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9. September 2018

Lausserbaueralm

(gepostet im Bereich Berg)

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Und weil's im Mai hier so schön war, gehen wir gleich noch Mal die Almenrunde am Hengstpass. Mit dabei ist heute Familie Kern. Das Wetter ist hervorragend und um 0930 ist der Parkplatz bei der Karlhütte noch leer. Die vielen Nationalparkstationen erweisen sich auch heute wieder als absoluter Kindermagnet. Doch auch am Wegesrand gibt es wie immer viel zu entdecken. Besonders mit dem Klebrigen Salbei (Salvia glutinosa) haben wir viel Spaß, aber auch "Schnupperblumen" wie Echter Dost (Origanum vulgare) oder Langhaarige Thymian (Thymus praecox subsp. polytrichus) werden näher inspiziert. Aktuell blühen auch noch Massen an Kranzenzianen (Gentianella) und Herbstzeitlosen (Colchicum autumnale). Beim Brunnen wird selbstverständlich ein Staudamm gebaut. Das Highlight ist aber die Station mit der Aussichtsplattform und den drehbaren Buchstaben. Die Wortkreationen der Kinder sind natürlich unaussprechlich. Ich versuche es trotzdem, sehr zur Belustigung des Publikums. Um 1120 erreichen wir die idyllische Lausserbaueralm. Die Spielmöglichkeiten werden sofort genutzt. Die Spezereien sind ausgezeichnet. Heute gibt es frisches Geselechtes (Xöchtz). Mein Motto lautet ja: "Gibt's wos feiners wiar a Schweiners?". Dazu herrlich Ausblick nach allen Seiten. EIn Almparadies par excellence.

Am schattigen Retourweg entlang des Rotkreuzbaches machen Anton und Julia dann ihr Mittagsschläfchen und wachen dann rechtzeitig zur Nachspeise in der Karlhütte auf.

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16. August 2018

Dolomitensteig

(gepostet im Bereich Berg)

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Bergfexing Dad wünscht sich eine feine Dolomitensteig-​Runde. Da gehe ich selbstverständlich sehr gerne mit, bietet diese Tour doch grandioses Panorama und eine fantastische Flora. Außerdem bin ich diese Runde 11 Jahre nicht mehr gegangen. Wir starten um 0750 bei der Baumschlagerreith. Trotz des strahlend blauen Himmels sind wenig Wanderer unterwegs. Kein Wunder: Es ist Donnerstag

Rasch lassen wir die Forststraße hinter uns und der schöne Steig führt uns rasch aufwärts. Zur Zeit blüht viel Gemeiner Augentrost (Euphrasia rostkoviana), Grannen-Klappertopf (Rhinanthus glacialis) und Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris). Diese Pflanzenarten werden uns heute ständig begleiten. Im Unterschied zu 2007 wird seit einigen Jahren Vieh aufgetrieben, wovon auch der besser befestigte Weg zeugt. Rasch erreichen wir den Hochstein, wo wir einen kurzen Verschnaufer einlegen um den herrlichen Blick auf den Stoderkamm, vom Salzsteigjoch bis zum Kleinen Priel, genießen. Gemütlich geht's nun weiter durch recht urwüchsige Wälder. Besonders die Borke des Berg-Ahorns (Acer pseudoplatanus) ist massig mit Moosen und Flechten bewachsen. Kurz bevor wir die Almfläche betreten verleitet ein Schild zum Schmunzeln. "Lieber Wanderer! Bitte zählt meine 13 Rinder und schickt mir ein kurzes SMS ob auch alle da sind". So was nennt sich wohl Behirtung 2.0 .

Um 0920 erreichen wir die Lögerhütte. Mit der Aussicht auf den gesamten Stoderkamm, dominiert vom Hebenkas, und dem wilden Zackengrat des Sneslitz im Hintergrund, ist die Lage dieser Hütte schon einmalig. Ein herrlicher Rastplatz. Proviant-​Paps zaubert wie üblich eine üppige Jause aus dem Rucki. Natürlich hat er auch ein Stamperl und einen Flascherl Zirbenschnaps nicht vergessen. Um 1000 beginnen wir mit dem eigentlichen Dolomitensteig hinüber zum Schwarzgraben. Kaum an Höhenmeter gewinnended ist dieser Wegabschnitt einfach nur traumhaft. Dazu gesellt sich eine wunderbare Alpenflora, die aber bereits Mitte/Ende Juni ihre volle Pracht entfaltet hat. Ein paar Nachzügler gibt's schon noch. So blüht an besonders schatten Plätzen noch die Silberwurz (Dryas octopetala). Die Gumpenkaskaden sind "in Betrieb" eine lokale Attraktion für sich. Im Bergfrühling mit mehr Wasser sind sie aber noch ein bisserl spektakulärer, besonders wenn das Schmelzwasser zuvor den Schotter aus den Gumpen gespült hat.

Im feinen Dolomitgrus findet sich oft das Alpen-Leinkraut (Linaria alpina), ein ausgesprochener Schuttspezialist. Langsam lassen wir die spektakuläre Dolomitszenerie hinter uns und ein schöner Fichten-​Buchen-​Tannen Wald beginnt. Auffallend sind heute die vielen roten Früchte der Ebereschen (Sorbus aucuparia), die hier recht häufig vorkommt. Als wir den Wald verlassen und den Poppensand erreichen, hat sich die Bewölkung etwas verstärkt. Der Schatten ist jedoch herzlich willkommen, den in dieser baumlosen Geröllwüste würde die Sonne um die Mittagszeit erbarmungslos herunterbrinnen. Aber auch diese "Wüste" ist natürlich bewachsen und wird von etlichen Spezialisten für bewegliches Geröll besiedelt. Alpen-Pestwurz (Petasites paradoxus), Schild-Ampfer (Rumex scutacus) und natürlich die Latsche (Pinus mugo), als sogenannter Konkurrenz-​Flieher, sehen wir häufig. Um 1200 erreichen wir wieder die Baumschlagerreith, wo wir uns ein kühles Bierchen schmecken lassen.

