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10. August 2005

Geraer Hütte - Furtschagl Haus

(gepostet im Bereich Berg)

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Nach einer ruhigen aber frostigen sternenklaren Nacht im Lager, werde ich schon um 0530 munter. Hmm Frühstück gibt's erst um 0700, also werden hastig zwei Müsliriegel verdrückt und ich starte 0620 zur Alpeinerscharte. Unterwegs passiert man ein altes Molybdän-​Bergwerk und die dazugehörigen Baracken. Neugierig wie ein Harry so ist, muss ich natürlich gleich reinschnuppern. Eigentlich ist es unglaublich wie viel Aufwand hier betrieben wurde nur um 4 Jahre (1941 bis 1945) Molybdän zu gewinnen.

Der Aufstieg zur Scharte, der von Mannschild und Gletscher-​Hahnenfuß gesäumt wird, ist noch gut durchgefroren und somit trotz des stellenweise losen Materials kein Problem. An der Ostseite der Alpeinerscharte sind die Verhältnisse entsprechend anders. Wesentlich mehr Schnee und der lockere Boden machen den Abstieg bis etwa zur Biwakhütte nicht zu einem prickelnden Erlebnis. Hier teilt sich dann der Weg zur Olperer Hütte, wobei ich mich mir persönlich einen Wegweiser (Taferl) wünschen würde, da hier alte und neue Markierungen kreuz und quer verstreut sind. Da der Abstieg zu den zwei Seen im Kar gesperrt ist (die Erdauflage des Weges ist auf weiten Teilen weggerutscht und die Sturzbachrinne ist kaum passierbar) folgt man den Weg Richtung Pfitscher-​Joch-​Haus. Kurz vor der Geländestufe gibt's dann auch ein Taferl und der Weg zweigt hier links Richtung Schlegeisspeicher ab. Eigentlich wollte ich bei den Seen noch ein kleines Päuschen machen um den Hunger etwas zu stillen, aber der eisige Wind lädt nicht unbedingt zum Verweilen ein. Das wird sich noch als fataler Fehler herausstellen, da die Müsliriegel und ein kurzes Jauserl unterwegs kein üppiges Frühstück waren. Völlig entkräftet erreiche ich dann erst um 1300 die Jausenstation am Speichersee. Jetzt brauche ich zuerst ein Bier + Schnitzl + Pommes um Harry's Batterien wieder aufzuladen (jaja ein Schnitzel für einen Bergsteiger, aber gschmeckt hats trotzdem).

Da man den Schlegeisspeicher leicht mit dem Auto/Bus erreichen kann sind extrem viele Touristen unterwegs. Nun muss ich nur noch die letzten 500 Höhenmeter zum Furtschaglhaus absolvieren damit die längste Etappe der Tour erledigt ist. Nach insgesamt (mit Pausen) 10 Stunden bin ich um 1630 dann endlich bei der Hütte. Der Ausblick auf die zahlreichen Gletscher (Schlegeiskees, Furtschagelkees) ist einfach unglaublich. Eine Stunde später treffen dann auch Alex und Claudia ein, obwohl die zwei Stunden später aufgebrochen sind. Mit Zillertaler Bier (3 &euro und Schinkennudeln mit heftig viel Knoblauch werden wir auch sehr gut bewirtet. In der Gaststube wird dann noch viel gelacht und gescherzt (Rhöner sind schöner ) Heute bin ich der Erste der sich schon um 2100 ins Lager vertschüsst.

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