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20. Dezember 2015

Eckelsberg

(gepostet im Bereich Berg)

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Schon wieder hält sich im Zentralraum hartnäckig der Nebel. Also fahren wir heute nach Oberschlierbach zum Großen Jäger. Dieser Tip kommt von Bergfexing Parents, die hier jedes Wegerl und natürlich auch die besten Wirte kennen. Als wir um 1100 ankommen, sind bereits sehr viele Nebelflüchtlinge unterwegs. Kein Wunder, denn hier oben ist es wunder warm und wolkenlos. Wir entscheiden uns, erst nach dem Mittagessen eine Runde zu drehen, da vermutlich später keine Sitzplätze mehr frei sind. Um 1300 beginnen wir unseren kleinen Ausflug und folgen dem Wegweiser "Panoramarunde" (Weg K70). Erik sitzt zuerst noch bequem im Buggy, doch als wir die Asphaltstraße verlassen, mag er natürlich sofort raus und alles erkunden. Besonders Baumstümpfe und Fichtenzapfen haben es ihm angetan. Den kurzen Anstieg zum Eckelsberg bewältigt er ganz allein, wobei Pausen zur näheren Inspektion der hiesigen Maulwurfshügel eingelegt werden müssen. Auf der Bergkuppe eröffnet sich ein sehr schöner Rundumblick und glücklicherweise sind wir wenige Meter über der Nebelgrenze. Herrlich. Nach ausgiebiger (Spiele)Pause wandern wir wieder weiter, wobei wir nach wenigen Metern bereits wieder in den Nebel eintauchen. Unschwer erreichen wir über die Asphaltstraße wieder den Gasthof Großer Jäger.

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13. Dezember 2015

Mayrwipfl

(gepostet im Bereich Berg)

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Wolkenloser Himmel und deutliche Plusgrade in mittleren Lagen? So ein Wetterbericht bedeutet: Ab nach draußen! Und mit dem Mayrwipfl ist auch eine sehr schön südseitig gelegene Tour gefunden. Nur zeigt sich bei unserer Ankunft um 0820 am Parkplatz Haslersgatter keine Sonne mehr. Naja Hauptsache es regnet nicht Die gestrigen Niederschlagen brachten etwa 5 cm Neuschnee, somit können die Gamaschen getrost im Rucksack bleiben.

Dad und ich spazieren den wohl bekannten Weg hinauf zur Mayralm. Da wir heute die ersten Wanderer sind, können wir noch viele Tierspuren entdecken. Reh (Capreolus capreolus) und Feldhase (Lepus europaeus) sind leicht, nur eine Caniden-​Spur lässt mich etwas grübeln. Fuchs (Vulpes vulpes) oder Hund (Canis lupus) ? Erst beim Schreiben dieser Zeilen erfahre ich: Das Trittsiegel des Fuchses ist langgestreckter, und die beiden Seitenzehen erreichen die Ballen der Mittelzehen nur im hintersten Teil. Dann wird's wohl ein Fuchs gewesen sein.

Die Schneehöhe auf über 1400m ist eher mager und das Auffinden der Steinmänner der Sommermarkierung ist somit überhaupt kein Problem. Das ist sehr praktisch, denn stellenweise ist es zwischen den Fichtenstämmen etwas unübersichtlich. Bis dato konnte ich hier auf einer dicken Schneedecke immer locker über das liegende Totholz hinwegspazieren. Mit zunehmender Höhe wird Westwind immer stärker und wir packen die Jacke aus. Als wir nach 2h10min den Gipfel erreichen ist es aber so richtig ungemütlich. Bergfexing Dad und ich tragen uns nur kurz ins Gipfelbuch ein und sausen auch gleich wieder runter. Die Aussicht bestätigt jedoch: Die Gipfelwahl war egal. Zwischen Niederen Tauern und Hochschwab zeigt sich kein einziger Sonnenstrahl. Eine Rast legen wir bei der verfallenen Alm ein. Doch es will nicht so richtig schmecken. Irgendwie würge ich doch ein Bier runter. Kurz vor 1300 trudeln wir auch wieder am Ausgangspunkt ein. Sagen wir mal so: Der Kondition war dieser Ausflug sicher zuträglich

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10. Oktober 2015

Traunstein

(gepostet im Bereich Berg)

