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13. Juni 2020
Pesenbachtal
(gepostet im Bereich Berg)
Die Loitis und Bergers begeben sich heute zur Abwechslung nicht nach Süden in die Kalkalpen sondern nördlich der Donau ins Naturschutzgebiet Pesenbachtal. Mit dieser bekannten, familientauglichen Runde verbindet Sarah schöne Kindheitserinnerungen (Katzengold!). Erstaunlicherweise war ich noch nie hier. Mit unserem Start gegen 1000 sind wir offensichtlich zu spät dran und das Parkchaos in Bad Mühllacken weit fortgeschritten. Mit sehr vielen anderen Spaziergängern folgen wir dem Pesenbach am linken Ufer. Der Weg ist sehr schön und schattig. Und das ist auch gut so, denn heute ist es sehr heiß und schwül. Bei einer ersten Sandbank glitzert es wirklich erstaunlich goldähnlich im Wasser. Die Kinder sind total begeistert und jeder will ein paar (Katzen)Goldflankerl mit nach Hause nehmen. Unterwegs laden dann viele große Felsen zu einer kurzen Kraxelpartie ein. Im kühlen Nymphenhain finden wir den Endpunkt unserer Wanderung. Es ist 1200 und viel zu heiß, also Badezeit ;) Etwas unterhalb der Brücke bei kleinen Wasserfällen und einer kleinen Sandbank finden wir einen wildromantischen Badeplatz. Nach der wohl verdienten Abkühlung, merken wie erst am Rückweg wie heiß dieser Spätfrühlingstag bereits ist. Darum gibt's im Berger'schen Garten noch Grill+Chill+Pool. |
6. Juni 2020
Feuertal-Eishöhle und Großer Rauher Kogel
(gepostet im Bereich Berg)
Schon wieder ruft das Tote Gebirge. Das Gebiet um das Hochkoglhaus habe ich seit 17 Jahren nicht mehr besucht, aber die Hauptmotivation ist heute ein Abstecher zur mir unbekannten Feuertal-Eishöhle. Es handelt sich hierbei um einen Einstieg ins Schönberg-Höhlensystem, mit über 149 km Vermessungsstrecke immerhin die längste Höhle Österreichs und der EU. Außerdem brauche ich noch etliche Bilder für die Wikipedia. |
1. Juni 2020
Almuferweg
(gepostet im Bereich Berg)
Heute wandern sechs Kinder und vier Erwachsene (Bergers, Riedls, Schladers) entlang der Alm von Kothmühle nach Grünau. Bei herrlichem Wetter starten wir um 1130 bei der Holzbrücke und nehmen den Weg am orograhpisch linken Ufer. Der Wegweiser gibt 4,3 km bis nach Grünau. Gerade recht für kleine Wanderbeine und außerdem gibt es ein lohnendes Ziel. Einen außergewöhnlich tollen Spielplatz mit Niederseilgarten. Am Almuferweg vergeht die Zeit natürlich wie im Flug. Mal machen wir einen Abstecher auf eine Schotterbank oder inspizieren eine neue Fischaufstiegshilfe. Viel Aufregung herrscht dann als wir eine junge Ringelnatter (Natrix natrix) finden. Ein sehr schönes Tier, das sich dann auch wirklich stark einringelt. Bei der Redlmühle haben wir dann nach 1h etwa die Hälfte der Wegstrecke geschafft. Nun um die Mittagszeit ist der Hunger entsprechend groß. Glücklicherweise ist der Rucksack eh nur mit Essen & Trinken gefüllt. Auch auf eine Nachspeise muss niemand verzichten. Der weitere Weg verläuft herrlich schattig. Kurz vor der Brücke zum Landgasthof d'Einkehr verlässt die Kinder etwas die Motivation, aber nach einem "Nur mehr 5 Minuten zum Spielplatz" geben die Kids noch einmal ein Gas. Als wir um 1340 eintrudeln flitzen Johni und Erik gleich zum Niederseilgarten, während die Kleineren das Karussell besetzen. Da die Gastronomie in Grünau noch geschlossen ist, werden wir sehr freundlich im Freibad mit Eis, Kaffee & Kuchen sowie kühlem Bier verköstigt. Hinweis an mich selbst: Nächstes mal Badesachen mitnehmen! Für den Rückweg nehmen wir dann den Zug, der uns in 7 Minuten zurück zur Haltestelle Kothmüle bringt. |
31. Mai 2020
Gumsenkogel
(gepostet im Bereich Berg)
Als Abwechslung zu den häufigen After-Work-Touren auf das Maisenkögerl, gibt es heute eine Before-Breakfast-Tour auf der anderen Almtalseite. Ein kurzer Abstecher auf den Gumsenkogel sollte sich vor der nahenden Front noch ausgehen. Sabina hat mir noch ein paar Tips geschrieben und so parke ich um 0700 kurz nach dem Roithof bei einer Ausweichstelle und spaziere in den Hauergraben. Ich versuch es zuerst mit der Beschreibung von Wizi und biege bei der Zufahrt zu den Häusern 8,12,13 ein. Doch hier geht es nicht weiter. Die Weide ist gut eingezäunt und die Schafe mag ich jetzt auch nicht stören ;) Also im Wald direkt bergan, wo ich nach wenigen Minuten auf einen steilen und rutschigen Ziehweg gelange. Dieser führt mich wiederum in wenigen Minuten zu einem alten Stadl mit einer schönen Lärchenwiese. Hier gibt es auch eine Bank mit schöner Aussicht auf Grünau. Der weitere Weg durch die Wiese ist von tausenden Stern-Narzissen (Narcissus radiiflorus) gesäumt und auch Arnika (Arnica montana) wächst hier. In einem weiten Rechtsbogen gelange ich ans Ende des Ziehwegs, wo wiederum bei einem Bankerl der Steig über den Grat zum Gumsenkogel beginnt. Es ist doch unerwartet abschüssig und heute sehr rutschig. Diesen Weg würd ich mit den Kids noch nicht gehen. Kurz vor 0800 stehe ich beim Vermessungszeichen und bin von der schönen Aussicht überrascht. Leider ist es schon diesig und die Fernsicht eingeschränkt. Aber für so ein kleines Bergl ned schlecht. Ich wandere noch kurz rüber zum Bauernkogel und entdecke ein Massenvorkommen des Schwertblättrigen Waldvögleins (Cephalanthera longifolia) sowie sehr schöne Exemplare des Echten Salomonssiegels (Polygonatum odoratum). Sonst blüht im Gipfelbereich auch die Dunkle Akelei (Aquilegia atrata), Ochsenauge (Buphthalmum salicifolium) und natürlich die Mehlbeer-Bäume (Sorbus aria) Für den Abstieg wähle ich den Aufstiegsweg, bleibe aber dann am Ziehweg bis ich wieder die Asphaltstraße erreiche. Kurz mache ich noch einen Abstecher zur Haltestelle Kothmühle. Ich glaub ich hab da eine Idee für morgen ;) |































