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29. Dezember 2020

Gmundnerberg

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Ein Spaziergang von Pinsdorf auf den Gmundnerberg war der Standardausflug meiner Kindheit. Nun über 35 Jahre später ist die Erinnerung lückenhaft. Nur der Hatschek-​Steinbruch und riesige Schneehaufen beim Gasthof Urzn sind mir noch in Erinnerung. Also wird es Zeit diese Runde erneut zu erkunden, denn diese kleine Wanderung könnte auch für Julia und Erik interessant sein. Bergfexing Dad ist heute mit von der Partie. Vom Pinsdorfer Ortszentrum folgen wir der Straße hinter der Kirche hinauf zum Pinsdorfberg. Dort gibt es mehrere Parkplätze für Wanderer. Es ist kalt aber sonnig und hier oben liegt im Gegensatz zum Tal sogar etwas Schnee. Wir folgen dem Wanderweg um rasch zum sonnigen Höhenrücken zu gelangen. Der weitere Weg verläuft dann auf einer befestigten Straße, was aber bei der Schneelage sehr angenehm ist. Die Aussicht auf den Traunsee ist sowieso wunderschön. Hier gibt es auch eine große Streuobstwiese, die zur Baumblüte sicherlich sehenswert ist. Nach wenig anstrengenden 40 Minuten erreichen wir den Gasthof Urzn. Die Menschen haben es sich auf den umliegenden Bänken gemütlich gemacht. Teilweise haben Sie sogar ihre Campingsessel mit. Es ist ja immer noch Lockdown. Der Urzn betreibt jedoch Take-​Away und Bratwürstel, Gulaschsuppe, Kaffee und Bier sind erhältlich. Nach kurzer Rast steigen wir über den Aufstiegsweg ab. Fazit: Netter kurzer Ausflug, mit kurzer Anfahrt. Perfekt für eine gache Nebelflucht

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27. Dezember 2020

Bergerbauern Reith

(gepostet im Bereich Berg)

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Es soll eine ruhige Wanderung zum Jahresende werden. Während die Skigebiete Wurzeralm und Hinterstoder bereits um 0830 die Zufahrten schließen, ist in Mutling wenig los. Besser gesagt: Gar nix is los. Es herrscht wieder Kaiserwetter und die Sonne lacht vom fettblauen Himmel. Es ist jedoch etwas windig, aber harmlos im Vergleich zu den Verhältnissen im Gebirge. Mächtige Schneefahnen lösen sich von den Gipfeln der Haller Mauern. Heute liegen rund 10 Zentimeter Schnee. Also gerade genug um die Kids mit den Bobs gemütlich zur Bergerbauern Reith zu ziehen, die wir dann kurz vor Mittag erreichen. Wie immer genießen wir die Ruhe und die herrliche Lage. Erik und Julia haben dann noch einige Projekte mit dem Holzgrander Wie wir von Veronika erfahren, gibt es bei den Tauernschecken bald Nachwuchs. Nach unserem Aufbruch um 1400 bauen wir auf der Weide noch einen lustigen Begrüßungsschneemann, der sagt:”Bergfexings kommen bald wieder!”.

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20. Dezember 2020

Ameisstein

(gepostet im Bereich Berg)

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Im ServusTV-​Wetterbericht war kürzlich der Almsee mit einer Märchenlandschaft aus Raureif zu sehen. So etwas muss ich mir natürlich anschauen. Und etwas Sonne tanken wäre auch nicht schlecht. Im Zentralraum hält sich seit vielen Tagen hartnäckig der Nebel, aber auch in Grünau ist es nicht besser. Erst ab der Fischerau beginnen die Temperaturen markant zu fallen und kurz vor der Seeklause ist der Himmel dann wolkenlos. Alles ist dick mit Raureif überzogen, der wunderschön in der Sonne glitzert. Die Ränder des Sees haben schon eine dünne Eisschicht. Tatsächlich eine Märchenlandschaft, die man gesehen haben muss. Ich starte beim Deutschen Haus bei -7 °C und wandere zur Schönen Aussicht, wo ein kleiner Pfad zur Forststraße führt. Der weitere Anstieg zum Ameisstein ist dann herrlich sonnig. Der Gipfel des Ameisstein ist gerade noch über der Frostgrenze und vom Raureif ist nichts mehr zu sehen. Die Aussicht auf den See ist heute wieder kitschig. Über dem Wasser lösen sich gerade letzte Nebelreste auf. So fällt die Rast mit 30 Minuten doch etwas länger aus. Der Abstieg klappt rasant und da noch etwas Zeit ist, wandere ich noch gach zu den Schotterbänken am Ostufer, wo sich die Massen an Ausflüglern tummeln. Die Sonne steht aber so tief, dass sie zu Mittag nicht mehr über den Zwölferkogel steigt. Also kaufe ich mir beim Kiosk noch ein eiskaltes Hirter und flitze zur Seeklause, wo ich bei der Bank am Ausfluss noch etwas die Seele baumeln lasse. Um 1300 fällt dann der Nebel wieder ein. Perfektes Timing.

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19. Dezember 2020

Bergerbauern Reith

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Lockdown:Flucht aus dem Nebelmeer – Teil 2. Nach über einem Jahrzehnt Hinteregger Alm haben Old-​Bergfexings nun seit einigen Jahren einen neuen Lieblingsort für ihre Flucht aus dem Nebelmeer: Die Bergerbauern Reith in Rosenau am Hengstpass. Und so sind diesmal wieder drei Generationen Bergfexings unterwegs

Der Nebel ist heute besonders hartnäckig und hält sich sogar im Windischgarstner Becken. Unten bei der Schaffelmühle zeigt das Thermometer -2 °C. Erst etwas unterhalb des Wurbauer Kogels lichtet sich der Nebel und als wir beim Bildstock Svetlin starten beträgt die Temperatur schon +5 °C. Der azurblaue Himmel ist von keinem Wölkchen getrübt. Schnee ist hier in homöopathischen Dosen vorhanden. So wandern wir gemütlich entlang der Forststraße zur besonders schön gelegenen Bergerbauern Reith, wo wir von Veronika und Nobert sehr herzlich begrüßt werden. Heute jedoch COVID-​bedingt ohne Handschlag. Und damit im Lockdown niemand Hunger leiden muss, ist auch heute der Rucksack wieder prall gefüllt mit Spezereien. An der Hauswand ist es dann so richtig warm. Julia läuft sowieso gleich kurzärmlig durch die Gegend. Erik und Julia finden die Katzen, Hühner und Ziegen ganz toll. Obwohl Veronika ständig die Ziegen vom Weihnachtsbaum verscheuchen muss, da sie ihn sonst zusammen knabbern würden. Wie wir erfahren, handelt es sich bei den Ziegen um Tauernschecken eine alte österreichische Rasse, die stark gefährdet ist und von Züchtern vom Aussterben bewahrt wird.

Nach über zwei Stunden in der Wärme müssen wir dann noch mal aufbrechen. Um 1430 steht die Sonne schon tief. Kein Wunder: In zwei Tagen ist Wintersonnenwende.


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