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25. August 2019

Ödseen

(gepostet im Bereich Berg)

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An diesem heißen Sommertag flitzen Familie Loitelsberger und Bergfexing in die kühle Hetzau. Die gleiche Idee hatten auch viele andere Naturliebhaber und beim Almtalerhaus ist schon ordentlich was los. Wir machen uns es jedoch zuerst am Straneggbach gemütlich. Mit seinem breiten Flussbett mit unzähligen Schotterbänken und kleinen sowie großen Gerinnen lädt dieser Alpenbach-​Prototyp zum Erkunden und Spielen ein. Das eiskalte Wasser macht den Kindern nichts. Zumindest solange bis die Füße knallrot sind Die 1400m hohe Nordwand des Schermbergs liefert hierzu die prachtvolle Kullisse. Der Vormittag vergeht wie im Flug und nach einem ausgezeichnetem Mittagessen, besuchen wir noch die Ödseen. Loiti hat wie immer seine Geocaches im Visier und unterwegs zum Kleinen Ödsee sammeln wir die Daten für den Multi. Beim Kleinen Ödsee staunen wir nicht schlecht, fehlt doch wohl 1m vom üblichen Niveau, leicht erkennbar am Steg der komplett im Trockenen liegt. Anja erkundet die trockengefallene Fläche und versumpft gleich mal Schlick, wobei ein Schuh verlustig wird. Dank Knüppeldamm können wir den Schuh noch retten Nach ausgiebiger Rast besuchen wir dann noch den Großen Ödsee, wo wir eine Badepause einlegen. Es ist einfach herrlich in dieser Kulisse zu schwimmen. Ein bisschen schräg sind jedoch die vielen Elritzen (Phoxinus phoxinus) die meine Füße anknabbern. Erfrischt geht es retour zum Almtalerhaus, wo wir auf Familie Riedl treffen. Bei Kaffee & Kuchen vergeht die Zeit wie im Flug.

Noch immer ist es ein wunderschöner Sommertag, also besuchen wir noch den wirklich tollen Spielplatz in Grünau. Erst hier bemerken wir wie heiß es eigentlich ist. Besonders die Halfpipe und das Karussell sind sehr begehrt. Inzwischen ist es schon 1800 und großer Hunger macht sich bemerkbar. Hier kann glücklicherweise die nahe gelegene Einkehr (ex Schaiten) Abhilfe schaffen. Loiti kann unterwegs auch noch einen Geocache abgreifen. Im schönen Gastgarten werden köstliche Spezereien kredenzt. Der Chef spendiert den Kindern sogar noch eine Eistüte.

Fazit: Die Grünau ist super und bietet alles was es für einen tollen Familienausflug braucht. Vielleicht das nächste Mal mit Übernachtung im Almtalerhaus.

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18. August 2019

Moaralmsee

(gepostet im Bereich Berg)

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Zu unserem Hochzeitstag haben sich Sarah und ich einen Kurzaufenthalt im Höflehner's gegönnt. Bevor wir wieder heimfahren, besuchen wir noch kurz den nahe gelegenen Moaralmsee. Wir starten um 1015 bei der Stanglalm und müssen zuerst mal ein paar neugierige Pferde vertreiben, damit ich überhaupt den Kofferraum zumachen kann. Das Wetter ist herrlich. Fettblauer Himmel und kein Wind. Eine Forststraße führt uns zuerst zum Talschluss und dann in einigen Kehren hinauf zur Geländestufe. Dort endet endlich die Straße und ein schöner Wanderweg beginnt. Immer werden wir von unzähligen Wasserläufen begleitet. Eine willkommene Abwechslung zum stark verkarsteten Kalk etwas nördlich. Nach gut einer Stunde erreichen wir den herrlich gelegenen Moaralmsee. Unmittelbar südlich befindet sich der Höchstein, mit 2543m die höchste Erhebung im Gebiet, der den türkisblauen Bergsee schön umrahmt. Die Pause fällt kurz aus, da uns der Hunger schon wieder talwärts treibt. Bei der wunderschönen Stanglalm, mit vielen Spielmöglichkeiten für Kinder, werden wir bestens bewirtet. Das Essen hier schmeckt mir deutlich besser als im Hotel Und ein Steirerkasbrot steht bei mir sowieso immer hoch im Kurs!

