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15. August 2017

Hochlecken-Großhöhle und Hochleckenkogel

(gepostet im Bereich Berg)

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Nach fast 4jähriger Abstinenz besuchen Bergfexing Dad und ich wieder die Hochleckengroßhöhle und den Hochleckenkogel. Es ist Mariä Himmelfahrt und Kaiserwetter. Es ist also entsprechend viel los, als wir etwas später wie üblich um 0740 starten. Beim Brunnen verlassen wir die Karawane und folgen dem einsamen Pfad ins hintere Aurachkar. Nur zwei Kletterer sowie zwei Wanderer im Abstieg begegnen uns. Letztere haben die Nacht am Brunnkogel biwakiert und meinen: "Da woarn sicher 30 Leit oben. Do gehts zua wiar am Campingplatz". Im Hinteren Aurachkar wird das Flair nun doch alpiner und endlich eröffnet sich auch die Aussicht auf den Attersee, wo sich bereits Sarah mit den Kids tummelt. In Weyregg wurden schon vor 0900 die Parkplätze geschlossen.

Wie auch 2013 wandern wir hinüber zur Hochlecken-​Großhöhle. Leider findet sich noch kaum Eis in der Höhle und die feschen Gegenlichtfotos entfallen heute. Vor vier Jahren waren wir doch rund einen Monat früher dran. Durch die Schlucht gelangen wir flott auf das Plateau und dann in wenigen Minuten auf den Gipfel des Hochleckenkogel den wir um 1020 erreichen. Der Rundumblick ist wie immer herrlich. Ein Blick hinüber zum Hallstätter-​Gletscher nährt die Hochgebirgs-​Sehnsucht. Aber diese vielversprechende Abkühlung hol ich mir dann bei einem Sprung in den Attersee .

Damit es im Abstieg nicht zu warm wird, brechen wir um 1100 wieder auf. Genau richtig, denn die Westseite ist noch schön im Schatten. Ein Blick zum Hochleckenhaus und hinunter ins Kar bestätigt: Es ist verdammt viel los heute. Trotzdem klappt der Abstieg rasant. Paps liefert mich dann noch in Weyregg ab, wo ich mit meiner Familie den herrlichen Badetag genieße.

Fazit: Es war ein wunderschöner und fast schon klischeemäßiger oberösterreichischer "Urlaubstag". Berg & See. Was will man mehr?

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15. Juni 2017

Wurzeralm

(gepostet im Bereich Berg)

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Zusammen mit Familie Kern starten wir um 0930 bei der Talstation der Standseilbahn. Die Fahrt ist für die Kinder natürlich schon ein erstes tolles Erlebnis, fährt man ja auf Höhe der Baumwipfel durch den Wald. Bei der Bergstation werden zuerst einmal alle Wanderer adjustiert. Erik pritschelt gleich im nächsten Brunnen und wir tauschen die lange, nasse gegen eine kurze, trockene Hose. Kein Problem, denn es ist bereits warm und wechselnd bewölkt. Optimales Wanderwetter also. Julia hat es sich inzwischen in der Manduka bei Sarah bequem gemacht und legt ihr Vormittagsschläfchen ein. Annelie, Leo und Erik stürmen schon mal voraus und ziehen gleich einen langen Ast aus dem Wald, der rammbockmäßig unter lautem Geschrei auf die andere Straßenseite bugsiert wird. Aber auch für die Erwachsenen ist es herrlich hier oben. Die Aussicht ist wunderbar, wenig Leute sind unterwegs und die Trollblumenblüte (Trollius europaeus) steht kurz vor ihrem Höhenpunkt. Immer wieder legen wir kurze Pausen ein, denn jeder Felsen muss erkraxelt und jeder Baumstumpf näher untersucht werden. Mit kleinen Kindern heißt das Motto definitiv: Der Weg ist das Ziel. Der Rastplatz beim Frauenkar Sessellift lädt dann zu einer ersten Jausenpause ein. Frisch gestärkt erreichen wir nach gut 1h den Brunnsteinersee. Julia ist nun auch mal munter und gönnt sich zusammen mit uns eine kleine Stärkung. Die Dreierbande versenkt inzwischen mehrere Kilo Steine im See und erkraxelt wirklich jeden größeren Felsblock in der Wiese.

Um 1145 brechen wir wieder auf und wandern durch das Moor retour. Ich hab schon ganz vergessen, wie nett dieser Weg angelegt ist. An den kurzen Kneippweg kann ich mich auch nicht mehr erinnern. Ingrid probiert ihn gleich mal aus. Erik will auch mit, doch nach dem ersten Schritt kehr er doch um und meint: "A bissi kalt" . Die nächste Stärkungspause legen wir bei der Aussichtsplatform ein. Es ist etwas windig und nachdem Wurstbrot und Süßigkeiten gierig verschlungen wurden, wandern wir gleich weiter. Unterwegs zeige ich den Kindern ein paar Pflanzen. Besonders der Name der Teufelskralle (Phyteuma orbiculare) gefällt ihnen und so werde ich dann einige hundert Meter mit den "Krallen" gejagt. Bei der Filzmoosalm, im Windschatten des Stubwies, wird es dann ordentlich warm und es beginnt der steile Anstieg zur Bergstation. Eigentlich hab ich damit gerechnet, dass die Kids hier schlapp machen. Aber nachdem Julia im Buggy verfrachtet wurde, entflammt der Eifer von Annelie, Leo und Erik. Gemeinsam schieben sie Julia bis zur Wiederlechner Hütte. Julia findet das toll und quitscht vergnügt.

