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6. Mai 2020

Zuckerhut

(gepostet im Bereich Berg)

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Andi und ich starten um 1645 zu einer kurzen Afterworktour auf den Zuckerhut inklusive einer kurzen Inspektion der Flora auf der Irrer Alm. Über die steile Forststraße erreichen wir flott das Almgelände, wo bereits die ersten Stern-Narzissen (Narcissus radiiflorus) blühen. Aber auch Trollblumen (Trollius europaeus) und Breitblättrigen Knabenkrauts (Dactylorhiza majalis) schon. 20 Tage früher als 2019. Über die Nordseite folgen wir den Steinmännern auf den einsamen Gipfel des Zuckerhuts. Ein Gipfelbier später folgen wir dem Weg nach Nordwesten und komplettieren die Runde über die Forststraße. Fazit: Das Highlight ist sicherlich die herrliche Almwiese. Als Afterworktour ist aber das Maisenkögerl deutlich besser, das sich dann bei der Heimfahrt noch einmal wunderschön im Abendlicht präsentiert.

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3. Mai 2020

Seisenburg

(gepostet im Bereich Berg)

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Zusammen mit Familie Kern und Familie Riedl starten wir um 1400 beim kleinen Parkplatz in Dörfl. Ein Mix aus Wolken und Sonne beschert uns bestes Wanderwetter. Julia hat neue Wanderschuhe die offenbar eine eingebaute Wanderautomatik haben und so kommen wir rasch zur Wegverzweigung bei der Wildfütterung, wo wir eine kurze Jausenpause einlegen. Die Kerns, Johni und Erik sind hochmotiviert und ziehen gleich durch. Kein Wunder, denn Sarah hat ihnen eine Guzi-​Schatzjagd bei der Ruine versprochen. Nach gut 1h Aufstieg trudelt dann auch der Rest bei den Überresten des Schlosses ein. Theo und Julia sind sehr brav alles allein marschiert. Sarah versteckt in der Zwischenzeit Schoko-​Goldmünzen und Gummiburger in den Mauerspalten. Versteckmöglichkeiten gibt es hier wahrlich genug. Während die Schatzsuche dann in vollem Gange ist, gönnen sich Didi, Andi und ich ein kühles Erfrischungsgetränk, das auch aus dem neuen Seisenburg-​Bründl gefischt werden kann. Nach über einer Stunde Pause steigen wir wieder über die Forststraße ab.

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30. April 2020

Maisenkögerl via Bräumauer III

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Da nun auch Bergfexing Dad Wind von der Bräumauer-​Maisenkögerl Partie bekommen hat, kann ich ihm diese Tour nicht länger vorenthalten. Wieder starten wir um 1700 im Tießenbachtal. Die starke Bewölkung lichtet sich rasch und wir erhaschen noch etliche Sonnenstrahlen. Durch die letzten Niederschläge hat das Pflanzenwachstum einen ordentlich Schub erhalten. Alpen-Heckenkirsche (Lonicera alpigena) und Gewöhnliche Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) blühen im schattigeren Basisbereich der Bräumauer. Am sonnigen Felsriegel blühen Alpensteinquendel (Acinos alpinus), Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyprassias) und Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria). Kurz vor dem Kreuz der Bräumauer dann noch immer die Felsenbirne (Amelanchier ovalis). Die Blüten der Echte Mehlbeere (Sorbus aria) werden sich auch bald öffnen. Nach obligaten 1h Aufstieg erreichen wir den einsamen Gipfel. Das selbst mitgebrachte Bier und die Jause schmecken. Abstieg wie Aufstieg.

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22. April 2020

Maisenkögerl via Bräumauer II

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Bei diesem prächtigen Frühlingswetter benötige ich dringend eine After-​Work-​Tour. Also geht es wie geplant wieder auf die Bräumauer und das Maisenkögerl. Der Parkplatz unterhalb der Ruine ist mit dem Hinweis auf COVID-​19 gesperrt, aber die Ausweichmöglichkeit gegenüber bietet Platz für drei Autos. Eigentlich egal, denn um 1700 bin ich allein im Tießenbachtal. In den letzten zwei Monaten hat sich die Pflanzenwelt prächtig entwickelt und die Buchen (Fagus sylvatica) haben schon große hellgrüne Blätter. Herrlich wird es dann am sonnigen Felsenriegel der Bräumauer wo alle Sträucher der Felsenbirne (Amelanchier ovalis) in Blüte stehen. Die knorrigen Bäume entpuppen sich anhand der Belaubung als Exemplare der Echten Mehlbeere (Sorbus aria). Ein wirklich sehr schöner und dichter Bestand mit bis zu 10 Meter hohen Bäumen. Diesen Abschnitt mag ich besonders, vermittelt er ja schon Bergflair auf niedriger Höhe. Die hiesigen bunten Jurakalke wurden während der Gebirgsbildung in senkrechte Stellung geschoben und die Bräumauer bildet somit auf die Stirn einer geologischen Schicht. Viel zu rasch erreiche ich über den Grat den windigen Gipfel, wo ich bei wolkenlosem Himmel den Blick ins Almtal genieße. Der Abstieg erfolgt wieder über die Bräumauer, wobei es beim kleinen Kreuz windstill ist. Somit lege ich bei herrlicher Abendsonne noch eine längere Pause ein. Das wär mal was für eine Wanderung bei Sonnenuntergang...

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