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11. August 2019

Rohrauer Haus

(gepostet im Bereich Berg)

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Kurz entschlossen flitzen Familie Riedl und Familie Bergfexing zur Bosruckhütte. Während sich die Massen durch die Vogelgesang-​Klamm quälen, ist es hier oben schon ein bisschen ruhiger. Am weiteren Weg zum Rohrauer Haus sind dann nur mehr wenige Wanderer anzutreffen. Ein Mix aus Wolken und Sonne begleitet uns. Der Wind ist lebhaft und eine Softshell Jacke leistet gute Dienste. Bestens Wanderwetter also. Der Aufstieg ist kurzweilig, wobei das kurze Stück abseits der Forstraße, mit den großen Kraxelfelsen, für eine willlkommene Abwechslung sorgt. Nach gut 1h30min erreichen wir das Rohrauer Haus. An einer windgeschützten und sonnigen Stelle legen wir eine lange Rast ein und genießen das gute Essen. Die Schaukeln werden von Theo und Julia ausgiebig genutzt. Gegen 1430 wandern wir wieder retour zur Bosruckhütte, wo jeder noch ein Eis bekommt

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4. August 2019

Hutterer Höß

(gepostet im Bereich Berg)

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Heute ist es endlich soweit: Wir fahren mit dem Sessellift. Die Kinder sind schon sehr aufgeregt und so marschieren sie flott von der Edtbauernalm zum Hössexpress. Julia ist die ganze Strecke schon brav allein gegangen. Dort angekommen sind alle ganz fasziniert vom Sessellift. Auch Sarah ist ein bisschen nervös Alle klappt wie vorgesehen und superfaul lassen wir uns zur Huttererhöß befördern. Die Prielgruppe können wir nur erahnen. Immer wieder ziehen dichte Wolkenfelder durch. Ich hätte hier wirklich ein paar schöne Fotos geknipst, da ich ja gerade am Wikipedia Artikel zum Toten Gebirge schreibe. Den Kids ist es egal, haben sie ja flott den Spielplatz beim Berggasthof erspäht. Irgendwann schaffen wir dann doch noch die paar Meter zum Speichersee, wo man auf einem seichten Schotterband den See durchqueren könnte. Leider ist's heute ein bisserl zu kalt zum Planschen. Im nahen Tümpel entdecken wir viele Kaulquappen, die wir natürlich genau untersuchen müssen. Der breite Fußweg führt uns vorbei an einer tiefen Doline zur Aussichtsplattform Dachsteinblick, die heute leider keinen legendären Ausblick bietet. Immer wieder befinden wir uns mitten in Wolken und die Sicht beträgt kaum 100 Meter. Am Retourweg finden wir einen Tümpel mit unzähligen Bergmolchen (Ichthyosaura alpestri). Ich fange ein Exemplar, damit alle Kids den kleinen "Saurier" einmal halten können. Sie sind erstaunt wie leicht das kleine Tier ist.

Unterwegs treffen wir auf einen Wegweiser "Schneeofen – 2 min". Neugierig wie wir sind, schauen wir da natürlich vorbei. Und tatsächlich in der Halbhöhle liegt immer noch ein kleines Schneerestl. Und das im Sommer: Die Attraktion ist perfekt. Retour zur Bergstation befinden wir uns immer wieder in den Wolken. Beim Berggasthof können wir noch ein bisschen spielen und etwas essen, bevor wir wieder einen Regenschauer aussitzen und mit dem Sessellift wieder talwärts fahren.

Fazit: Das Stodertal ist für einen längeren Familienausflug wirklich sehr gut geeignet. Familie Bergfexing kommt gerne wieder, aber dann (hoffentlich) bei besserem Wetter.

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