|< << Einträge 731 - 728 >> >|

19. Mai 2024

Natrun

(gepostet im Bereich Berg)

TuempelNaturnSteinernesMeer.jpgzoomPicture

WaldrutschenparkNatrun_2.jpgzoomPicture

Wie auch in den letzten Jahren verbringen wir im Mai ein paar schöne Tage am Fuße des Steinernen Meers und machen einen Abstecher auf den Natrun. Der Waldrutschenpark steht zwar immer noch hoch im Kurs, aber die Kids wollen unbedingt den Hochseilgarten ausprobieren. Da er noch nicht geöffnet hat, wandern wir zum kleinen Tümpel östlich des Speichersees. Ich muss noch eine unbestätigte Pflanzenbestimmung vom letzten Jahr nachholen: Langblättriges Laichkraut (Potamogeton praelongus) oder nicht ist die Frage. Also hinein ins kühle Nass und ich fische mir ein Exemplar. Obwohl die Pflanze noch keine Schwimmblätter ausgebildet hat, ist sie schnell als Alpen-Laichkraut (Potamogeton alpinus) bestimmt. Nach getaner Arbeit spazieren wir rasch zur Bergstation retour. Leider sind inzwischen alle Klettergurte in Kindergröße weg. Julia und Erik sind natürlich enttäuscht. Wir beschließen die Kletterpartie morgen nachzuholen. Dank der vielen und sehr steilen Rutschen klappt der Abstieg rasant.

Kommentare verfassen

15. Mai 2024

Hongar

(gepostet im Bereich Berg)

BlickVomSchwarzen.jpgzoomPicture

Klassische After-​Worktour auf den Hongar. Nun, Ende Mai ist ein später Aufbruch kein Problem und auch noch nach 18:00 ist es im Gastgarten beim Schwarzen herrlich sonnig. Die Aussicht ist schön, das Essen köstlich und das Bier kalt. Was will man mehr?

Kommentare verfassen

14. Mai 2024

Maisenkögerl

(gepostet im Bereich Berg)

BraeumauerMai2024.jpgzoomPicture

Nach einem langen Arbeitstag empfiehlt es sich, kurz die Beine zu vertreten. Das Maisenkögerl in Scharnstein ist dazu optimal. Es ist ein sonniger und warmer Maiabend. So kann ich um 1800 kurzärmlig und ohne Rucksack starten. Die Runde über die Bräumauer ist wohlbekannt. 40 Minuten rauf, 25 Minuten runter. Passt.

Kommentare verfassen

5. Mai 2024

Dolomitensteig

(gepostet im Bereich Berg)

TalschlussStodertal.jpgzoomPicture

Sneslitz2024.jpgzoomPicture

HochsteinalmHinterstoder2024.jpgzoomPicture

AbgebrannteHutteOfen.jpgzoomPicture

LoegerhutteDolomitensteig.jpgzoomPicture

StodererDolomitensteigGumpen.jpgzoomPicture

Völlig unerwartet meldet sich mein Freund Bernhard bei mir und fragt, ob ich mich einer Dolomitensteig-​Tour anschließe. Selbstverständlich bin ich mit von der Partie, denn seit 2018 bin ich diesen grandiosen Weg nicht mehr gegangen. Kurz vor 0700 starten wir bei bestem Wetter am Parkplatz bei der Baumschlagerreith. Der Talschluss ist immer wieder schön, heute ist es mit dem frischen Grün der Vegetation und den Schneeresten im Gipfelbereich besonders eindrucksvoll. Dazu azurblauer Himmel. Besser geht's nicht.

Bernhards Sohn Lars war die treibende Kraft hinter dieser Wanderung und der junge Bursche gibt ein ordentlich hohes Tempo vor. Nach steilem Anstieg durch den Wald erreichen wir nach 1h30min die Hochsteinalm. Dort kann ich endlich ein lang geplantes Foto machen. Im Vordergrund die Lögerhütte umgeben von Almwiesen und Lärchen und im Hintergrund die schroffe Dolomitwand des Sneslitz. Für mich eine der formschönsten Wände im gesamten Toten Gebirge. Aber auch die Ostflanken der Prielgruppe sind nicht zu verachten. Die tief eingesenkten Gletschergassen wie Sigistal, Wassertal und Turmtal sind faszinierend. Am Weg hinüber zur Lögerhütte verbreiten die alten sowie jungen Lärchennadeln einen besonders guten Geruch. Als wir den lichten Lärchenwald verlassen, erlebe ich eine Überraschung. Von den zwei Hütte steht nur meine eine. Die untere Hütte ist im Vorjahr abgebrannt und nur der Ofen steht noch. Glücklicherweise ist niemand zu Schaden gekommen. Diese Ruine schaue ich mir aus der Nähe an. Die Holzreste wurden entfernt und der Aushub des Fundaments ist sichtbar. Hier sind sogenannte nordalpine Raibler Schichten aufgeschlossen. Eine spezielle Gesteinsformation, die Haupt-​ von Wettersteindolomit trennt und als wasserundurchlässige Schicht einige Quellaustritte erzwingt und somit die Almwirtschaft in diesem Karstgebiet überhaupt ermöglicht.

Nach der Jausenpause beginnen wir mit der Traverse durch die Dolomitflanke hinüber zum Schwarzgraben. Auch wenn ich mich wiederhole: Dieser Wegabschnitt ist einfach nur traumhaft. Die Gumpenkaskaden sind "in Betrieb" und eine lokale Attraktion für sich. Die sonst äußerst üppige Alpenflora ist noch nicht voll ausgebildet. Vermutlich ist es in 3-​4 Wochen soweit. Langsam lassen wir die spektakuläre Dolomitszenerie hinter uns und ein schöner Fichten-​Buchen-​Tannen Wald beginnt. Der Abstieg ist gemütlich und rasch erreichen wir den riesen Moränenschuttkörper des Poppensands mit seiner zentralen Rinne. Eine wilde Szenerie, die auch botanisch einiges zu bieten hat. Die Krüppelfichten sind sehenswert. Um 1230 erreichen wir wieder die Baumschlagerreith, wo wir uns ein kühles Bierchen schmecken lassen.

Kommentare verfassen

|< << Einträge 731 - 728 >> >|