|< << Einträge 541 - 538 >> >|

21. Mai 2018

Laussabaueralm

(gepostet im Bereich Berg)

LarsJuliaErik.jpgzoomPicture

HauptsacheKuhsicher.jpgzoomPicture

SarahErik2018.jpgzoomPicture

Laussabaueralm2018.jpgzoomPicture

AlpineCowRiding.jpgzoomPicture

BergfexingsMai2018.jpgzoomPicture

Kampermauer_1.jpgzoomPicture

Die Bergfexings begeben sich heute zusammen mit Bernhard und Lars auf eine neue Tour: Die Almenrunde am Hengstpass steht am Programm. Bei wechselnder Bewölkung starten wir um 1000 beim großen Parkplatz bei der Karlhütte und folgen dem sonnigen Weg hinüber zur Puglalm. Der Buggy mit den großen Reifen erweißt sich im Almgelände, wo keine Forststraße ist, als gut geländegängig. Wunderbar sind die verschiedenen Nationalparkstationen verteilt, die für die Kinder ein gutes Etappenziel sind. Die Puglalm erreichen wir fast zu schnell und wandern gleich weiter zu einer eingezäunten Nationalparkstation. Ganz praktisch, denn das Weidevieh ist schon auf der Alm und so hat Sarah eine sicheren Zufluchtsort Hier legen wir eine erste, kurze Jausenpause ein.

Bernhards Tochter Sina braucht auch noch einige Herbarbelege für die Schule. Also ist Pflanzensammeln angesagt, eine Aufgabe der ich nur allzu gerne nachkomme, denn überall blüht's schon wunderbar. Erik und Lars sind von der Natur recht begeistert und jeder Käfer, Ameisenhaufen und Pflanzerl will näher untersucht werden. Kurz bevor wir die Straße queren, entsprintg ein kleiner Bach, der selbstverständlich aufgestaut werden muss. Ich glaub fast, einen Staudamm bauen ist im menschlichen Genom verankert .

Kurz nach der Straße gibt es noch mal eine Aussichtsplattform, die erstiegen wird. Von hier sind es dann nur mehr 15 Minuten zur Laussabaueralm. Als wir dann nach gemütlichen 1h30min den Wald verlassen und die offene Almfläche betreten denk ich mir: "Do ists aber gscheid schee! Wie konnte mir dieses Platzerl all diese Jahre bloß entgeh?". Die Almhütte ist sehr urig und wird von einer gigantischen Linde flankiert. Und die Aussicht zwischen Haller Mauern und Kampermauer ist auch zu loben. Als wir auf einer langen Bank Platz nehmen, fragt mich Bernhard: "Du, warum arbeiten hier Sipbachzeller? Des is Lars ehemalige Kindergärtnerin!" Ja, die Welt ist ein Dorf. Ausgiebig fällt die Rast aus. Essen & Trinken schmecken ausgezeichnet und für die Kids sind viele Spielmöglichkeiten vorhanden.

Den Retourweg nehmen wir entlang des Rotkreuzbaches. Hier ist es wunderschön schattig und Julia legt ein kleines Nickerchen im Kinderwagen ein. Unterwegs versuche ich aus einem Haselast ein Maipfeiferl zu schnitzen, wie ich es letztes Jahr von Richard gelernt habe. Borke und Bast lösen sich gut vom Holz und die Pfeife schaut auch ok aus. Aber das Trum will einfach keinen Laut von sich geben. Die Kinder finden es natürlich sehr lustig, dass ich mich so ärgere. Glücklicherweise haben wir eh einen Haselstrauch im Garten, da kann ich heimlich noch ein bisserl üben .

Nach gut 1h erreichen wir die gut besuchte Karlhütte und ergattern im schönen Gastgarten noch ein Platzerl. Jetzt hat sich jeder mal ein Eis verdient.

Fazit: Eine wunderbare Runde, die vom Gelände und Dauer für Kinder optimal ist. Abgesehen vom kurzen Stückerl bei der Puglalm klappt die Runde auch einwandfrei mit einem Kinderwagen. Ich denk die Laussabaueralm wird auch in das jährliche Standardrepertoir aufgenommen.

Kommentare verfassen

30. April 2018

Leitersteig und Kleiner Berg

(gepostet im Bereich Berg)

OrchisPallensLeitersteig.jpgzoomPicture

LeitersteigSpeikkogel.jpgzoomPicture

SoldanellaAlpina2018.jpgzoomPicture

ProstWurbauer.jpgzoomPicture

Bergfexing Dad hat wirklich die besten Ideen. Wie auch vor 7 Jahren tobt im oberen Stockwerk der Sturm und wir bleiben lieber eine Etage tiefer. Auch bei unserem Start im Mayrwinkl ist es sehr windig und wechselnd bewölkt. Aber nicht unangenehm.

