat mitgedacht und ihre Wanderschuhe angezogen. Also darf sie Erik hinauf kutschieren Nach einer sehr gemütlichen Stunde gelangen wir zum sonningen Hinteren Langbathsee. Ich hab schon wieder vergessen, wie schön es hier im Talschluss ist und der Gusto auf eine gröbere Hirsch/Schafluckenrunde wird größer. Erik stärkt sich noch mit einem Obstsalat, um nötig Energie für die nächste Schneefetzerei zu tanken. Aber nach etwa 100 Schneebällen, wird es dann doch Zeit wieder den Rückweg anzutretetn. Zum Abschluss genießen wir beim Langbathsee Stüberl noch die letzten Sonnenstrahlen.

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21. Februar 2015

Gowilalm

(gepostet im Bereich Berg)

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Bevor sich die Wirtsleute auf der Gowilalm in die verdiente Frühjahrspause verabschieden, besuchen Bergfexing Dad und ich noch gach diesen feinen Aussichtsbalkon. Und da sich in dieser Semesterferienwoche die Sonne im Flachland nur selten zeigt, ist ein Ausflug ins sonnige Bergland überfällig. So starten wir kurz vor 0900 beim Parkplatz Singerkogel. Es ist wolkenlos und das Thermometer zeigt +4 °C.

Der direkte Weg ist heute schon ordentlich vereist und jeder Abstecher über Wald und Wiese ist willkommen. Zu den erfahrenen Gowilalm-​Besuchern zählen wir offensichtlich nicht, denn die meisten Wanderer haben Grödel montiert. Sicher kein Fehler, besonders im Abstieg. Während wir so über ein kurzes Wiesenstückchen wandern, sehen wir einen großen Greifvogel über uns kreisen. Dad tippt auf einen Habicht (Accipiter gentilis). Ich hätte ja auf einen Steinadler (Aquila chrysaetos) getippt, aber bei einer Flügelspannweite von etwas über einem Meter wird's wohl doch kein Adler gewesen sein. Es ist wohl an der Zeit auch die heimischen Greifvögel näher kennen zu lernen Von den Singvögeln zeigt sich während des Aufstiegs nur die Kohlmeise (Parus major). Nach kurzen 1h15min erreichen wir auch schon die sonnige Hütte und nehmen als Erste im Gastgarten Platz. Im kurzen Leiberl und mit einem kühlen Murauer Märzen in der Hand ist es schon recht gemütlich hier oben. Den schönen Panoramablick brauch ich eh nicht extra zu erwähnen. Leider weht schon bald der Föhn deutlich stärker, doch im halbfertigen Iglu merkt man davon wenig

Um 1100 brechen wir wieder auf und steigen wie immer über die Holzeralm ab. Auf der Südseite apert es schon etwas aus und die ersten Knospen der Schneerose (Helleborus niger) zeigen sich schon. In einer Lärche tummeln sich einige, kleine sehr lebhafte Vögel mit auffallend langem Schwanz und weißer Brust. Es handelt sich hierbei um Schwanzmeisen (Aegithalos caudatus) die im Bereich der Gowilalm häufiger anzutreffen sind. Der Abstieg zur schattigen Holzeralm klappt ausgezeichnet. Großteils ist der Schnee schön kompakt gefroren, nur stellenweise etwas firnig. Bei der Schmeißlreith erreicht uns aber schon wieder die Sonne und während sich in Kammlagen die Fichten im Wind wiegen, herrscht hier unten Windstille. Malerisch schlängelt sich der Goslitzbach durch die tiefverschneite Winterlandschaft. Um das schöne Wetter noch auszunutzen, kehren wir noch bei der unbewirtschafteten Stefansbergalm ein. Hier gibt's eine ausgezeichnet "Sunnbenk", die Bergfexind Dad auch gleich für ein Nickerchen nutzt. Die Stefansbergalm ist recht urig und im Sommer gibt's hier Streicheltiere & Almschmankerl. Ich glaube, die Bergfexings werden hier im Mai mal mit Junior vorbeischauen.

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2. Jänner 2015

Grünburger Hütte

(gepostet im Bereich Berg)

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Eine klassische Neujahrstour mit Opa-​Bergfexing. Bei traumhaftem Wetter starten wir um 0815 beim Parkplatz Schoberstein. Es hat -5 °C und es liegen 20 cm Pulverschnee. Dazu gibt's tiefblauen Himmel. Ach was will man mehr. Heute sind wir allein im Pranzlgraben, nur ein Gimpelmännchen (Pyrrhula pyrrhula) mit seiner karminroter Brust weißt uns schon den Weg. Generell sind die Vögelchen heute recht aktiv. Neben Kohl- (Parus major), Blau- (Cyanistes caeruleus) und Tannenmeisen (Periparus ater) zeigen sich heute auch einige Bergfinken (Fringilla montifringilla). Trotz der Minusgrade ist der Boden immer noch nicht durchgefroren, aber die Neuschneeauflage verhindert doch ein allzu große Gatschpartie. Die tief verschneite Landschaft sorgt für einen kurzweiligen Aufstieg.

