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29. Dezember 2012

Gowilalm

(gepostet im Bereich Berg)

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Kurz vor Jahresende geht sich doch noch eine Tour zusammen mit Bergfexing Parents aus. Da uns Mum heute begleitet, verwerfen wir den Mayrwipfl zu Gunsten der geöffneten Gowilalm. Als wir um 0900 am Singerkogel starten, zeigt das Thermometer 0° C. Wir sind für diese kurze Runde etwas früh dran. Dafür gibt's keine Probleme mit dem Parkplatz (und in der Hütte ergattert man sicherlich auch noch ein Platzerl). Hier auf der Nordseite des Pyhrgas schafft es die Sonne erst nach 1200 rüber und so bleiben im Schatten die 10-​20 cm neuen Pulverschnees schön pulvrig ;) Nach den massiven Regenfällen bis ins Gebirge hat es gestern endlich wieder geschneit und es zeigt sich ein Winterwonderland. Der Aufstieg klappt, dank der guten Spur, tadellos. NIcht einmal Gamaschen benötigen wir und so sind wir nach 1h10min auch schon wieder bei der Almhütte. Unterwegs hat uns noch der Hüttenwirt überholt, der mit seinem Quad (ich denke es war ein Quad mit vier einzelnen Raupen) ordentlich Gas gibt.

In der Hütte sind wir erst die 2 Partie, was sich aber rasch ändert. Eine Stunde später ist aber auch das letzte Platzerl besetzt. Eigentlich würd's mich noch reizen bis 1200 zu warten, um doch ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen. Aber um 1100 brechen wir dann doch auf und wandern über die Holzeralm retour. Im Goslingtal gibt's auf den letzten Metern dann eh noch prächtigen Sonnenschein. Ein Blick zurück zum Pyhrgas zeigt mächtige Schneefahnen, während hier unten nicht einmal ein Lüfterl weht. Fesche kleine Winterwanderung heute. Aber die Gowilalm ist eh auch in den Semesterferien und zu Ostern geöffnet. Da gibt's dann wieder mehr Sonne. Die Kondition wird jetzt auch schon besser. Jetzt wird es wieder mal Zeit für 1000 Hm.

Der Ausklang findet dann im Waldhof statt, wo wir uns noch mit Margit, Lampi und Martin treffen, die gerade von eine Schitour am Grabnerstein kommen.

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24. Dezember 2012

Tannschwärze

(gepostet im Bereich Berg)

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Ein kleines Weihnachtstourl mit Bergfexing Dad ist grad recht sich ein bisserl die Zeit bis zum Festschmaus zu vertreiben. Wie schon 2009 hat ungewöhnlich warmes Wetter uns wieder grüne Weihnachten im Flachland beschert. Um doch noch etwas Schnee zu erblicken, wandern Dad und ich mit den Schneeschuhen vom Hengstpass auf die Tannschwärze. Der warme Dauerregen hat auch hier seine Spuren hinterlassen. Überall zeigen sich Wasserrinnen im Sulzschnee. Ohne Tourenski oder Schneeschuhe geht's hier nicht weiter. Wenig ist heute los. Während des Aufstiegs überholen wir nur einen Tourengeher. Über uns sehen wir noch eine Gruppe, die sich mühsam eine Spur sucht, um noch ein bisserl Schnee unter den Skiern zu ergattern. Der ohnehin immer abgeblasene Riedl ist heute fast komplett ausgeapert und so führt die Spur nicht über die Nordseite, sondern über die Westflanke in den Wald.

Für uns Schneeschuhwatscherl ist jedoch der "Normalweg" kein Problem. Nach 1h30min erreichen wir auch den Gipfel, der inzwischen mit einem neuen feschen gmiatlichen Platzerl ausgestattet wurde. Es weht zwar etwas Wind, der ist aber ungewöhnlich warm und stört kaum. Der Blick in die Haller Mauern ist wie immer pippifein. Eine Jause+Bier später beginnen wir wieder mit dem Abstieg. Um die Runde etwas auszudehnen und auch um die Sonne noch etwas mehr zu genießen, wandern wir der Forststraße in Richtung Kreuzau. Kurz vor dem Parkplatz ruft mich noch Lampi an, der heute am Traunstein unterwegs ist. Dieser Bursche hat tatsächlich seine Schneeschuhe über 1000 Höhenmeter aufs Gipfelplateau getragen um überhaupt zum Gipfel zu gelangen. Auch er ist schon im Abstieg und meint:"He Harry, i hau mi die Scheißhisslrinn owi, die schaut heid besonders lecker aus!". Unsere Runde war sicherlich kürzer und dauerte insgesamt 2h30min.

Fazit: Feine Weihnachts-​Vormittagstour. Und ja es war der wärmste 24. Dezember seit mehr als 60 Jahren. Selbst in Windischgarsten hats +14 °C. Verrücktes Wetter.