Der Weg ist trocken und staubig. Kein Wunder, denn in diesem Frühjahr sind die Niederschläge minimal. Sogar die Stern-Narzissen (Narcissus radiiflorus) blühen schon. Durch den schönen verblockten Wald erreichen wir bald die Wegkreuzung und nun beginnt der eigentliche Leitersteig. Der Wind und der Staub sind Gift für meine Kontaklinsen. Auch die Sonnenbrille hilft da nix mehr. Trotzdem funktioniert die Pflanzenidentifikation hier automatisch. Überall blüht schon Kerner-Lungenkraut (Pulmonaria kernerii). Auch ein blühendes Blasses Knabenkraut (Orchis pallens) kann ich entdecken. Am Speikkogel gesellen sich noch Massen an Clusius-Enzian (Gentiana clusii) dazu, sowie an schattigen Stellen das Alpen-Fettkraut (Pinguicula alpina). Während unserer Jause beginnt es leicht zu regenen und ich packe lieber den Regenschutz aus. Also fällt die Pause eher kurz aus.

Am Bloßboden staune ich dann nicht schlecht. Komplett ausgeapert blühen hier nun überall Alpen-Soldanellen (Soldanella alpina), Frühlings-Krokus (Crocus vernus) und Schneerosen (Helleborus niger). Zum Regnen hat es inzwischen aufgehört und als wir den Kleiner Berg erreichen, lässt sich sogar die Sonne wieder mal blicken. So wird es während des Abstiegs zum Wurbauerkogel noch einmal richtig warm. Auf der sonnigen Terrase vom Restaurant schmeckt dann das Bier ausgezeichnet.

Wie üblich kürzen wir über den Bogenparcours ab und erreichen den Weg Nr. 8 der zurück zum Ausgangspunkt führt. Fazit: Der Leitersteig ist immer wieder schön, besonders aus botanischer Sicht lohnt ein Besuch zu dieser Jahreszeit.


Kommentare verfassen

21. April 2018

Polsterlucke

(gepostet im Bereich Berg)

AnemonenSchmuckblume.jpgzoomPicture

PolsterlucknFlitzer.jpgzoomPicture

BergfexingJuliaSchiederweiher2018.jpgzoomPicture

Ein Besuch der Polsterlucke im April ist schon seit Jahren ein Fixpunkt im Jahresprogramm. Heute ist wieder Familie Loitelsberger mit dabei. Wir starten um 0930, denn der erfahrene Polsterstüberlbesucher weiß, heute wird's wieder voll denn es herrscht Kaiserwetter. Kein Wölkchen ist am Himmel auszumachen. Erik und Anja laufen natürlich eh schon alles allein, aber auch Clara und Julia verlassen ab und zu das Wagerl um die Gegend zu erkunden. Mit den zwei Älteren nehmen ich das bergmäßige Fußwegerl im Dolomithang. Hier könnten eventuell noch einige Exemplare der Anemonen-​Schmuckblume (Callianthemum anemonoides) blühen. Also gebe ich Erik und Anja einen Suchauftrag oder wie es bei Paw Patrol heißt: "Der Einsatz läuft!". Und mit dem richtigen Riecher haben die Zwei auch schnell noch einige Exemplare aufgespürt Den Rest zum Stüberl laufen sie dann sowieso, denn die Tretautos warten schon. Vorzugsweise betrieben von einer BHS (Bergfexing-​Harry-​Stärke). So komm ich bei diesem Spazierer doch noch ins Schwitzen Im Halbschatten beim Kinderspielplatz genießen wir die Aussicht und die gute Küche.

Am Retourweg gibt es selbstverständlich noch eine Exkursion auf den Kraxelfelsen sowie die obligatorische Fotopause beim Schiederweiher. Auf der Loitelsberger-​Ranch findet dieser schöne Tag dann einen gemütlichen Ausklang.

Fazit: Auch wenn das Polsterstüberl wirklich sehr, sehr gut besucht ist, ein Abstecher zu früher und ruhiger Stunde lohnt sich immer, denn es ist einfach schön hier.

Kommentare verfassen

11. März 2018

Hinteregger Alm

(gepostet im Bereich Berg)

BergfexingParents2018.jpgzoomPicture

BlickZumBosruck.jpgzoomPicture

Die letzte Schneeschuhtour auf die Hinteregger Alm ist auch schon wieder 7 Jahre her. Also wandern Bergfexing Parents und ich über den Lexgraben in die Alm. Doch leider ist das Wetter am Pyhrn heute recht mager. Während im Zentralraum bei Sonnenschein der Frühling Einzug hält, begleitet uns hier oben starke Bewölkung. Doch es ist recht warm. Die Schneeschuhe erweisen sich als äußerst praktisch, denn die Schneehöhe ist immer noch beträchtlich und man bricht leicht knietief ein. Eine kurze Pause legen wir bei Ossi's Hütte ein. Der lebhafte Wind verleitete jedoch nicht zu der üblichen Sonnentanken-​Sitzung und wir brechen flott wieder zum Ausgangspunkt auf.

Summa summarum eine feine, kurze Tour mit meinen Eltern um das Schneeschuhwatscheln nicht zu verlernen

Kommentare verfassen

|< << Einträge 541 - 538 >> >|