Fazit: Der Dolomitensteig ist einfach genial. Das nächste Mal aber wieder im Juni und dann wird auch wieder die Spiegelreflexkamera eingepackt.

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12. August 2018

Friedenskreuz am Kaibling

(gepostet im Bereich Berg)

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Das Friedenskreuz am Kaibling in Pettenbach ist ein mir gänzlich unbekanntes Ausflugsziel. Also besser gleich mal nachsehen Mit von der Partie sind heute Familie Kern und Did mit Theo. Fünf Erwachsene und sechs Kinder. Das nimmt ja schon fast Vereinscharakter an. Wir starten beim Gasthof Holzing um 0930 und folgen der Beschilderung. Annelie, Leo und Erik sausen gleich los, während es sich Theo, Anton und Julia schon bald in den Kraxen bequem machen. Der Weg führt zuerst durch einen Wald-​ und Vogellehrpfad, später auf einer Forstraße mit einem kurzen asphaltierten Abschnitt. Am Vormittag ist alles noch schön schattig. Bei einer Hütte mit ein paar Bänken legen wir eine Jausenpause ein. Ganz wichtig, denn die Kids legen mit ihrem Vor/Zurücklaufen wohl die doppelte Wegstrecke zurück Erst als wir die sonnige Gipfelwiese betreten, merken wir wie warm dieser Sommertag bereits ist.

Das abnorm große Kreuz am Kaibling erreichen wir rund 1h15min später. Den Kindern taugt die Eintragung ins Gipfelbuch. Und selbstverständlich die zweite Jause inklusive Guzis. Die Aussicht ins Almtal umrahmt von Zwilling, Steineck und Traunstein ist sehr schön. Bevor es zu heiß wird, brechen wir kurz nach 1100 wieder auf und erreichen den Gasthof Holzing wieder um 1200. Dort genießen wir das auszeichnete Buffet. Die Kids verbrennen die Kalorien gleich am tollen Spielplatz. Der Ausklang dieser feinen Vormittagstour findet dann mit Pool & Grill bei uns in Allhaming statt.

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26. Juli 2018

Hongar

(gepostet im Bereich Berg)

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Drei Generationen von Bergfexings begeben sich auf eine klassische Familienwanderung: Der Gasthof Schwarz am Hongar. Während meiner Kindheit sind wir immer über den Kronberg zum "Schwoarzn" gewandert. Heute jedoch entscheiden wir uns für den direkten Weg von Kasten aus. Bei bestem Wanderwetter mit wechselnder Bewölkung starten wir um 0930. Julia macht es sich bei mir am Rücken in der Manduka bequem, während Bergfexing Parents die Rucksäcke tragen. Erik ist selbstverständlich ein Selbstläufer

Im Unterschied zu den heurigen Ausflügen, verläuft der Weg konsequent steil. Es wäre zwar auch möglich über die asphaltierte Straße aufzusteigen, aber der Waldweg über Wurzelstufen ist doch viel interessanter. Außerdem kann man unterwegs gute Brombeeren naschen. Etwa zur Halbzeit lädt dann ein feines Bankerl zu einer Jause. Oma und Opa können mit ihrer herzlichen und lustigen Art die Kinder immer wieder zum Marschieren motivieren und wir merken gar nicht wie schnell die Zeit vergeht. Das letzte Stück führt über die alte Schipiste, wo schon mein Bruder Gerold etliche Schwünge gezogen hat. Nach rund 1h10min erreichen wir den Gasthof Schwarz. Erik meint: "Papa, des host guat ausgsuacht. Da gibt's einen Spielplatz!" Und nicht nur das: Tiere gibt es auch. Einen gemütlichen Gastgarten und eine herrliche Aussicht ebenfalls. Ruhig und gemütlich ist es heute. Am Sonntag ist ja Volksmusikfest, da wirds ordentlich "zua geh". Dieser Stützpunkt zwischen Höllengebirge und Alpenvorland will definitv öfters besucht werden.

Nach einer ausgiebigen Stärkung, selbstverständlich mit Nachspeise, steigen wir über den Aufstiegsweg wieder ab. Jetzt erkennt Erik erst die Steilheit des Wegs und mault ein wenig. Aber Opa zeigt ihm jede Menge Faxen. Mit großem Gelächter sausen die Zwei hinunter. Ich glaub fast im Umkreis von hundert Meter haben die Beiden alle Wildtiere vertrieben . Julia ist inwzischen schon in der Trage eingeschlafen. Nach rund 45min sind wir wieder am Ausgangspunkt. Verwundert stellt Erik fest: "Wos? Wir sand scho wieder beim Auto?".

Fazit: Der Hongar ist ein tolles Ausflugsziel, das von verschiedenen Ausgangspunkten erwandert werden kann (Kronberg, Wessenaurach, Kreuzing Alm, Kasten). Uns gefällt natürlich die kurze Anfahrt nach Aurach am Hongar. Und merke: Dieser kleine Ort hat sogar ein schönes Freibad mit Wasserrutsche. Das nächste Mal muss ich die Badesachen mitnehmen.

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