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14. September 2020

Sonnenuntergang am Maisenkögerl

(gepostet im Bereich Berg)

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Es wird wieder Zeit mein COVID-​19 Lockdown-​Fluchtbergl zu besuchen. So steht eine Maisenkögerl-​Sonnenuntergangstour am Programm, bei der ich auch gleich meine neue Stirnlampe ausprobieren kann. Ich starte um 1800 im Tießenbachtal. Sonnenuntergang ist um 1936. Also Zeit genug. Flott bin ich bei den sonnigen und warmen Felsen der Bräumauer. Hier tummeln sich die auffälligen Raupen des Wolfsmilchschwärmers (Hyles euphorbiae). Kein Wunder, denn die Zypressen-Wolfsmlich (Euphorbia cyparissia) als bevorzugte Futterfpflanze gibt es hier in Massen. Nun Anfang September ist Fruchtzeit, so leuchten überall schon die roten Hagebutten der verschiedenen Rosenarten. Die Mehlbeeren (Sorbus aria) und die Bucheckern (Fagus sylvatica) sind noch nicht reif. Ebenso die Zapfen des großen Wacholderbaums (Juniperus communis) nach dem Wandl. Die Zapfen sind im ersten Jahr noch grün und reifen erst nach 3 Jahren, wobei sie dann ihre charakteristische Färbung erlangen. Nach obligater Kraxlerei bin ich um 1910 am Gipfel. Doch der Aufenthalt am Gipfel ist heute etwas unbequem. Tausende geflügelte Ameisen schwirren herum. Kein Wunder, denn eine Gipfelbalz ist bei vielen Insekten populär. Doch die schöne Abendstimmung und ein kühles Bierchen lassen die lästigen Ameisen fast vergessen. Die saftig grünen Wiesen sind wunderschön im späten Licht. Besonders am Hacklberg und den Hängen oberhalb von Steinbach am Ziehberg. Der Sonnenuntergang ist dann wirklich spektakulär, besonders weil sich noch ein paar Wolken aufgezogen sind. In der Abenddämmerung steige ich noch ohne Lampe ab. Als ich dann aber das erste Mal am Hintern lande, merke ich erst wie dunkel es bereits ist. Die neue Stirnlampe macht aber die Nacht schnell wieder zum Tag. Diese neuen Hochleistungs-​LEDs sind schon erstaunlich. Bei der Bräumauer knipse ich noch ein paar Bilder mit Langzeitbelichtung und wickle dazu mein Octopus-​Stativ um das Gipfelkreuz. Der weitere Abstieg ist dann noch angenehm warm, in der stockdunklen Nach aber etwas ungewohnt, aber eine gute Abwechslung zu den üblichen Vormittagstouren.

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