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23. Juni 2019

Zuckerhut

(gepostet im Bereich Berg)

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Nach dem Unions Frühshoppen mit obligatem Grillhendl, ist es Zeit für einen kleinen Verdauungsspaziergang. Das Wetter hat sich auch gebessert und so flitze ich kurzentschlossen nach Grünau. Ich starte um 1400 beim Askö Heim und bin schon wenige Minuten später auf der Irrer Alm. Die Narzissen sind inzwischen verblüht, aber auf der feuchten Wiese fruchtet gerade das Breitblättrige Wollgras (Eriophorum latifolium). Ich flitze vorbei an der Hütte und kurz nach dem Zaun beginnt auch schon der mit Steinmännern markierte Weg zum Zuckerhut. Der Anstieg ist kurzweilig und schlägt mit 20 Minuten zu Buche. Von der netten Rundumsicht am Gipfel bin ich positiv überrascht, hätte ich doch mit einem bewaldeten Gipfel ohne Aussicht gerechnet. Die Wolkenstimmung verheißt nichts gutes, also folge ich dem Weg nach Nordwesten der mich zu einer Forststraße zurück zum Anstiegsweg führt. Während ich die Runde über den Zuckerhutrundweg komplettiere, fängt es auch zu regnen an. Kein Problem, da ich bestens ausgerüstet bin. Nur der rutschige Untergrund ist etwas ungewohnt und ich bemerke mein vernachlässigtes Training. Kurz vor Ende zweige ich links ab und folge dem Wegweiser Tieferweg, wodurch ich direkt wieder zum Zaunerhof komme. Nette kleine Runde.

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25. Mai 2019

Irrer Alm

(gepostet im Bereich Botanik)

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NarcissusRadiiflorusIrrerAlm2019.jpgzoomPicture

FritillariaMeleagrisIrrerAlm2019.jpgzoomPicture

DactylorhizaMajalisIrrerAlm2019.jpgzoomPicture

Wenn in der zweiten Maihälfte die Narzissen blühen, bietet sich ja die Zuckerhutrunde via Irrer Alm an. Eine kurze Anfahrt sowie ein kurzer Zustieg sind auch von Vorteil. So bleibt mehr Zeit zum Botanisieren und Fotografieren. Nachdem ich mich bei Sabina noch bezüglich der lokalen Verhältnisse erkundigt habe, geht's auch schon los und ich bin kurz vor 0800 am Almgelände. Kurz bevor man den schattigen Wald verlässt, blüht entlang der Forststraße das Ausdauernde Silberblatt (Lunaria rediviva), dessen markante Früchte dann im Herbst reifen. Auf der Almwiese blühen dann schon die Stern-Narzissen (Narcissus radiiflorus). Ganz nett, aber kein Vergleich zum Massenbestand der Wiese im Hauergraben. Also marschiere ich weiter in Richtung Hochberghaus und auf der Geländestufe schaut es dann wirklich sehr prächtig aus. Ein echtes Blütenmeer, wobei noch nicht sämtliche Pflanzen voll aufgeblüht sind. Also wird fotografiert bis die SD-​Karte glüht . Zwischen den Narzissen finden sich häufig die kunstvollen Netze von Trichterspinnen, auf denen der Morgentau funkelt. Erwähnenswert ist auch schöner Bestand des Gewimperten Kreuzlabkrauts (Cruciata laevipes). Im teilweise verlandeten Tümpel wächst die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), die hier aber erst im Juni blühen wird. Ich folge dem alten Weg zu den morschen Bohlen über die feuchte Wiese / Vermoorung, wo Sabina vor zwei Wochen viele Schachblumen (Fritillaria meleagris) gefunden hat, werde aber von einigen schönen Exemplaren des Breitblättrigen Knabenkrauts (Dactylorhiza majalis) überrascht. Im Schatten kann ich dann aber doch zwei blühende Schachblumen entdecken. Auf der mit Narzissen übersäten Anhöhe beschließe ich eine kleine Pause zu machen und entdecke an trockenen Stellen den blühenden Berg-Klee (Trifolium montanum). Hier raschelt es oft im trockenen Gras. Mit einem flotten Griff hab ich auch schon eine Bergeidechse (Zootoca vivipara) in der Hand. Diese Eidechse ist hier wirklich häufig. Vorbei an der Almhütte komplettiere ich diesen kleinen Ausflug ins Almparadies.

