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21. April 2023
Hiaslalm
(gepostet im Bereich Berg)
Da immer noch viel Neuschnee im Gebirge liegt, plane ich, über die Südflanke auf den Eibenberg zu wandern. Bei meinem Start sehe ich aber schon, dass nicht nur die Eibenbergschneid schneebedeckt ist, sonder der Schnee in der Flanke weit herunter reicht. Ungewöhnlich für Ende April. Der Aufstieg durch den sonnigen Buchenwald ist weitgehend trocken und wunderbar frühlingshaft. Bei der Hiaslalm beginnt jedoch bereits die geschlossene Schneedecke. Ein Wanderer kehrt bereits vom Gipfel zurück und wringt seine triefend nassen Socken aus. Der weitere Weg ist eine Schneematsch- und Erdgatsch-Partie und im Abstieg sehr rutschig. Also lege ich faul eine längere Pause an der Hüttenwand ein. Nach dem Abstieg flitze ich noch rund um den Offensee. Der Krötenwanderungs-Zaun steht schon, aber ich kann weder Grasfrösche noch Erdkröten entdecken. Vermutlich ist es ihnen auch noch zu kalt. |
7. April 2023
Hongar
(gepostet im Bereich Berg)
Wir nutzen das schöne, aber kalte Karfreitagswetter um uns am Hongar etwas die Füße zu vertreten. Im Gepäck sind viele Reisesteine, die neu ausgelegt werden müssen, was die Kids mit Begeisterung erledigen. Am Aussichtsbankerl am Gipfel machen wir eine längere Pause. Viel Neuschnee glänzt von den Gipfeln im Toten Gebirge herüber. Auch das Höllengebirge ist bis weit herunter frisch angezuckert. Pünktlich zur Mittagszeit erreichen wir dann den Gasthof Schwarz, wo wir es uns an der sonnigen und windgeschützten Hauswand gemütlich machen. |
6. April 2023
Maisenkögerl via Bräumauer
(gepostet im Bereich Berg)
Spontan beschließe ich die Mittagspause etwas zu verlängern, um mir am Maisenkögerl die Füße zu vertreten. Zu Mittag ist an diesem Gründonnerstag im Tießenbachtal wirklich sehr wenig los. Der schattige Zustieg zur Bräumauer ist rasch absolviert und entlang des Grats ist es sonnig und trocken. Der sehr kalte Ostwind erfordert jedoch Haube und Jacke. Es hat in den letzten Tagen sehr weit herunter geschneit, die Ostflanke des Steinecks ist komplett weiß. Nach einem obligaten Eintrag im Gipfelbuch der Bräumauer, nehme ich den Weg über das Wandl und den Grat zum Gipfel. Bei einem kühlen Bier genieße ich die Aussicht und den Sonnenschein. Der Abstieg erfolgt wie immer über die Waldesruh retour zum Ausgangspunkt. |
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18. März 2023
Großer und Kleiner Sonnstein
(gepostet im Bereich Berg)
Vor 4 Wochen hat es mir am Kleinen Sonnstein gut gefallen. So beschließe ich, nach 20 Jahren wieder von Ebensee über die Sonnsteine nach Traunkirchen zu wandern. Ich starte am Landungsplatz in Ebensee. Am Markt kaufe ich mir noch eine Jause und marschiere los. Es ist ein außergewöhnlich warmer und sonniger Frühlingstag. Die Haube und die Jacke werden rasch im Rucksack verstaut. Trotz Kaiserwetter sind am Großen Sonnstein immer viel weniger Leute unterwegs als am Kleinen Sonnstein. Vor allem junge Wanderer tummeln sich heute. Das gefällt mir. Ich nehme mir viel Zeit die herrliche Natur zu fotografieren. Die Schneeheide (Erica carnea) ist in Vollblüte. Die neue Kamera meines Pixel 6a macht hervorragende Fotos. Teilweise sind sie jedoch arg nachbearbeitet. Die Google-Algorithmen machen aus dem zarten Lila der Leberblümchen ein kräftiges Blau. Nach obligaten 75 Minuten erreiche ich den sonnigen Gipfel. Die Aussicht auf das Trauntal und das Tote Gebirge ist heute besonders schön. Die gute Jause und das kühle Zipfer steigern das Gipfelerlebnis deutlich :) Mit der Ruhe wird es aber vermutlich bald vorbei sein. Im Rumitzgraben wird der große Speichersee für das Pumpspeicherkraftwerk im Sonnstein entstehen. Das Wasserschloss wird in der Westflanke des Berges gebaut. |



















