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25. Mai 2019

Irrer Alm

(gepostet im Bereich Botanik)

NarzissenwieseIrrerAlm2019.jpgzoomPicture

NarcissusRadiiflorusIrrerAlm2019.jpgzoomPicture

FritillariaMeleagrisIrrerAlm2019.jpgzoomPicture

DactylorhizaMajalisIrrerAlm2019.jpgzoomPicture

Wenn in der zweiten Maihälfte die Narzissen blühen, bietet sich ja die Zuckerhutrunde via Irrer Alm an. Eine kurze Anfahrt sowie ein kurzer Zustieg sind auch von Vorteil. So bleibt mehr Zeit zum Botanisieren und Fotografieren. Nachdem ich mich bei Sabina noch bezüglich der lokalen Verhältnisse erkundigt habe, geht's auch schon los und ich bin kurz vor 0800 am Almgelände. Kurz bevor man den schattigen Wald verlässt, blüht entlang der Forststraße das Ausdauernde Silberblatt (Lunaria rediviva), dessen markante Früchte dann im Herbst reifen. Auf der Almwiese blühen dann schon die Stern-Narzissen (Narcissus radiiflorus). Ganz nett, aber kein Vergleich zum Massenbestand der Wiese im Hauergraben. Also marschiere ich weiter in Richtung Hochberghaus und auf der Geländestufe schaut es dann wirklich sehr prächtig aus. Ein echtes Blütenmeer, wobei noch nicht sämtliche Pflanzen voll aufgeblüht sind. Also wird fotografiert bis die SD-​Karte glüht . Zwischen den Narzissen finden sich häufig die kunstvollen Netze von Trichterspinnen, auf denen der Morgentau funkelt. Erwähnenswert ist auch schöner Bestand des Gewimperten Kreuzlabkrauts (Cruciata laevipes). Im teilweise verlandeten Tümpel wächst die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), die hier aber erst im Juni blühen wird. Ich folge dem alten Weg zu den morschen Bohlen über die feuchte Wiese / Vermoorung, wo Sabina vor zwei Wochen viele Schachblumen (Fritillaria meleagris) gefunden hat, werde aber von einigen schönen Exemplaren des Breitblättrigen Knabenkrauts (Dactylorhiza majalis) überrascht. Im Schatten kann ich dann aber doch zwei blühende Schachblumen entdecken. Auf der mit Narzissen übersäten Anhöhe beschließe ich eine kleine Pause zu machen und entdecke an trockenen Stellen den blühenden Berg-Klee (Trifolium montanum). Hier raschelt es oft im trockenen Gras. Mit einem flotten Griff hab ich auch schon eine Bergeidechse (Zootoca vivipara) in der Hand. Diese Eidechse ist hier wirklich häufig. Vorbei an der Almhütte komplettiere ich diesen kleinen Ausflug ins Almparadies.

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