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7. Mai 2023
Wiesensee
(gepostet im Bereich Berg)
Seit über 10 Jahren nehme ich mir vor, einmal den Wiesensee zu besuchen. Nun endlich passt es. Das episodische Kleingewässer bildet sich meist im Mai in einem Toteisloch am Nordfuß des Hochkogels. Bei meiner Ankunft um 0745 merke ich schon, dass heute sehr viel Wasser im Schwarzenbach ist. Im Gepäck habe ich heute das Stativ, um schöne Bilder vom Bach zu machen, wobei mit dem eingebauten Neutraldichtefilter der RX100 die Belichtungszeit nochmal deutlich verlängert werden kann. Außerdem ist das Tal noch komplett im Schatten. Direkter Sonnenschein würde zu einer viel zu kurzen Belichtungszeit führen. Schon die erste Stelle bei der Brücke ist ein guter Fotospot. Ich bleibe heute dicht am Wasser und nicht am markierten Weg. Immer wieder ergeben sich wunderschöne Perspektiven. Die mit Moos bewachsenen dunkelgrünen Felsen zusammen mit den hellgrünen Buchenblättern und dem reißenden Bach sind ausgezeichnete Motive. Beim großen Wasserfall ist die Gischt jedoch heute so groß, dass ständig die Linse nass wird. Vor der Brücke zum Schwarzenbachstüberl mache sich auch noch einige schöne Aufnahmen. Vermutlich würde mit etwas weniger Wasser die Bewegungsunschärfe sogar noch besser aussehen. Stunden könnte ich hier verbringen, aber ich muss nun auf das Zeitmanagement achten. Die Sonne sollte nicht zu hoch stehen, aber trotzdem den Wiesensee gut ausleuchten. Außerdem gibt es zur Mittagszeit vermehrt menschlichen Vordergrund durch Badetourismus |
5. Mai 2023
Über den Eselsteig zur Burgruine Aggstein
(gepostet im Bereich Berg)
Wie schon letztes Jahr besuchen wir die Burgruine Aggstein. Bei bestem Wanderwetter starten wir am großen Parkplatz im Tal. Heute ist wirklich gar nichts los, denn nur die Oberösterreicher haben schulfrei. Rasch lassen wir die Straße hinter uns und der schöne Eselsteig beginnt. Die Buchen haben das Blätterdach bereits geschlossen und sorgen für sehr angenehme Temperaturen während des südseitigen Aufstiegs. Bevor der Weg die Straße kreuzt, überwindet eine Holzleiter die Straßenböschung. Oberhalb gibt es einen sehenswerten Reinbestand des Kleinen Immergrüns (Vinca minor), der Erik besonders gut gefällt. Nach kaum 1h Aufstiegszeit erreichen wir die Burg. Natürlich könnte man auch mit dem Auto bis hierher fahren, aber durch den Wald ist's doch viel spannender. Da wir letztes Jahr bereits die Rätselrally Anna und der Zaubertrank gelöst haben, entscheiden wir uns heute für die Geschichte:Hademar und das fehlende Kettenglied. Die Geschichte ist wirklich toll gemacht. Mit ordentlichem Teamwork lösen wir das Rätsel besonders flott. Aber am coolsten ist wohl, dass wir die ganze Burg für uns alleine haben. Nach einer kurzen Mittagspause im Burghof steigen wir über den Aufstiegsweg wieder ab. Unterwegs begegnen wir wieder Östlichen Smaragdeidechsen (Lacerta viridis) und einer Blindschleiche (Anguis fragilis)Inzwischen ist es ein richtiger Frühsommertag geworden. Die Rollfähre bringt uns dann wieder nach Weißenkirchen, wo wir ein richtig gutes Eis beim Rathauscafe ergattern. Die Wachau gefällt uns. Wir kommen nächstes Jahr wieder und lösen dann: Jörg Scheck und sein dunkles Vermächtnis. |
