|< << Einträge 717 - 714 >> >|
3. Februar 2024
Hongar
(gepostet im Bereich Berg)
Wenn ich überhaupt keinen Plan und trotzdem wenig Zeit habe, gehe ich meistens auf den Hongar. Im Gasthaus Schwarz gibt es ja ausgezeichnete Spezereien und die Aussicht ist auch gut. Wie üblich starte ich in der Ortschaft Kasten und flitze in 40 Minuten zum Gasthaus. Das Wetter ist ausgezeichnet und ich wandere noch die wenigen Minuten hinüber zum Gipfel. Es ist Anfang Feber und von einer Winterlandschaft ist weit und breit nix zu sehen. Der Traunstein ist komplett aper. Nur die Gipfel des Toten Gebirges höher als 2000 Meter sind angezuckert. Retour stärke ich mich im sonnigen Gastgarten und steige dann im Laufschritt wieder zum Parkplatz ab. |
28. Jänner 2024
Schoberstein
(gepostet im Bereich Berg)
Wie letzte Woche beschlossen, wandere ich heute vom Klausriegler auf den Schoberstein. Das Ennstal ist eine mir völlig unbekannte Gegend und ich bin erstaunt, wie hoch der ehemalige Gasthof Klausriegler liegt. Vom Neuschnee der letzten Woche ist nichts mehr übrig und ich befürchte schon eine Gatschpartie. Doch der Boden ist durchgefroren und kompakt, was bei diesem nordseitigen Aufstieg von Vorteil ist. Der Weg verläuft anfangs meist im Wald, ist aber kurzweilig. Bei einer Weide mit kunstvoll geschnitztem Brunnentrog lege ich eine kurze Pause ein. Aber es ist kalt und ich erhöhe das Schritttempo, um bald in den Genuss von Sonnenschein zu kommen, der mich bei der Graumandlalm dann auch erreicht. Hier gibt es ein schönes Aussichtsbankerl, das zu einer kleinen Rast einlädt. Auf der Alm finden sich auch noch alte Liftstützen, der 1986 errichteten Materialseilbahn, die vom Klausriegler zum Schobersteinhaus führte. Die Straße bis zum Schutzhaus wurde erst 2002 gebaut. Es ist wieder wolkenlos und die wenigen Höhenmeter zum Schoberstein sind sehr gemütlich und aussichtsreich. Erstmals besuche ich das AV Gipfelkreuz, das sich etwas versteckt auf unbezeichneten Anhöhe abseits des Weges befindet. Wenige Minuten später erreiche ich das Schobersteinhaus, wo aufgrund des zu erwartenden Andrangs bereits die Bänke auf der Terrasse aufgebaut werden. Im Unterschied zu letzter Woche ist heute alles komplett aper. Lange sitze ich beim Schobersteinhaus und beobachte die zahlreichen Gleitschirmflieger, wie sie ihre Sportgeräte adjustieren und sich die Lüfte schwingen. Das wär definitiv nichts für mich, da ich lieber Boden unter den Füßen habe. Damit dieser Boden auch nicht auftaut, breche ich bereits um 1130 wieder auf und erreiche kaum 40 Minuten später den Ausgangspunkt. |
20. Jänner 2024
Schoberstein
(gepostet im Bereich Berg)
Seit 2013 habe ich den Schoberstein und das Schobersteinhaus nicht mehr besucht. Den neuen Zubau von 2019 kenne ich gar nicht. Außerdem gibt es in der Wikipedia keine ordentlichen Bilder des Schobersteinhauses. Gründe gibt es somit genug, diese Wanderung wieder einmal zu unternehmen. |
14. Jänner 2024
Kleinerberg
(gepostet im Bereich Berg)
Die erste Wanderung des Jahres führt mich auf den Kleinerberg. Nach den lang ersehnten Schneefällen herrscht nun herrliches Winterwetter. Wie üblich starte ich in Muttling und folge der Forststraße, bis ich auf den markierten Wanderweg treffe. Im blattlosen Buchenwald ist es durchwegs sonnig und angenehm zu gehen. Beim Sender angelangt empfängt mich jedoch starker Wind. Die Fernsicht ist ausgezeichnet. Spektakulär sind heute Wolkenformation, die rasant über den Himmel ziehen. Die Cirrus-Wolken werden zu wunderschönen Formen zerfranst. Über dem Warschneck bildet sich langsam eine stationäre Lenticularis-Wolke. Und in Sonnennähe leuchten perlmuttfarbene Wolkenteile, die als irisierende Wolke bezeichnet werden. Lange halte ich mich jedoch nicht auf und laufe über den Aufstiegsweg retour zum Parkplatz, wo ich meinen Rucksack deponiere, um danach gemütlich zur Bergerbauern Reith zu spazieren. Dort haben es sich bereits Old Bergfexings gemütlich gemacht. An der windstillen Hauswand ist es gemütlich und wir werden von Veronika ausgezeichnet bewirtet. |





