Nach rund 1h20min erreichen wir wieder die Bergstation, wo dann ordentlich gegessen wird. Die Kids sind sehr tüchtig gegangen und haben sich ein großes Eis verdient. Die Mamas einen Kaffe & Kuchen und die Papas ein kaltes Bier . Die Nachbesprechung dieser schönen Familienwanderung findet dann im Kernschen Pool zu Wels statt.

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27. Mai 2017

Dielalm

(gepostet im Bereich Berg)

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Zusammen mit Familie Konrad und Familie Lindtner starten wir bei herrlichem Maiwetter etwas oberhalb vom Gschwandgut. Julia hat es sich bei mir in der Manduka bequem gemacht, während Erik die etwa 250 Höhenmeter hinauf zur Dielalm selbst erwandert. Zusammen mit Felix und Lili ist das auch kein Problem. Außerdem gibt es im Wald ja Vieles zu entdecken. Etwa bei der Hälfte legen wir eine längere Pause ein, bei der Richard ein Maipfeiferl bastelt. Die Kinder sind natürlich begeistert, aber auch ich schau mir genau an, wie die Haselrute verarbeitet wird. Nach rund einer Stunde erreichen wir die wunderschöne Dielalm.

Seit meinem letzten Besuch hier 2003 hat sich viel verändert. Lili, Felix und Erik stürmen natürlich sofort auf den riesigen Spielplatz und wollen die Ziegen füttern. Auch für die kleine Julia gibt es Spielsachen. Dazu sehr gute Bewirtung und herrliche Aussicht, Kurzum: Ein Platzerl zum Aushalten. Sehnsüchtig schweifen die Blicke zum Hochkönig. Dort oben ist sicher heute ein Traumtagerl, denk ich mir. Bei meinem Besuch am Matrashaus 2003 erfolgte Auf-​ und Abstieg im Nebel und Dauerregen.

Schließlich flitzen Richard und ich über den Aufstiegsweg wieder runter und holen unsere Familien mit dem Auto etwas unterhalb der Dielalm wieder ab.

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21. Jänner 2017

Karleckrunde

(gepostet im Bereich Berg)

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Seit über einer Woche hält sich nun diese stabile Inversionwetterlage und sorgt im oberösterreichischen Zentralraum für wenig Sonnenschein und Minusgrade im zweistelligen Bereich, während über 1000 Meter Plusgrade herrschen und die Sonne vom wolkenlosen Himmel scheint. So beschließen Bergfexing Dad und ich schon etwas höher zu starten um in den Genus dieser herrlichen Bedingungen zu gelangen.

Bei unserem Start bei der Bosruckhütte um 1000 zeigt das Thermometer +1 ° C und es weht eine leichte Brise, doch der Blick hinauf zum Bosruck verheißt nicht Gutes. Schneefahnen lösen sich vom Grat und steigen wohl 10 bis 20 Meter auf. Der erfahrene Karlrunden-​Wanderer weiß jedoch: Auf der steirischen Südseite schaut es meistens ganz anders aus. Heute sind ausschließlich Skitourengeher unterwegs, von denen sich die meisten ebenfalls hinauf zum Arlingsattel begeben. Dad und ich marschieren jedoch mit den Schneeschuhen los, die im tiefen Pulverschnee heute ebenfalls gute Dienste leisten. Den Anstieg an der schattigen Nordseite absolvieren wir zügig um endlich die ersten Sonnenstrahlen zu erhaschen. Wie erwartet ist der Wind am Sattel dermaßen unangenehm, dass wir dankend auf den obligaten Abstecher zum Kleinen Bosruck verzichten und sofort mit dem Abstieg beginnen. Und kaum 100 Meter tiefer weht auch schon kein Lüfterl mehr. Der Weg hinüber zur Bacheralm ist einsam, ruhig und führt uns durch eine herrliche, tief verschneite Landschaft. Haube und Handschuhe können wieder im Rucksack verstaut werden. Um 1145 erreichen wir die bestens ausgeschaufelte Hütte. Das Thermometer an der Hüttenwand zeigt +25° C. Grad recht für eine gemütliche Mittagspause. Dad erzählt mir, dass er extra noch angerufen hat, ob der Hüttenbesitzer heute aufsperrt. Gestern war er da, aber heute geht er wegen zwei Hanseln geht er nicht in die Alm. Schade so ein Gösser+Steiererkasbrot wäre jetzt ausgezeichnet

Um 1245 watscheln wir hinüber zum Pyhrgasgatterl, von wo uns eine Skidoorspur den Weg retour zum Ausgangspunkt weist.

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