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18. November 2012

Karleckrunde

(gepostet im Bereich Berg)

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Nach dem gestringen Verhau, brauch ich eine ordentliche Dosis "Schöne Aussicht". Da Anja & Alex auch grad Zeit haben und das Gebiet um die Haller Mauern noch nicht kennen, ist ein Abstecher zur Ardningalm geplant.

Wir starten gegen 1000 beim bereits sehr gut besuchten Parkplatz unterhalb der Ochsenwaldalm. Heute flieht wieder jeder aus der Nebelsuppe, obwohl's heute nicht mehr ganz wolkenlos ist. Naja, immer noch besser als daheim vorm Ofen zu hocken. Um rasch in den Genuss der ersten Sonnenstrahlen zu kommen, schlagen wir auf der Nordseite ein etwas flotteres Tempo an. Schon während des Aufstiegs haben wir immer einen schönen Ausblick auf den Warscheneckstock. Im Schatten ist's noch knackig frisch und Haube + Fleece leisten wertvolle Dienste. Am Arlingsattel kommt noch ein leichtes Lüfterl hinzu. Hier eröffnet sich erstmals der Ausblick nach Ardning, das heute unter dem Nebelmeer begraben ist. Viel lässiger ist jedoch die Südostseite des Bosruck. "Mit den Schuttfeldern an der Basis schaut's hier ein wenig wie in den Dolomiten aus", meine ich. Anja: "Verdammt. Ich wollt grod des gleiche sogn".

Obligaterweise besuchen wir noch den Gipfel des Kleinen Bosruck um dann im Schweinsgallop hinunter zur Forststraße zu flitzen. Ich freue mich schon wieder auf diese leckeren Bratwürstel bei der Alm. Beim Wegweiser frag Anja: "Du Hari, der wievielte is heid". Hari: "Der 18. Wieso?". Anja: "Die haben bis 26. geschlossen". Verflixt. Und in Spital und Windischgarsten ist es schwer, ein wirklich gutes Mittagessen abzustauben. Aber nicht verzagen Lampi fragen! Ein kurzer Anruf (Lampi ist grad am Stagor in Kärtnen unterwegs) und die Situation ist gerettet. Lampi empfiehlt: "Schauts beim Waldhof vorbei. Die hom a voi guats Backhendl". So beschließen wir nun auf der Forststraße die Karleckrunde abzulatschen. Bei der Bacheralm verputzen wir noch schnell das mitgebrachte Bier, wandern vorbei beim Pyhrgasgatterl und dem Rohrauerhaus zurück zur Bosruckhütte, wo wir nach gemütlichen 2h30min die Runde komplettieren. Anschließend kehre wir noch beim Gasthof Waldhof (mit durchgehender warmen KÜche) ein, wo es wirklich sehr, sehr gute Gerichte gibt. Yeah: Nie wieder Grundner.

Fazit: Fesch wars! Heute hat wieder alles gepasst. Feine Runde mit guten Freunden. Sonnenschein und gutes Essen als Abschluss.

Nachtrag: Wie Bergfexing Parents soeben berichten, sind auch der Moosgierler sowie der Gasthof Schaffelmühle sehr zu empfehlen. Letzteres angeblich mit weltbestem Speckbrot.

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17. November 2012

Schabenreitnerstein

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Heute ist wieder einmal die obligate Flucht aus dem herbstlichen Nebelmeer angesagt. Als ich um 0900 beim Gassnerkreuz starte, zeigt das Thermometer knackige -1 °C und der Nebel hat sich noch nicht ganz gelichtet. Beim oberen Parkplatz (ja man muss die Asphaltstraße nicht auslatschen) zeigt sich jedoch schon ein wolkenloser Himmel. Bäume, Gras und Spinnweben sind ordentlich angeeist. Der mir unbekannte Weg führt nun über Forstraßen und durch finstere Fichtenwälder, was aber egal ist, da die Nordseite sowie kein Lichtstrahl erreicht. Der Boden ist gut durchgefroren, also klappt der Aufstieg problemlos. Dieser fällt mit kaum 1h recht kurz aus. Der Gipfelaufbau selbst ist dann felsig und ein Kreuz+Bankerl gibt es ja auch. In der Sonne ist es herrlich warm, leider ist die Aussicht recht eingeschränkt. Also einen hübschen Fernblick wie am Pfannstein gibt es hier nicht. Dafür kann ich vom Gipferl einen Rotfuchs (Vulpes vulpes) herumstromern sehen.

Nach einem kurzen Gipfelbier flitze ich über den Aufstiegsweg wieder retour. Fazit: Als Kombinations-​Gipfel sicher nett zu besuchen (dann übern Jagasteig zur Sattelhalt und weiter zum Pfannstein), als einfache Wanderung eher mau. Naja, die Sonne hat nicht geschadet und bei nicht ganz 30min Anfahrt ist auch nicht viel vertan.

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