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23. Oktober 2016

Hagler

(gepostet im Bereich Berg)

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Eine 10monatige Bergabstinenz ist schon ein bisserl lang. Da muss die spärliche Freizeit wohl genutzt werden und die Wahl fällt auf einen Klassiker: Die Hagler-​Runde. Bergfexing Dad und ich starten um 0845 bei knackigen 0°C am Parkplatz Rettenbach. Haube und Handschuhe benötigen wir schon ein einige Zeit, da sich die Sonne hinter hoher Bewölkung verbirgt. Wir überlegen, ob wir die Runde heute nicht umgekehrt gehen sollen und ein Anstieg über den Südgrat schlauer wäre. Doch als wir den Wald bereits hinter uns gelassen haben, merke ich erst, dass die Abzweigung zur Rießriegl-​Reith bereits hinter uns liegt. Naja beim Abstieg ergibt sich die Wegfindung eh von selbst und ein Foto von der Abzweigung mach ich diesmal auch Auf etwa 1450 m folgen wir dem so genannten Reitweg in Richtung Koppenalm. Inzwischen hat die Bewölkung dem strahlend blauen Himmel Platz gemacht. Dazu gesellen sich goldgelb verfärbte Lärchen (Larix decidua) und letzte Neuschneereste. Kein Wunder, dass wir heute sogar auf unmarkierten Wegen nicht allein unterwegs sind. Warum in die Ferne schweifen, wenn es zuhause doch so wunderschön ist. Auf der Nordseite liegt dann etwas mehr Neuschnee und als wir faulerweise den vorhandenen Fußspuren folgen, verpassen wir die Abzweigung in der Nordostflanke des Haglers. Aber der Fehler ist rasch erkannt und kaum 5 Minuten retour, zeigen uns die Steinmänner den Weg hinauf zum Grat. Den Gipfel erreichen wir nach gemütlichen 2h30min. Die Fernsicht reicht wieder einmal vom Tamischbachturm bis zum Traunstein. Obwohl es sonnig ist, benötigen wir doch Haube und Fleece. Und die Hände werden vom kalten Zipfer auch nicht wärmer

Die mitgebrachte Jause schmeckt nicht nur uns, sondern auch den hiesigen Alpendohlen (Pyrrhocorax graculus). Die Vögel sind besonders zutraulich und fressen sogar aus der Hand. Um 1200 beginnen wir mit den Abstieg über den Südgrat. Ein Bergkollege aus Pieding meint am Gipfel: "Der Steig is jo brutal sche!". Recht hat er, führt er doch durch urige Lärchen und Rotföhrenbestände bevor man wieder in den finsteren Fichtenforst eintaucht. Bei der Reith nehmen wir die Forststraße nach Nordost, wo uns dann beim Bründl die Steinmänner zurück zum Budergrabensteig führen. Merken: Ein Stiedl mit rotem Kopf markiert die Abzweigung. Oder wenn nicht vorhanden: Einfach bevor man den Wald verlässt unterhalb der Geländestufe links abzweigen. Nach gut 2h erreichen wir mit müden Knien wieder den Ausgangspunkt.

Fazit: War wirklich wieder fesch. Nächstes mal werde ich jedoch den Moosbauernsteig vom Rießriegl auskundschaften.

Kommentare

FRanz schrieb am 04.11.2016 um 20:39

War schon einigemale auf dem Hagler - durch den Budergrabensteig und vom Rießrieglbauern aus - immer hinauf bzw.hinab über denselben Weg. Leider fehlen die Fotos der Abzweigungen - wo die Reith sein soll??? Außerdem werden weiter unten vom Bauern alle Steinmanderl entfernt!!!
Beischreibung daher sehr dürftig bzw. mangelhaft! Fotos von Bergdolen sind recht lieb aber uninteressant.....

FRanz schrieb am 04.11.2016 um 20:43

Bergdohlen - mit stummen "h" muss es richtig heißen!!!

Harry schrieb am 06.11.2016 um 15:21

Servus Franz,
Bei openstreetmap.org findest du sämtliche unmarkierten Wege.
lg
Harry

FRanz schrieb am 07.11.2016 um 14:24

Ok - danke!

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