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14. April 2024
Födinger Alm
(gepostet im Bereich Berg)
"Was? Schon wieder auf den Hongar?" Sarah will etwas Abwechslung. Glücklicherweise habe ich eine passende Wanderung parat. Die Födinger Alm bei Weyregg am Attersee wurde von uns noch nie besucht. Mit von der Partie sind Theo, Joni und Didi. Es ist ungewöhnlich warm heute und wir starten schon ohne Jacke und in kurzen Hosen. Die Forststraße lässt sich durch einen gut ausgetretenen Weg durch den Wald abkürzen, nur das letzte Stück zur Hütte verläuft dann auf der Straße. Immer wieder ergeben sich nette Ausblicke auf den Attersee mit Buchberg. Doch erst ganz am Schluss, nach etwa 50 Minuten Gehzeit, auf der Alm eröffnet sich das Panorama zum Höllengebirge. Die Hütte ist wirklich sehr lässig. Auf der Terrasse ist es heute so warm, dass alle einen Platz unter dem Sonnenschirm suchen. Knödel und Beuschel sind sehr zu empfehlen. Die Kuchen ebenfalls. |
12. April 2024
Almkogel und Ennser Hütte
(gepostet im Bereich Berg)
Nachdem ich im Februar den Wikipedia-Artikel zum Reichraminger Hintergebirge fertiggestellt habe, ist ein Besuch den Almkogels und der Ennser Hütte notwendig. Diese Gegend ist mir völlig unbekannt und so starte ich sehr neugierig meine Exkursion am Parkplatz Bamacher. Der nordseitige Anstieg im Graben schneidet immer wieder die Serpentinen der Forststraße ab, die auch als Mountainbike-Strecke ausgewiesen ist. An feuchteren stellen wachsen Massen an Bärlauch (Allium ursinum) durchsetzt vom Kleeblättrigen Schaumkraut (Cardamine trifolia). Bei einer Abzweigung lese ich "Burgspitz 1h". Ich habe genug Zeit und das Wetter ist ausgezeichnet. So beschließe ich spontan, noch diesen Gipfel zu besuchen, den ich 40 Minuten später erreiche. Die Fernsicht ist sehr gut, aber auch ungewohnt. Um die Hügel und Ortschaften im Norden und Osten zu identifizieren, brauche ich die Karte. Die Gipfel im Südosten um den Größtenberg sind jedoch wohl bekannt. |
8. April 2024
Schoberstein und Schwarzensee
(gepostet im Bereich Berg)
Ich nutze den schönen Tag, um über den Reitsteig zum Schoberstein zu wandern. Rasch lasse ich den Laubwald hinter mir und gelange zu meinem Lieblingsplatz, einem Schneeheide-Kieferwald (Erico-Pinetalia), wie aus dem Lehrbuch. Neben den knorrigen Wald-Kiefern (Pinus sylvestris) und der Schneeheide (Erica carnea) wachsen hier viele typische Arten dieser Pflanzengesellschaft. Aktuell blüht viel Rosmarin-Seidelbast (Daphne cneorum) und Buchs-Kreuzblume (Polygala chamaebuxus). Direkt am Weg treffe ich eine junge Ringelnatter (Natrix natrix). Es ist Montag und bis zum Gipfel treffe ich keine anderen Wanderer. Es ist nicht ganz ungetrübt, aber die Aussicht ist trotzdem immer wieder schön. Für Anfang April liegt auf den Nordflanken der Berge sehr wenig Schnee. Der Himmelspfortensteig auf den Schafberg scheint mir ohne Schneeberührung möglich zu sein. Für den Aufstieg benötigte ich rund 1h15min und für den Abstieg deutlich weniger. So ist es erst kurz nach 0900 als ich wieder im Weißenbachtal ankomme. |
6. April 2024
Maisenkögerl
(gepostet im Bereich Berg)
Das Maisenkögerl ist inzwischen nicht nur mein Hausberg, sondern auch sowas wie mein Alljahres-Trainingsgerät. Nur mit 2 Euro und dem Handy in der Hosentasche starte ich Tießenbach hinauf zur Bräumauer. Ich mag diese Runde sehr gerne, denn auf kleiner Fläche lässt sich hier ein Mosaik aus unterschiedlichen Pflanzengesellschaften beobachten. Und die 400 Höhenmeter sind für die Kondition auch förderlich. |






