Die Mandlmais erreichen wir um 0940. Heuer ist der Weihnachtsbaum bei der Abzweigung zum Schinder wieder wunderbar geschmückt. Da bekommen die neuen Wirtsleute vom Schobersteinhaus ein großes Plus. Wir aber schlagen den Weg zur Grünburger Hütte ein, den ich schon seit Jahren nicht mehr begangen habe. So sehe ich heute auch zum ersten Mal die Bergbauanlage am Pfaffenboden. Sogar einen Überführung gibt's hier. Es ist zwar sonnig, aber der lebhafte Wind ist etwas unangenehm. Auf dem Weg zur Hütte treffen wir wenig Wanderer und so erreichen wir um 1030 den wenig besuchten Stützpunkt. Obwohl es inzwischen deutliche Plusgrade hat, ist an ein Verweilen auf Terrasse nicht zu denken. Der Wind hat noch mal deutlich zugelegt. Doch in der äußeren und sonnigen Gaststube lässt es sicht gut aushalten. Mit der Zeit trudeln doch noch ein paar Gäste ein. Sogar einige Skitourengeher sind dabei. Naja, wenn man Stoaski hat ist's wohl kein Problem Nach ausgiebiger Rast brechen wir um 1130 wieder auf und steigen wieder über den Pranzlgraben ab. Inzwischen ist der Schnee schon etwas pappig, aber mit Ferseneinsatz klappt der Abstieg flott und wir erreichen den Ausgangspunkt wieder um 1300.

Fazit: Schöne gache Winterwanderung! Ich hoffe es gibt heuer noch mehr von dieser Sorte

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9. November 2014

Astein - Wasserklotz

(gepostet im Bereich Berg)

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Der Wasserklotz ist ja seit mehr als einem Jahrzehnt eine Standardtour. Aber erst als Martin Bilder vom Astein online gestellt hat, denke ich mir: "Verdammt, warum hab ich diesen leicht zu erreichenden Gipfel bisher immer ausgelassen?". Also flitze ich nach dem MIttagsessen zur Zickerreith und starte um 1300 bei herrlichem Sonnenschein meine Wanderung. Der Temperaturunterschied zwischen Allhaming (+6 °C) und hier (+16° C) ist beachtlich. Wie üblich nehme ich nach der Kreuzau den heute supermatschigen alten Viehweg. Von der Ferne schätze ich den Westrücken als recht leicht ein und ich beschließe heute diesen alternativen Aufstiegsweg zu wählen. Nach dem Viehgatter wandere ich kurz steil bergan zum Westrücken und stoße auf die erste schwarz-​weiße Markierung der Bezirksgrenze (Kirchdorf, Steyr-​Land). Super! Der erfahrene Bergfex weiß: Wo Bezirksgrenzen verlaufen, gibt es meist auch ein Wegerl. So auch hier. Teilweise sogar ausgeschnitten. Der Weg ist sonnig und angenehm trocken. Deutlich besser als die Anstiegs auf der Nordseite. Nur beim Grenzzeichen 98 wechsle ich kurz auf die Nordseite um dann gleich wieder auf die Südseite zu wechseln. Beim markanten Felspalt mit dem abgesprengtem Pfeiler mache ich eine 180° Wende und folge ich der schwach ausgeprägten Serpentine. Schwupdiwups bin ich nach 1h5min auch schon am Gipfel des Astein. Hochliegende Cirrenwolken dämpfen zwar den Sonnenschein, aber es ist immer noch herrlich warm. Nach kurzer Fotopause folge ich dem bestens ausgetretenen Pfad hinüber zum Wasserklotz. Der hiesige Buchenbestand vermittelt eher das Gefühl eines Spaziergangs durch eine Parkallee. Die jungen Buchen sind derart verbissen, dass sie einer in Form geschnittenen Hecke gleichen. Nach wenigen Minuten bin auch schon am Gipfel des Wasserklotzes. Uhrzeitbedingt tummelt sich heute niemand mehr im Gebiet und bei herrlicher Stille genehmige ich mir ein kühles Bierchen. Die Haller Mauern sind zwar schon etwas angezuckert, nach Winter riecht's aber noch nicht. Gut eine Stunde verbringe ich am Gipfel, bevor ich über die matschige Nordlfanke wieder absteige und um 1600 wieder den Ausgangspunkt erreiche. Fazit: Nicht schlecht, IMHO der schönste Anstieg zum Wasserklotz. Trotzdem bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Diese Minitouren sind wenig ergiebig. 2h Autofahrt für 3h spazieren. Ich weiß nicht so recht...

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