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Schon wieder eine Polterei am Berg. Schön langsam wird's zur Gewohnheit. Diesmal traut sich Andi und nimmt den beschwerlichen Weg hinauf zum Traunstein auf sich Bei leichtem Regenwetter startet die sechsköpfige Polterrunde um 1500 am Traunsee. Während des Aufstiegs am Hernler raten uns die entgegenkommenden Wanderer davon ab, weiter zu marschieren. Aber selbst im Muarlwald, wo wir eine kurze Pause einlegen, ist es gar nicht so rutschig. Die Aussicht beim Dachsteinblick ist heute, naja, eher mäßig. Zügig setzen wir unseren Weg fort und steigen doch tatsächlich doch noch durch die Wolken hindurch. Sogar ein paar Sonnenstrahlen sind zu erhaschen. Im Brandgraben sind die Felsen daher schön trocken. Am Plateau weht lebhafter Wind und a bissl frischer ist es auch. Nach 2h45min Aufstieg machen wir es uns in der gemütlichen Gaststube der Gmunder Hütte gemütlich und verbringen einen lustigen Hüttenabend. Der dreistündige Abstieg über die Mayralm am nächsten Morgen ist dann weniger prickelnd. +1 °C und Dauerregen.

Fazit: Fesch woar's Burschen. Liebe Ingird, lieber Andi: Ois guade nu amoi zur Hochzeit!

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27. August 2015

Grafenberg

(gepostet im Bereich Berg)

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Während unseres Kurzurlaubs in Altenmarkt wurde uns ein Besuch des Erlebnisparks am Grafenberg empfohlen. Ich bin ja wahrlich kein Freund von Ausflügen ins Skigebiet, aber die ganze Sache schaut schon toll aus. Gondelfahren ist ja schon fein. Zusätzlich ist die ganze Runde auch kinderwagetauglich. Bequemer geht's wohl nimmer

Also flitzen Bergfexings nach Wagrein und steigen um 0900 in einer der roten Gondeln, die uns hinauf zum Grafenberg befördert. Erik ist natürlich total aus dem Häuschen und aufgeregt muss jede vorbeifahrende Gondel kommentiert werden. Besonders wenn sich eine gelbe Gondel dazwischengeschummelt hat. Oben angekommen empfängt uns herrliches Wanderwetter inklusive sehr schöner Fernsicht. Hagen-​ und Tennengebirge sowie Hochkönig sind schön angeleuchtet. Auf der anderen Seite imponieren Gosaukamm und die Dachsteinsüdwand. Aber Erik ist das alles ziemlich schnurz, weil hier oben gibt's gleich ein Riesenhüpfkissen, das ausgiebig genutzt werden will. Quasi ein Spielplatz mit Aussicht! Der Speichersee wurde mit Hängebrücke, Steinübergang und Holzfloß "gepimpt" und findet bei den Kindern großen Anklang. Generell ist es weniger kitschig als erwartet und alles fügt sich recht harmonisch in die Landschaft ein. Alle paar Minuten gibt es eine neue Spielgelegenheit. Für den Seilgarten ist Erik noch zu klein.. Blödsinn Was die älteren Kinder können, kann Bergfexing Junior schon lange und er testet gleich mal, wie es mit den Kraxelkünsten ausschaut.

Auch die Hirtenhütte mit den kleinen Fenstern wird genauer untersucht und daneben ist schon wieder ein Spielplatz (Rote Röhrenrutsche!). Also sapperlot, so macht man kaum Meter Aber nachdem am Himmel keine einzige Regenwolke zu sehen ist, macht das auch nix. So richtig super, finden wir aber den Schaukelwald. Hier gibt es wirklich jede nur erdenkliche Art von Schaukel. Besonders die 12 Meter Pendelschaukel ist auch für etwas "älteren" Kinder lässig. Wasser zum Pritscheln und ausreichend Jausentische sind ebenfalls vorhanden. Als dann noch eine Herde Fleckvieh vorbeimarschiert, ist Erik ganz baff. Kühe kennt er zwar schon, aber was sollen bloß diese Kuhglocken sein? So vergeht die Zeit wie im Flug und schwuppdiwups ist es schon 1100. Die Großunterbergalm ist fast schon zu nahe und so beschließen wir bei diesem Kaiserwetter noch einen kurzen Abstecher zum Spathkogel zu machen, der unschwer über die Forststraße zu erreichen ist. Nach 25minütiger Wagerlfahrt sind wir auch schon am Aussichtsplatzerl, das wir für eine kleine Stärkung nutzen. Erst im Abstieg bemerke ich, dass der Glocknerblick auch nicht zu verachten ist.

Um 1215 trudeln wir dann bei der Großunterbergalm ein, wo wir uns ein ausgezeichnetes Mittagessen schmecken lassen. Erik schon ganz erledigt von der Umfetzerei und schläft am Retourweg zur Bergstation im Wagerl ein. So ein Pech, da müssen wir bei der Hachaualm wohl auch noch ein kurzes Päuschen einlegen. Zipfer und Hochkönigblick. Soll Schlimmeres geben

Fazit: Ein wunderschöner Familienausflug.

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