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1. Juni 2020

Almuferweg

(gepostet im Bereich Berg)

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Heute wandern sechs Kinder und vier Erwachsene (Bergers, Riedls, Schladers) entlang der Alm von Kothmühle nach Grünau. Bei herrlichem Wetter starten wir um 1130 bei der Holzbrücke nehmen den Weg am orograhpisch linken Ufer. Der Wegweiser gibt 4,3 km bis nach Grünau. Gerade recht für kleine Wanderbeine und außerdem gibt es ein lohnendes Ziel. Einen außergewöhnlich tollen Spielplatz mit Niederseilgarten. Am Almuferweg vergeht die Zeit natürlich wie im Flug. Mal machen wir einen Abstecher auf eine Schotterbank oder inspizieren eine neue Fischaufstiegshilfe. Viel Aufregung herrscht dann als wir eine junge Ringelnatter (Natrix natrix) finden. Ein sehr schönes Tier, das sich dann auch wirklich stark einringelt. Bei der Redlmühle haben wir dann nach 1h etwa die Hälfte der Wegstrecke geschafft. Nun um die Mittagszeit ist der Hunger entsprechend groß. Glücklicherweise ist der Rucksack eh nur mit Essen & Trinken gefüllt. Auch auf eine Nachspeise muss niemand verzichten. Der weitere Weg verläuft herrlich schattig. Kurz vor der Brücke zum Landgasthof d'Einkehr verlässt die Kinder etwas die Motivation, aber nach einem "Nur mehr 5 Minuten zum Spielplatz” geben die Kids noch einmal ein Gas. Als wir um 1340 eintrudeln flitzen Johni und Erik gleich zum Niederseilgarten, während die Kleineren das Karussell besetzen. Da die Gastronomie in Grünau noch geschlossen ist, werden wir sehr freundlich im Freibad mit Eis, Kaffee & Kuchen sowie kühlem Bier verköstigt. Hinweis an mich selbst: Nächstes mal Badesachen mitnehmen! Für den Rückweg nehmen wir dann den Zug, der uns in 7 Minuten zurück zur Haltestelle Kothmüle bringt.

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31. Mai 2020

Gumsenkogel

(gepostet im Bereich Berg)

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Als Abwechslung zu den häufigen After-​Work-​Touren auf das Maisenkögerl, gibt es heute eine Before-​Breakfast-​Tour auf der anderen Almtalseite. Ein kurzer Abstecher auf den Gumsenkogel sollte sich vor der nahenden Front noch ausgehen. Sabina hat mir noch ein paar Tips geschrieben und so parke ich um 0700 kurz nach dem Roithof bei einer Ausweichstelle und spaziere in den Hauergraben. Ich versuch es zuerst mit der Beschreibung von Wizi und biege bei der Zufahrt zu den Häusern 8,12,13 ein. Doch hier geht es nicht weiter. Die Weide ist gut eingezäunt und die Schafe mag ich jetzt auch nicht stören Also im Wald direkt bergan, wo ich nach wenigen Minuten auf einen steilen und rutschigen Ziehweg gelange. Dieser führt mich wiederum in wenigen Minuten zu einem alten Stadl mit einer schönen Lärchenwiese. Hier gibt es auch eine Bank mit schöner Aussicht auf Grünau. Der weitere Weg durch die Wiese ist von tausenden Stern-Narzissen (Narcissus radiiflorus) gesäumt und auch Arnika (Arnica montana) wächst hier. In einem weiten Rechtsbogen gelange ich ans Ende des Ziehwegs, wo wiederum bei einem Bankerl der Steig über den Grat zum Gumsenkogel beginnt. Es ist doch unerwartet abschüssig und heute sehr rutschig. Diesen Weg würd ich mit den Kids noch nicht gehen. Kurz vor 0800 stehe ich beim Vermessungszeichen und bin von der schönen Aussicht überrascht. Leider ist es schon diesig und die Fernsicht eingeschränkt. Aber für so ein kleines Bergl ned schlecht. Ich wandere noch kurz rüber zum Bauernkogel und entdecke ein Massenvorkommen des Schwertblättrigen Waldvögleins (Cephalanthera longifolia) sowie sehr schöne Exemplare des Echten Salomonssiegels (Polygonatum odoratum). Sonst blüht im Gipfelbereich auch die Dunkle Akelei (Aquilegia atrata), Ochsenauge (Buphthalmum salicifolium) und natürlich die Mehlbeer-Bäume (Sorbus aria) Für den Abstieg wähle ich den Aufstiegsweg, bleibe aber dann am Ziehweg bis ich wieder die Asphaltstraße erreiche. Kurz mache ich noch einen Abstecher zur Haltestelle Kothmühle. Ich glaub ich hab da eine Idee für morgen

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22. Mai 2020

Mitterecker Stüberl

(gepostet im Bereich Berg)

