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27. April 2024

Maisenkögerl

(gepostet im Bereich Berg)

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Obligate Vormittagstour von Tießenbach über die Bräumauer auf das Maisenkögerl. Es ist ein wunderschöner Frühlingstag. Am Steineck und am Windhagkogel liegt noch ein bisschen Schnee. Vereinzelt blühen noch ein paar Leberblümchen (Hepatica nobilis) und im Schatten die Schneeheide (Erica carnea). Doch die Vegetation entwickelt sich nun rasant. Die frischen Buchenblätter sind hellgrün und durchscheinend, da sich die Cuticula noch nicht vollständig ausgebildet hat. Dieses Grün in Kombination mit dem wolkenlosen Himmel ist einfach herrlich. Auch die Mehlbeeren (Sorbus aria) und Felsenbirnen (Amelanchier ovalis) sind bereits belaubt. Letztere blüht jedoch noch nicht. Nach der Bräumauer stehen einige kapitale Buchen und der Boden ist dicht mit Bucheckern bedeckt. Vermutlich war schon wieder ein Mastjahr. Nach dem Wandl mit der Aluleiter wird es trockener. Hier wächst ein sehr großer Wacholder (Juniperus communis), der mich immer wieder fasziniert. Wie alt dieses Exemplar wohl ist? Den Gipfel besteige ich in kurzer Kraxlerei über den Westgrat. Am Gipfel verweile ich nur kurz und steige über den markierten Weg bis zur Jagdhütte Waldesruh ab. Dort wähle ich den Jagdsteig zurück nach Tießenbach, wo im Brunnentrog eine kühle Erfrischung auf mich wartet.

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19. April 2024

Hongar

(gepostet im Bereich Berg)

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Vor fünf Tagen war ich bei 30 °C noch im Attersee baden. Gestern hat es geschneit. Als Afterwork-​Tour besuche ich bei solch nassen Verhältnissen den Hongar. Im Tal regnet es, doch ich bin nicht allein. Die meisten Wanderer sind mit dem Regenschirm unterwegs. Die Regenjacke erfüllt denselben Zweck. Beim Schwarzn liegt tatsächlich noch etwas Schnee und ich wärme mich in der gemütlichen Gaststube auf. Nach kurzer Stärkung laufe ich wieder ins Tal.

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14. April 2024

Födinger Alm

(gepostet im Bereich Berg)

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"Was? Schon wieder auf den Hongar?" Sarah will etwas Abwechslung. Glücklicherweise habe ich eine passende Wanderung parat. Die Födinger Alm bei Weyregg am Attersee wurde von uns noch nie besucht. Mit von der Partie sind Theo, Joni und Didi. Es ist ungewöhnlich warm heute und wir starten schon ohne Jacke und in kurzen Hosen. Die Forststraße lässt sich durch einen gut ausgetretenen Weg durch den Wald abkürzen, nur das letzte Stück zur Hütte verläuft dann auf der Straße. Immer wieder ergeben sich nette Ausblicke auf den Attersee mit Buchberg. Doch erst ganz am Schluss, nach etwa 50 Minuten Gehzeit, auf der Alm eröffnet sich das Panorama zum Höllengebirge. Die Hütte ist wirklich sehr lässig. Auf der Terrasse ist es heute so warm, dass alle einen Platz unter dem Sonnenschirm suchen. Knödel und Beuschel sind sehr zu empfehlen. Die Kuchen ebenfalls.

Im schattigen Wald klappt der Abstieg rasant. Spontan fahren wir noch zum Strandbad Weyregg, wo die Kids und ich in den Attersee hüpfen. Etwas frisch. Oder wie der Besitzer der Minigolfanlage bezüglich Wassertemperatur meint: "Wurscht ob 10° C oder 16 C. Den Unterschied gspiast ned!".

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12. April 2024

Almkogel und Ennser Hütte

(gepostet im Bereich Berg)

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Nachdem ich im Februar den Wikipedia-​Artikel zum Reichraminger Hintergebirge fertiggestellt habe, ist ein Besuch den Almkogels und der Ennser Hütte notwendig. Diese Gegend ist mir völlig unbekannt und so starte ich sehr neugierig meine Exkursion am Parkplatz Bamacher. Der nordseitige Anstieg im Graben schneidet immer wieder die Serpentinen der Forststraße ab, die auch als Mountainbike-​Strecke ausgewiesen ist. An feuchteren stellen wachsen Massen an Bärlauch (Allium ursinum) durchsetzt vom Kleeblättrigen Schaumkraut (Cardamine trifolia). Bei einer Abzweigung lese ich "Burgspitz 1h". Ich habe genug Zeit und das Wetter ist ausgezeichnet. So beschließe ich spontan, noch diesen Gipfel zu besuchen, den ich 40 Minuten später erreiche. Die Fernsicht ist sehr gut, aber auch ungewohnt. Um die Hügel und Ortschaften im Norden und Osten zu identifizieren, brauche ich die Karte. Die Gipfel im Südosten um den Größtenberg sind jedoch wohl bekannt.

Nach kurzer Pause wandere ich am Kamm, ohne große Höhenunterschiede, hinüber zum Almkogel. Blühende Schneerosen (Helleborus niger) und Alpen-Soldanellen (Soldanella alpina) säumen den Weg. Interessant ist die unterschiedliche Vegetation links und rechts des Wegs. Während an den Osthängen Buchen (Fagus sylvatica) und später die Latschenkiefer (Pinus mugo) bis zum Kamm hochziehen, ist es an den Westhängen vorwiegend die Fichte (Picea abies). Um 1030 erreiche ich den wenig besuchten Gipfel. Die Rasen um den Almkokgel sind sehr artenreich. Unter anderem wächst hier das seltene Langblatt-Hasenohr (Bupleurum longifolium) und der Allermannsharnisch (Allium victoralis). Diese blühen im Juni/Juli. Ich mache ein paar Bilder und steige dann direkt zur Ennser Hütte ab, wo ich auch schon um 1100 eintrudle. Die Hütte ist wirklich sehr schön und hat eine tolle, aussichtsreiche Sonnenterrasse. Speis und Trank (Zipfer!) sind ebenfalls zu empfehlen. Nach der wohlverdienten Stärkung, steige ich wieder zum Bamacher ab.

Fazit: Sehr interessante Runde, die aber erst ab Juni ihre botanischen Kostbarkeiten präsentiert. Die Rasen zwischen Almkogel und Lannerkogel bzw. am Ostgrat hinunter zum Übergang muss ich unbedingt im Sommer näher inspizieren.

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