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29. Mai 2016

Hochsteinalm

(gepostet im Bereich Berg)

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Die Hochsteinalm erwandern wir heute vom Gasthof Windlegern aus, ist dies doch der Anstieg mit den geringsten Höhenmetern. Bei herrlichem Wetter starten wir pünktlich um 1000. Das erste Stückchen ist ein matschiger Weg (nicht Kinderwagen tauglich) im Wald und Erik macht es sich in der Kraxen bequem. Doch als wir die Forststraße erreichen, marschiert Junior wieder selbst. Straßenlatscher sind meist recht langweilig, aber am Wegesrand finden sich vielerlei Abwechslungen die für Kurzweile sorgen. Jede Schnecke wird natürlich genau untersucht und fürsorglich zum Wegesrand transportiert Baumstämme müssen erkraxelt werden und selbstverständlich gibt es auch einen Pestwurz-​Hut. Der Klassiker schlechthin! Ohne andere Kinder die heute mitwandern bricht jedoch die Motivation ein, was sich jedoch schlagartig ändert, als wir die Almfläche erreichen und die ersten Schafe sehen. Leider sind heute wenige Tiere auf der Weide. Doch auch die Pferde lassen sich gut füttern. Ziegen mag Erik sowieso. Um 1130 erreichen wir das Gasthaus. Die Qualität des Essens schwankt heute sehr stark. Das Bratl ist nicht richtig warm und sehr fett. Passend zum Bier, das auch warm ist. Aber Sarah's Gulasch ist dafür ausgezeichnet. Am Retourweg werden natürlich wieder die Pferde gefüttert. Etwa 30 Minuten vor dem Ausgangspunkt machen sich bei Erik erste Ermüdungserscheinungen bemerkbar und er schläft sofort in der Kraxen ein. Am Parkplatz angekommen ist er natürlich gut erholt und meint: "I mag Booterl fahren!" Gesagt getan! In Traunkirchen drehen wir noch einen Runde vorbei am Kloster hinüber zur Spitzvilla und zum Abschluss gibt es noch ein leckers Giovanni-​Eis. Dies ist das eigentlich Highlight des Tages. Auch für Sarah und mich, da wir in Traunkirchen noch nie Boot fahren waren.

Fazit: Die Hochsteinalm kann uns als Familienausflug nicht so recht überzeugen. Im Vergleich bietet die Polsterlucke erlebnistechnisch, kulinarisch und auch landschaftlich deutlich mehr.

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22. Mai 2016

Polsterlucke

(gepostet im Bereich Berg)

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Familie Kern begleitet uns heute bei einem Spazierer zum Polsterstüberl. Schon beim Start um 1000 sind Annelie, Leo und Erik kaum zu bremsen. Aber Stress gibt's heute keinen, haben wir doch ein feines Platzerl im Gastgarten reserviert. So genießen wir das frühsommerliche Prachtwetter in vollen Zügen. Oberhalb des Schiederweihers legen wir eine kleine Jausenpause ein. Hier verlassen dann Andi, Annelie, Erik und ich die Forststraße und nehmen das Wegerl für "echte Wanderer" Über Wurzeln und Steine zu steigen muss man üben, üben, üben. Bei den steileren Abschnitten nehmen Andi und ich die Kinder bei der Hand, aber bei den gemütlicheren Stückchen haben Annelie und Erik beschlossen, dass sie keine elterliche Hilfe mehr brauchen. Sehr brav marschieren die zwei. Groß ist jedoch die Freude als sie unter uns die Mamas wieder erspähen. Rund 1h benötigen wir zum Polsterstüberl, wo wir es uns im schattigen Gastgarten mit herrlicher Aussicht gemütlich machen. Für die Kinder gibt es mit Spielplatz und Tieren genug Abwechslung. Das absolute Highlight sind jedoch die großen Tretautos. Vorzugsweise mit Papamotor. Die hiesigen Spezereien sind wie immer vom Feinsten. Für die Kids gibt's auch noch einen Schlecker. Wer will da noch weg? Um 1300 brechen wir dann aber doch noch auf. Etwas westlich gibt es bei der Krummen Steyr ein feines Platzerl zum Steckerl-​, Blatt-​ und Steineschmeißen. Hier entdecke ich zufällig ein stattliches Exemplar des Gelben Frauenschuhes (Cypripedium calceolus), einer inzwischen seltenen Orchidee. Der Retourweg ist äußerst kurzweilig. Die Kindern pflücken uns sogar ein kleines Blumensträußchen. Auch der Kraxelfelsen muss erklimmt werden. Bis zum Schiederweiher geben sie ordentlich Gas und motivieren sich gegenseitig. Das wird natürlich in Form von Guzis belohnt, schließlich müssen die Energiespeicher aufgefüllt werden. Die letzten 10 Minuten werden Annelie und Erik in der Kraxen kutschiert, damit wir die Teile nicht komplett umsonst mitgenommen haben. Kurz überlegen wir noch, ob wir am Klauser Stausee eine kleine Bootrunde absolvieren. Aber Erik schläft sofort im Auto ein. Wir kommen eh bald wieder.