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Bei bestem Wanderwetter starten wir um 1000 gemeinsam mit Familie Loitelsberger zum Mitterecker Stüberl. Begleitet vom schönen Schwarzenbach ist auch der Forststraßenlatscher nicht so langweilig. Außerdem gibt es aktuell auch botanisch einiges zu bestaunen. Erik gefallen besonders die vielen Berg-Flockenblumen (Cyanus montanus). Etwas genauer muss man schon bei zwei unscheinbaren Orchideen hinschauen. Direkt am Straßenrand blühen Großes Zweilblatt (Neottia ovata) und Nestwurz (Neottia nidus-avis). Die vielen Schwertblättrigen Waldvöglein (Cephalanthera longifolia) sind dann wieder leichter zu entdecken. Wie üblich legen wir bei den Kaskaden des Zwerchbachs ein kurze Jausenpause ein, bevor wir über den Almenweg zum Stüberl marschieren. Es ist wenig los um diese Uhrzeit. Vermutlich sind die meisten schon beim Hochkogelhaus. Nach 1h20min erreichen wir mit sehr hungrigen Kindern das schön gelegen Mitterecker Stüberl. Glücklicherweise sind die wirklich ausgezeichneten Suppen rasch kredenzt. Diese geben dann Kraft für weitere Expeditionen zum Kraxelfelsen. Erik fängt wieder Tiere. Unter anderem schleppt er eine sehr große Steinfliege an. So ein Insekt habe ich überhaupt noch nie gesehen. Vielleicht Perla maxima. Mal nachforschen. Die Kinder entdecken generell viele interessant Sachen. Etwa den angepflanzten Frauenschuh bei der Seilbahnstation. Gut gestärkt wandern wir über den Ursprungweg wieder retour zum Ausgangspunkt. Und wie immer hat sich jeder erstmal ein Eis beim Giovanni in Ebensee verdient.

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17. Mai 2020

Zuckerhut-Runde

(gepostet im Bereich Berg)

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Zur Narzissenblüte auf die Irrer Alm. Diese Idee hatten nicht nur Alt & Jung-​Bergfexings inklusive Familie Loitelsberger, sondern auch sehr viele andere Leute. Und so ist um 1000 schon wirklich viel los. Im Herbst sind wir hier immer allein, aber dieses Naturschauspiel will sich niemand entgehen lassen. Besonders bei diesem herrlichen Frühlingswetter und nach der langen COVID-​19 Ausnahmesituation. Der Weg führt gleich zu Beginn steil bergan und macht Paul und Julia etwas zu schaffen. Erik ist jedoch wesentlich flotter unterwegs. Seit ich ihm von den vielen Eidechsen auf der Alm erzählt habe, ist er sowieso nicht mehr zu bremsen. Opa-​Bergfexing packt seine Tricks aus um die Kinder zu motivieren. Besonders Steinmanderl schlichten ist sehr beliebt Und so erreichen wir nach gemütlichen 1h10min die obere Terasse der Irrer Alm. Und die Sternnarzissen (Narcissus radiiflorus) stehen nun in Vollbüte. Die tausenden weißen Blüten und der intensive Duft sind schon ein besonderes Erlebnis. Unsere Picknickdecke breiten wir beim Stein mit den zwei Lärchen aus. Die Kids beginnen sofort mit ihrer Jagd nach Zauneidechsen (Lacerta agilis) und ich helfe natürlich mit. Aber die Tiere sind flink und immer wieder entwischen sie mir. Erik meldet jedoch nach wenigen Minuten: "Ich hab eine!” und dann gleich "Noch eine!”. Auch Anja ist bei ihrer Jagd erfolgreich. Und so haben wir ein grünes Männchen und ein braunes Weibchen. Erst nachdem wir die Tiere ausgiebig beobachtet haben, ist Zeit für die Mittagsjause. Das Platzerl ist wirklich sehr schön und vom großen Trubel bekommen wir hier wenig mit. Nur als Loiti seine neue Dji-​Kameradrohne startet wirds ein bisserl lauter. Das kleine Trum macht wirklich erstaunliche Videos. Beim kleinen Tümpel fruchten gerade die Weiden und immer wenn ein Windstoß einen Schwung von Samen losreißt, funkeln die Samenhaare wunderschön in der Sonne. Kurz vor unserem Aufbruch um 1200 entdeckt Alt-​Bergfexing noch einen sehr großen Greifvogel am Himmel. Das Tier wirkt sogar aus dieser weiten Entfernung sehr groß. Es könnte sich tatsächlich um einen Steinadler (Aquila chrysaetos) handeln, da dieser im Kasberggebiet nachgewiesen ist. Leider sind Greifvögel wahrlich nicht mein Fachgebiet. Für den Abstieg wählen wir wieder die Zuckerhutrunde über die Nordseite. Anja und Erik geben nun ordentlich Gas und legen ein Tempo vor, das eher schon Trailrunning entspricht. Gut, dass meine Beine (noch) länger sind Nach den üblichen 1h30min erreichen wir wieder den Ausgangspunkt. Diese Runde ist einfach wirklich ein schöner Familienausflug, der für jeden etwas bietet. Eidechsen für die Kinder, Narzissen für die Erwachsenen.

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