|< << Einträge 545 - 542 >> >|

14. Juli 2018

Ruine Scharnstein

(gepostet im Bereich Berg)

RuineScharnsteinGewoelbe.jpgzoomPicture

RuineScharnstein2018.jpgzoomPicture

RuineScharnsteinKalkfelsenFingerkraut.jpgzoomPicture

BergfexingJuliaScharnstein.jpgzoomPicture

BlickZurBraeumauer.jpgzoomPicture

Mitterturm.jpgzoomPicture

Heute besuchen wir nach der Seisenburg die zweite Ruine im Almtal: Die Ruine Scharnstein. Mit von der Partie ist wieder Familie Loitelsberger. Bei herrlichen Sommerwetter starten wir um 0945 am Ende der asphaltierten Straße im Tießenbachtal. Wir entscheiden uns für den Anstieg über die Forststraße und nehmen daher die Kinderwagen für die Kleinsten mit. Bei angenehmer Steigung klappt es mit dem Buggy ganz gut, ein bisschen muss man bei den breiten Querrinnen aufpassen. Anja und Erik stürmen wie immer gleich los. Ich bin ein bisschen langsamer und kann mal in Ruhe beobachten was sich am Wegrand so tummelt. Auffallend sind die vielen Schmetterlinge die sich an blühenden Kratzdisteln (Cirsium) und massig am Wasserdost (Eupatorium cannabinum) tummeln. Tagpfauenauge (Aglais io) und Admiral (Vanessa atalanta) sind wohl bekannt. Bei den Perlmuttfaltern (Argynnis sp.) tue ich mir schon schwerer, aber anhand der Größe würde ich mal auf Kaisermantel (Argynnis paphia) tippen. Ein schwarz gefärbter Falter mit auffallend weißen Binden könnte ein Vertreter der Eisvögel (Limenitis sp.) sein. Dazu würde auch das häufige Auftreten der Roten Heckenkirsche passen, deren Doppelbeeren gerade reifen. Mit den Schmetterlingen muss ich mich eindeutig noch intensiver beschäftigen Das letzte Stück zur Ruine ist recht steil und eine Kraxe/Manduka wäre heute sicher besser gewesen. Nach kurzweiligen 35min betreten wir das Burgareal. Und es ist sehr interessant. Während die Seisenburg ja eine Schlossruine ist, handelt es sich hierbei um eine Burgruine aus dem 12. Jahrhundert. Das Areal ist groß und um die vielen Abschnitte zu entdecken, sollte man sich unbedingt genug Zeit nehmen. In den Felsspalten blüht gerade überall das Kalkfelsen-Fingerkraut (Potentialla caulescens). Apropos Kalk: Im Gegensatz zum Flysch der Seisenburg befinden wir uns hier schon in den Kalkalpen. Bräumauer und der Felssporn, auf dem sich die Ruine befindet, bestehen aus Jurakalken und sind rund 100 Millionen Jahre älter als der Flysch (Kalkgraben-​Formation). Anja und Erik fegen natürlich wie ein Wirbelwind durch die Ruine und entdecken schnell den Weg hinauf zum Mitterturm. Zusammen mit Sarah bilden sie die Vorhut, während Eva, Wolfgang und ich Clara, Paul und Julia hinauftragen. Ja, eine Kraxe wäre hier schon praktisch

Den schönen Mitterturm erreichen wir um 1045 und ich bin überrascht von der schönen Aussicht ins Alpenvorland. Ein sehr schöner Jausenplatz. Auch der Blick hinüber zum Maisenkögerl mit Bräumauer ist recht fesch. Hier tummeln sich heute einige Kletterer. Sieht anspruchsvoll aus. Den Mitterturm inspizieren wir genau. Ein unmarkierter Weg würde hier noch zum Hochturm führen, aber den nicht ganz ungefährlichen Weg begehe ich mit den Kids lieber nicht. Der Abstieg erfolgt flott über den Aufstiegsweg.

Bevor wir den Nachmittag in der Casa Loitelsberger ausklingen lassen, legen wir noch einen kulinarischen Zwischenstopp in der Florianistube ein. Ich war wirklich noch nie beim Almtal Camping, aber die Spezereien sind ausgezeichnet und den Kindern gefällt der große Spielplatz sowieso.

