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24. Jänner 2004
(gepostet im Bereich Berg)
 
| Erste Schitour der Saison uns somit noch etwas Training. Es kündigt sich wieder ein traumhafter, wolkenloser Tag an. Mit 15 °C minus ist es dann aber doch ein bissl frisch. So nur einen kurzen Abstecher in 1h15min zur Rieder Hütte, wo Elisabeths Kochkünste vortrefflich den Hari stärken. Retour auf dem gleichen Weg ohne Höllkogel, da irgendwie die Motivation heute zu wünschen übrig lässt. |
10. September 2003
(gepostet im Bereich Berg)
 
 
 
| Mit dem Mietauto flitzen Alex, Anja und ich ins Restonicatal hinauf zur Bergerie de Grotelle, um Lac de Melo sowie Lac de Capitello, den schönsten Bergseen Korsikas einen Besuch abzustatten. Die ganze Wanderung ist unschwer und recht populär, daher sind auch Massen an Touristen unterwegs. Teilweise auch in Stöckelschuhen.
Bei dieser Wanderung begleiten uns zwei Paparazzi, die unbedingt ein paar Fotos mit jungen Leuten für den nächsten Rhombergkatalog benötigen. Die zwei halten sich aber eh brav im Hintergrund, wodurch die Sache trotzdem Spaß macht. Nur beim Melosee legen wir eine längere Fotosession ein. Die Szenerie ist wirklich sehenswert. Wunderschönes blau-türkises Wasser umgeben von großen, runden Granitblöcken, die zu einem Nickerchen einladen. Der gesamte Kessel ist dramatisch von tollen Felstürmen eingefasst.
Mangels Bergschuhwerk lassen wir die Fotografen jedoch beim Lac de Melo zurück um den letzten felsigen Teil hinauf zum Lac de Capitello zu erklimmen, der uns mit einem unglaublichen Tiefblau überrascht. Dort treffen wir auf Andi, dem ich heuer schon bei der Pühringerhütte getroffen habe, sowie Nadine aus Vorchdorf, die im Feriendorf arbeitet. Die beiden unternehmen noch eine Runde über die Punta alle Porta. Wir jedoch legen uns gemütlich auf die riesigen Steinplatten und genießen die Jause.
Hinunter flitzen wir dann in einer guten Stunde, wo dieser kurze, aber landschaftliche einmalige Spazierer noch mit einem feinen Pietra gewürdigt wird. |
5. September 2003
(gepostet im Bereich Berg)
 
 
 
 
 
| Endlich steht der Monte Rotondo, mit 2622 Meter der zweithöchste, aber bedeutend schönere, Berg Korsikas am Programm. Die Bergtour wird wie üblich vom Feriendorf Störrischer Esel organisiert, wobei Otto, den ich schon von 2001 kenne, die Aufgabe des Bergführers übernimmt.
Als besonderes Gustostückerl hat Otto ein tolle Runde über die A Maniccia ausgekundschaftet. So starten wir bei Bergerie de Grotelle, wandern jedoch etwas die Straße zurück um dann rechts einen kaum ausgetretenen Pfad, der sehr spärlich mit Steinmännern versehen ist, bergauf zu folgen. Der Himmel ist bedeckt und ein recht kühler Wind erfordert Haube und Fleecejacke. Seltsamerweise ist die Fernsicht jedoch sehr gut. So verläuft der Aufstieg sehr kurzweilig. Keine Ahnung wie lange wir schon unterwegs sind. Vorbei an kleinen Bergseen gelangen wir im Bereich der A Maniccia wieder auf einen markierten Weg (GR20). Otto hat jedoch eine Abstiegsrinne direkt zum Lac Bellebone entdeckt, die uns ruckzuck ans Seeufer führt.
Nach einer ausgiebigen Jausenpause nehmen nimmt die kleine Gruppe von Bergfexen die letzten 300 Höhenmeter in Angriff. Teilweise gibt es am Grat ganz lässige Gendarmen. In leichter Kraxlerei erreichen wir den Gipfelhorst, ein kreisrunder Steinwall, der vermutlich etwas Windschutz für eine Biwaknacht bietet. Der Ausblick auf alle wichtigen Gipfel und Bergseen ist phänomenal. Quasi um die Ecke das tiefe Blau des Lac de Capitello.
Der Abstieg erfolgt über die etwas steinschlaggefährdete Nordschlucht hinunter zum Lac Oriente. Schon von der Ferne können wir das saftige, grüne Gras rund um den See erkennen, doch als wir in die Nähe kommen, trauen wir unseren Augen nicht. Eine wahre Märchenlandschaft befindet sich hier. Quasi ein golfplatzmäßiges Grün umgibt den See, an dessen Ufer der perfekte Jausenstein empor ragt. Diese einzigartige Landschaft wiederum ist eingebettet in kolossales Amphitheater aus Fels. So was muss man gesehen haben. Vermutlich einer der schönsten Plätze ganz Korsikas.
Der restliche Weg retour zum Pont de Timozzo verläuft dann sehr entspannt, ja schon fast meditativ, nach diesen tollen Erlebnissen. Nach insgesamt 9 Stunden erreichen wir dann die Straße, wo schon unser Bus retour nach Calvi auf uns wartet. |
10. August 2003
(gepostet im Bereich Berg)
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