4. Mai 2023
Über den Vogelbergsteig zur Burgruine Dürnstein
(gepostet im Bereich Berg)
Die Familie Bergfexing verbringt ein paar schöne Tage in der wunderschönen Wachau. Wie üblich haben wir unser Quartier in Weißenkirchen, für unsere erste Wanderung begeben wir uns jedoch ins nahe Dürnstein. Der Vogelbergsteig ist nicht nur landschaftlich außerordentlich schön, sondern beherbergt neben einer vielfältigen Flora vor allem viele Reptilien. Erik und Julia sind große Eidechsen-Fans. |
22. April 2023
Über den Falmbachsteig auf die Hochsteinalm
(gepostet im Bereich Berg)
Gemeinsam mit Familie Loitelsberger und meinen Eltern eröffnen Bergfexings die Familien-Wandersaison. Es ist ein wunderschöner und warmer Frühlingstag. Die Kinder sind heute hochmotiviert und schlagen bergauf ein ordentliches Tempo an. Für die Kids sind die Frühlingsblüher im Buchenwald heute wenig interessant, so wollen die Lamas sehen. So kann ich grad mal die Neunblättrige Zahnwurz (Cardamine enneaphyllos) erklären ;) Heute ist viel Wasser im Falmbach und die Kaskaden sind schön anzusehen. Besonders wenn die Frühlingssonne durch die jungen und hellgrünen Buchenblätter funkelt. Beim Steg ist der Bach von Sumpfdotterblumen (Caltha palustris) gesäumt und in den Felswänden blüht das Jägerblut (Primula clusiana). Aber bei dem rasanten Tempo, schaffe ich kaum noch eine rudimentäre Vegetationsaufnahme nebenbei. Nur Wolfgang schnauft ein bisschen und meint: "Bringt mir das Sauerstoffzelt!". Kaum 45 Minuten später ist die erste Gruppe schon auf der Alm. Vergeblich versuche ich noch jemanden für einen kurzen Abstecher zum Lärlkogel zu motivieren. Aber die Tiere sind natürlich viel interessanter und der Hunger schon groß. Am Vormittag gibt es sogar eine sehr nette und flotte Bedienung. Die Spezereien sind wie immer köstlich. Der Abstieg erfolgt wieder über den Falmbachsteig und das Giovanni-Eis in Ebensee ist sowieso Pflichtprogramm. |







. Der Ursprungweg ist noch gesperrt und ich muss den etwas längeren Almenweg nehmen. Schnell erreiche ich das noch leere Mittereckerstüberl. Kurzer Check. Ja, das Bacherl rinnt schon unterhalb des Gastgartens, das bedeutet, der Wiesensee wird schön voll sein. Wenige Minuten später stehe ich dann schon am Südufer. Die Palette an Grüntönen ist fantastisch. Dunkelgrüne Fichten, hellgrüne Buchen spiegeln sich im grünen Wasser der überfluteten Wiese. Dazu azurblauer Himmel mit ein paar weißen Wolken. Kitschiger geht's wohl nimmer. Noch ist es ruhig und ich genieße das Naturschauspiel. Nebenbei generiere ich ein paar Gigabyte an Fotos. Das Weitwinkel des Pixel 6a ist sehr praktisch, auch wenn die Google-Algorithmen brutale Kontraste schaffen. Die Zahl der Besucher nimmt nun deutlich zu. Die meisten machen jedoch nur ein Insta-Selfie und sind schon wieder weg. Nur wenige nehmen sich Zeit, um zu staunen oder ein erfrischendes Bad zu nehmen. Retour beim Mittereckerstüberl herrscht nun Hochbetrieb. Ich kaufe mir ein Bier und flitze wieder zum Ausgangspunkt. Die Fahrt bis zum Kraftwerk ist dann ein bisschen knifflig. Sämtliche Parkmöglichkeiten sind belegt und die Fähigkeit, ein paar Meter rückwärts zu fahren, ist offensichtlich auch nicht sehr weit verbreitet.


