Kommentare verfassen

8. Juli 2018

Ruine Seisenburg - reloaded

(gepostet im Bereich Berg)

PestwurzFun.jpgzoomPicture

Bachquerung.jpgzoomPicture

Tafelrunde.jpgzoomPicture

Weil uns die Wanderung zur Ruine Seisenburg so gut gefallen hat, nehmen wir heute Familie Loitelsberger mit. Wir starten um 0945 bei bedecktem Himmel und angenehmen 20° C. Also richtig optimale Wanderbedingungen. Anja und Erik geben richtig Gas, während die Kleinen doch lieber getragen werden. Unterwegs gibt's für jeden auch noch einen Pestwurz-​Hut. So verläuft der Aufstieg lustig und kurzweilig und erreichen kaum 1h später schon die Ruine. Erik ist inzwischen ja ortskundig und prüft gleich fachmännisch ob es wieder Schätze zu entdecken gibt. Tatsächlich haben wir bei unserem letzten Besuch nicht den gesamten Guzi-​Schatz gehoben So ist die Nachspeise auch gesichert. Lange verweilen wir an diesem schönen Platz, bevor uns dunkle Wolken doch aufbrechen lassen. Kurz beginnt es zu regnen und das moderne Salettl bietet einen willkommenen Unterstand. So können wir trocken wieder mit dem Abstieg beginnen.

Und heute kehren wir auch im Landgasthof Holzing ein. Hier gibt es einen sehr schönen Gastgarten und einen super Spielplatz. Zu loben ist auch das reichhaltige und sehr gute Buffet, das sehr praktisch ist, wenn hungrige Wanderkinder eine sofortige Stärkung brauchen. Und die Kleinsten unter einem Meter Körperhöhe sind gratis. Mit Chill & Grill findet diese Wanderung dann noch einen gemütlichen Ausklang bei uns in Allhaming.

Kommentare verfassen

1. Juli 2018

Ruine Seisenburg

(gepostet im Bereich Berg)

AufZurRuine.jpgzoomPicture

BergfexingsUnterwegs.jpgzoomPicture

RuineSeisenburg20182.jpgzoomPicture

GibtsDaSchaetze.jpgzoomPicture

RuineSeisenburg2018.jpgzoomPicture

Beim Durchblättern von Sabina's Blog stoße ich auf einen Bericht über die Ruine Seisenburg. Eine Ruine bei Pettenbach? Noch nie gehört. Da frage ich lieber gleich mal nach. Sabina meint die Gehdauer beträgt mit Kindern etwa 1h und der Weg verläuft immer schön schattig entlang des Baches. Klingt super! Also startet Familie Bergfexing um 1130 beim ausgewiesenen Ruinenparkplatz. Julia macht es sich in der Manduka bequem und liegt da ihr Mittagsschlaferl ein. Erik ist schon sehr aufgeregt, da wir ja eine echte Raubritterburg besuchen. Wer weiß, vielleicht gibt es da oben noch geheime Schätze?

Der Weg verläuft angenehm ansteigend im schattigen Wald. Die erste Hälfte folgen wir der Forststraße. Erik ist heute der Sucher, d.h. er muss nach rot-​weiß-​roten Markierungen Ausschau halten und prüfen ob wir auch am richtigen Weg sind. Besonders bei Weggabelungen beweist er einen ausgesprochen guten Spürsinn. Bald verlassen wir die Straße und der schöne Steig beginnt. Eine kleine Bachquerung mit Trittsteinen ist gleich mal die erste Herausforderung. Generell gibt es hier in der Flyschzone viel oberflächliches Wasser. Rutschige Steine sind gut für das Erlernen eines sicheren Trittes. Es folgt eine kleine Brücke bevor der Weg steiler wird. Nach rund 1h erreichen wir die sehr sehenswerte Ruine. Julia wird pünktlich zur Ankunft auch munter. Die Kinder kommen aus dem Stauenen nicht mehr raus. Jeder Winkel und jede noch so kleine Mauerritze muss genau inspiziert werden. Es könnte ja ein Schatz versteckt sein. Und tatsächlich: Die Ritter haben ihren Guzi-​Schatz vergessen. Julia und Erik stolzieren mit ihrem Fund (Schlecker) durch die Ruine. Sehr zum Leidwesen der anderen Elteren, deren Kinder jetzt auch einen Schatz finden wollen Bevor wir wieder absteigen, liest Sarah noch die Sage der Seisenburg vor. Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsweg, wobei wir noch eine Pause einlegen um die Bachquerung mit größeren Trittsteinen auszustatten.