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18. Mai 2019

Laussabaueralm

(gepostet im Bereich Berg)

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Zusammen mit Familie Loitelsberger starten wir um 1000 bei der Karlhütte. Wie im Wetterbericht ist es windig, mit einem sehr starken Wind hätte ich jedoch nicht gerechnet. Also gleich mal Jacke und Haube rauskramen. Leider hat sich durch den Sturm auch eine ortsfeste Lenticulariswolke gebildet, die permanent die Sonne abschirmt. Wir wandern hinüber zur Puglalm, wo im Teich unzählige Kaulquappen schwimmen. Der Boden ist jedoch auch mit den Überresten der Alttiere übersät. Die erste windige Pause legen wir wie üblich bei der Nationalparkstation ein. Recht schmecken mag es jedoch nicht. Die Fingern werden kalt und es ist ungemütlich. Ich kann hier jedoch schon den ersten Clusius-Enzian (Gentiana clusii) der Saison sichten. Etwas flotter wandern wir dann zielstrebig zur Laussabauernalm. In der gemütlichen Gaststube ist es schön warm. Die Wirtin mault: "Zerst schneits und regnets die ganze Zeit, und heit konnst nedamoi draußen sitzen bei dem Wind!". Wir werden jedoch mit einem sehr köstlichen Schweinebraten belohnt. Erik bekommt noch ein Wanderabzeichen für seinen Wanderstecken. Da es auf der Hütte keinen Fernseher und kaum Mobilnetz gibt, sitzen wir um 1200 alle beim Küchenradio und lauschen der Pressekonferenz von Vizekanzler Strache, der über das Ibiza-​Video gestolpert ist. Da sich die Wettersituation nicht bessert, beschließe ich retour zur Karlhütte zu laufen um das Auto zu holen. Entlang des Rotkreuzbaches benötige ich dafür rund 15 Minuten. Zuhause in Allhaming herrscht dann feinstes Frühlingswetter und als Ausgleich gibt es noch Pizza vom Grill.

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27. April 2019

Grünbergalm

(gepostet im Bereich Berg)

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Poltern am Berg ist inzwischen eine gewohnte Übung Diesmal ist mein Freund Didi dran. Und damit er es nicht ganz so leicht hat, habe ich ihm auf seine Kraxen zwei 5 Liter Fässern, Salami + Baguettes sowie Becher montiert. Somit ist er auf dem Weg zum Laudachsee unser mobiler Biertender. Die ersten Meter am Ortnersteig schwitzen wir ordentlich, haben die Jungs ja immerhin noch zusätzliche 48 Dosen zu verteilen. Naja, ein bisschen Wegproviant kann ja auch nicht schaden. Endlich auf der Forststraße hinüber zum See angelangt, ist die Last schon etwas leichter. Leider beginnt es regnen. Alles sind jedoch bestens ausgerüstet. Sogar die Teilnehmer aus der pannonischen Tiefebene. Nach kurzweiligen 3h erreichen wir die Ramsaualm, die extra für uns geöffnet hat. Das ausgezeichnete Bratl gibt Kraft für den weiteren Weg zum Grünberg. Als wir dann um 1600 aufbrechen, hat sich wunderbar sonniges Wetter eingestellt, das wir dann auch noch lange auf der herrlichen Terrasse der Grünbergalm genießen. Dort gibt es dann noch Bratl Nr. 2 sowie einen lustigen Polterabend. Burschen, es war mir ein Volksfest

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