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28. Dezember 2015

Eibenberg

(gepostet im Bereich Berg)

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Das herrliche Winter Herbstwetter hält an. Weit und breit ist kein Schnee in Sicht und selbst in 1500 m über der Adria gibt es keine Minusgrade. Bergfexing Dad und ich nutzen dieses Kaiserwetter um dem Eibenberg wieder einmal einen Besuch abzustatten, denn der südseitige Anstieg verspricht Sonnengenuss pur.

Wir starten um 0845 in voller Montur. Das Thermometer zeigt -1 °C, doch dies ändert sich etwa 100 Meter höher, als wir dem Kältesee entfliehen. Haube und Handschuhe landen gleich wieder im Rucksack. Der Boden ist nicht mehr gefroren und im lichten Buchenwald blühen überall die Schneerosen (Helleborus niger). Sogar einige Leberblümchen (Hepatica nobilis) lassen sich blicken. Beim Schild "Lawinengefahr" blüht auch schon die Schneeheide (Erica carnea). Die Hiaslalm erreichen wir nach gut 1h Gehzeit. Das ungewöhnliche warme und niederschlagsarme Wetter der vergangenen Wochen zeigt sich auch hier. Der Weg ist staubtrocken und am Rand steht die Buchs-Kreuzblume (Polygala chamaebuxus) in Blüte. Heuer ist einfach ein heftiges El Niño Jahr, das weltweit zu Wetterkapriolen führt. Auf der Eibenbergschneid eröffnet sich dann der schöne Rundumblick, der heute wieder mal bis zum Glockner reicht. An den Nordhängen finden sich noch Schneereste, aber die Sonnenhänge von Traunstein und Kasberg sind komplett aper. Der Weg entlang der Eibenbergschneid ist wie immer der Höhepunkt. Ein herrliches Panorama garniert das lockere Austraben hinüber zum Gipfel, den wir nach 2h05min erreichen. Seit unserem letzten Besuch im April 2011 hat sich einiges geändert. Der hölzerne Gipfelbogen wurden inzwischen durch einen verzinken Stahlbogen samt Köcher für das Gipfelbuch ersetzt. Praktischerweise ist auch ein Bieröffner angekettet Und zwei gemütliche Panoramasessel haben die braven Schüler der Berufsschule Attnang auch hergestellt. Da fällt die Gipfelrast doch etwas länger aus

Kurz vor 1200 brechen wir wieder auf. Inzwischen herrscht am Wanderweg Hochbetrieb. An der Hüttenwand der Hiaslalm kann ich sogar noch eine feine Oben-​Ohne-​Pause einlegen. Den gefrorenen Talboden erreichen wir dann wieder um 1345. Der Parkplatz ist komplett voll. So viel Besuch hab ich hier schon lange nicht mehr erlebt.

Fazit: Sehr schöne Wanderung an einem außergewöhnlichen Dezembertag und eine würdige Jahresabschlusstour. Der Eibenberg will definitiv öfters besucht werden.


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20. Dezember 2015

Eckelsberg

(gepostet im Bereich Berg)

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Schon wieder hält sich im Zentralraum hartnäckig der Nebel. Also fahren wir heute nach Oberschlierbach zum Großen Jäger. Dieser Tip kommt von Bergfexing Parents, die hier jedes Wegerl und natürlich auch die besten Wirte kennen. Als wir um 1100 ankommen, sind bereits sehr viele Nebelflüchtlinge unterwegs. Kein Wunder, denn hier oben ist es wunder warm und wolkenlos. Wir entscheiden uns, erst nach dem Mittagessen eine Runde zu drehen, da vermutlich später keine Sitzplätze mehr frei sind. Um 1300 beginnen wir unseren kleinen Ausflug und folgen dem Wegweiser "Panoramarunde" (Weg K70). Erik sitzt zuerst noch bequem im Buggy, doch als wir die Asphaltstraße verlassen, mag er natürlich sofort raus und alles erkunden. Besonders Baumstümpfe und Fichtenzapfen haben es ihm angetan. Den kurzen Anstieg zum Eckelsberg bewältigt er ganz allein, wobei Pausen zur näheren Inspektion der hiesigen Maulwurfshügel eingelegt werden müssen. Auf der Bergkuppe eröffnet sich ein sehr schöner Rundumblick und glücklicherweise sind wir wenige Meter über der Nebelgrenze. Herrlich. Nach ausgiebiger (Spiele)Pause wandern wir wieder weiter, wobei wir nach wenigen Metern bereits wieder in den Nebel eintauchen. Unschwer erreichen wir über die Asphaltstraße wieder den Gasthof Großer Jäger.

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