Bei der nahen Ranklleiten kehren wir ein. Das Essen ist gut, aber sehr teuer. Es gibt einen kleinen, feinen Spielplatz und unter dem Kirschbaum ist es sehr angenehm zu sitzen. Sabina empfiehlt für das nächste Mal jedoch einen Besuch des Gasthof Holzing.

Fazit: Eine wirklich tolle und sehr abwechslungsreiche Familienwanderung. Und die kurze Anfahrt ins Almtal ist auch sehr praktisch. Die Bergfexings kommen wieder.

Kommentare verfassen

31. Mai 2018

Wurzeralm

(gepostet im Bereich Berg)

ErikImBluetenmeer.jpgzoomPicture

FamilieBergfexing.jpgzoomPicture

BrunnsteinerSee2018.jpgzoomPicture

Eingeschlafen.jpgzoomPicture

RunterDamit.jpgzoomPicture

BedrohlicheWolken.jpgzoomPicture

Eine Rundwanderung auf der Wurzeralm zum Bergfrühling ist bei Familie Bergfexing schon fast Tradition. Gemütlich nehmen wir die zweite Bahn um 0900. Kurz bevor die Türen schließen, besteigen noch unsere Freunde Schaker, Karo zusammen mit der kleinen Anja die Standseilbahn. Perfektes Timing, fast so als hätten wir uns es ausgemacht. Sie begleiten uns auf unsere Runde zum Brunnsteiner See.

Es ist ungewöhnlich warm für diese Tageszeit. Ich sag noch: "Spätestens um 1500 kommt das Gewitter!". Zu oft hat es mich hier schon eingewaschlt. Eisenhutblättriger Hahnenfuß (Ranunculus aconitifolius) und Trollblumen (Trollius europaeus) sind in Vollblüte. Alle feuchten Wiesen scheinen nur mehr aus einem weißen und gelben Blütenmeer zu bestehen. Besonders die Wasserläufe sind vom Hahnenfuß wunderschön eingefasst. Ein Naturschauspiel, das man gesehen haben muss! Für die Jause schnappe ich mir noch etwas Schnittlauch, der etwa in einem Monat blüht.

Erik und Julia haben wieder eine großen Spaß. Viel gibt es zu entdecken. Besonders die ausgestellten Fossilien und Mineralien bei der Frauenkar Talstation sind sehr interessant. Beim großen Jausenplatz legen wir eine kurze Jausenpause ein. Sarah freut sich sichtlich über die kuhfreie Rast. Das Vieh wurde ja noch nicht aufgetrieben.

Nach einer sehr entspannten Stunde erreichen wir den Brunnsteiner See. Die Pause fällt lange aus. Wir erkraxeln sämtliche Felsblöcke und versuchen Fische zu angeln Schaker, Karo und Anja verabschieden sich hier und gehen schon mal vor. Der Retourweg führt durch das Hochmoor, wo einige Plätze zum Fußereinhalten einladen, was wir natürlich gleich ausprobieren. Julia ist inzwischen im Wagerl eingeschlafen und bei der Aussichstplatform legen wir noch eine kurze Stärkungspause ein. Das Warscheneck hat nun wie übliche die Wolken angezogen und in Richtung Hochmölbing scheint es schon zu regnen.

Zur Eile brauche ich nicht zu mahnen. Erik flitzt von einem Tierbild zum nächsten Pflanzenbild und will natürlich wissen was da oben steht. Den Warzenbeißer (Decticus verrucivorus) findet er natürlich sehr komisch. In der Filzen ist aktuell Orchideenblüte und es gibt Massen von Knabenkäutern (Dactylorhiza) zu bestaunen. Erik mag die gefleckten Blätter. Bei der Filzmoosalm lösen sich dann bei beiden Schuhen fast gleichzeitig die Vibramsohlen, was Erik total lustig findet. Also runter damit! Auf der Forstraße kann ich auf dem Rest auch so weiterlaufen.

Als wir um 1330 bei der Wiederlechnerhütte eintreffen, können wir noch kurz draußen sitzen und die Kinder probieren noch sämtliche Spielgeräte aus. Kaum 15 Minuten später beginnt es zu Donnern und um 1400 gehen wir doch in die kleine Gaststube. Das ging heute doch deutlich schneller als erwartet. Während draußen das Gewitter tobt, ist es in der urigen Stube recht gemütlich. Auch Erik und Julia gefällt es. Kurz vor 1500 lässt der Regen nach und wir erwischen gerade noch die Talfahrt. Es war wieder einmal eine tolle Familienwanderung mit allem Drum und Dran!


Kommentare verfassen

|< << Einträge 545 - 542 >> >|