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22. Mai 2020

Mitterecker Stüberl

(gepostet im Bereich Berg)

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Bei bestem Wanderwetter starten wir um 1000 gemeinsam mit Familie Loitelsberger zum Mitterecker Stüberl. Begleitet vom schönen Schwarzenbach ist auch der Forststraßenlatscher nicht so langweilig. Außerdem gibt es aktuell auch botanisch einiges zu bestaunen. Erik gefallen besonders die vielen Berg-Flockenblumen (Cyanus montanus). Etwas genauer muss man schon bei zwei unscheinbaren Orchideen hinschauen. Direkt am Straßenrand blühen Großes Zweilblatt (Neottia ovata) und Nestwurz (Neottia nidus-avis). Die vielen Schwertblättrigen Waldvöglein (Cephalanthera longifolia) sind dann wieder leichter zu entdecken. Wie üblich legen wir bei den Kaskaden des Zwerchbachs ein kurze Jausenpause ein, bevor wir über den Almenweg zum Stüberl marschieren. Es ist wenig los um diese Uhrzeit. Vermutlich sind die meisten schon beim Hochkogelhaus. Nach 1h20min erreichen wir mit sehr hungrigen Kindern das schön gelegen Mitterecker Stüberl. Glücklicherweise sind die wirklich ausgezeichneten Suppen rasch kredenzt. Diese geben dann Kraft für weitere Expeditionen zum Kraxelfelsen. Erik fängt wieder Tiere. Unter anderem schleppt er eine sehr große Steinfliege an. So ein Insekt habe ich überhaupt noch nie gesehen. Vielleicht Perla maxima. Mal nachforschen. Die Kinder entdecken generell viele interessant Sachen. Etwa den angepflanzten Frauenschuh bei der Seilbahnstation. Gut gestärkt wandern wir über den Ursprungweg wieder retour zum Ausgangspunkt. Und wie immer hat sich jeder erstmal ein Eis beim Giovanni in Ebensee verdient.

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17. Mai 2020

Zuckerhut-Runde

(gepostet im Bereich Berg)

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Zur Narzissenblüte auf die Irrer Alm. Diese Idee hatten nicht nur Alt & Jung-​Bergfexings inklusive Familie Loitelsberger, sondern auch sehr viele andere Leute. Und so ist um 1000 schon wirklich viel los. Im Herbst sind wir hier immer allein, aber dieses Naturschauspiel will sich niemand entgehen lassen. Besonders bei diesem herrlichen Frühlingswetter und nach der langen COVID-​19 Ausnahmesituation. Der Weg führt gleich zu Beginn steil bergan und macht Paul und Julia etwas zu schaffen. Erik ist jedoch wesentlich flotter unterwegs. Seit ich ihm von den vielen Eidechsen auf der Alm erzählt habe, ist er sowieso nicht mehr zu bremsen. Opa-​Bergfexing packt seine Tricks aus um die Kinder zu motivieren. Besonders Steinmanderl schlichten ist sehr beliebt Und so erreichen wir nach gemütlichen 1h10min die obere Terasse der Irrer Alm. Und die Sternnarzissen (Narcissus radiiflorus) stehen nun in Vollbüte. Die tausenden weißen Blüten und der intensive Duft sind schon ein besonderes Erlebnis. Unsere Picknickdecke breiten wir beim Stein mit den zwei Lärchen aus. Die Kids beginnen sofort mit ihrer Jagd nach Zauneidechsen (Lacerta agilis) und ich helfe natürlich mit. Aber die Tiere sind flink und immer wieder entwischen sie mir. Erik meldet jedoch nach wenigen Minuten: "Ich hab eine!" und dann gleich "Noch eine!". Auch Anja ist bei ihrer Jagd erfolgreich. Und so haben wir ein grünes Männchen und ein braunes Weibchen. Erst nachdem wir die Tiere ausgiebig beobachtet haben, ist Zeit für die Mittagsjause. Das Platzerl ist wirklich sehr schön und vom großen Trubel bekommen wir hier wenig mit. Nur als Loiti seine neue Dji-​Kameradrohne startet wirds ein bisserl lauter. Das kleine Trum macht wirklich erstaunliche Videos. Beim kleinen Tümpel fruchten gerade die Weiden und immer wenn ein Windstoß einen Schwung von Samen losreißt, funkeln die Samenhaare wunderschön in der Sonne. Kurz vor unserem Aufbruch um 1200 entdeckt Alt-​Bergfexing noch einen sehr großen Greifvogel am Himmel. Das Tier wirkt sogar aus dieser weiten Entfernung sehr groß. Es könnte sich tatsächlich um einen Steinadler (Aquila chrysaetos) handeln, da dieser im Kasberggebiet nachgewiesen ist. Leider sind Greifvögel wahrlich nicht mein Fachgebiet. Für den Abstieg wählen wir wieder die Zuckerhutrunde über die Nordseite. Anja und Erik geben nun ordentlich Gas und legen ein Tempo vor, das eher schon Trailrunning entspricht. Gut, dass meine Beine (noch) länger sind ;) Nach den üblichen 1h30min erreichen wir wieder den Ausgangspunkt. Diese Runde ist einfach wirklich ein schöner Familienausflug, der für jeden etwas bietet. Eidechsen für die Kinder, Narzissen für die Erwachsenen.

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6. Mai 2020

Zuckerhut

(gepostet im Bereich Berg)

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Andi und ich starten um 1645 zu einer kurzen Afterworktour auf den Zuckerhut inklusive einer kurzen Inspektion der Flora auf der Irrer Alm. Über die steile Forststraße erreichen wir flott das Almgelände, wo bereits die ersten Stern-Narzissen (Narcissus radiiflorus) blühen. Aber auch Trollblumen (Trollius europaeus) und Breitblättrigen Knabenkrauts (Dactylorhiza majalis) schon. 20 Tage früher als 2019. Über die Nordseite folgen wir den Steinmännern auf den einsamen Gipfel des Zuckerhuts. Ein Gipfelbier später folgen wir dem Weg nach Nordwesten und komplettieren die Runde über die Forststraße. Fazit: Das Highlight ist sicherlich die herrliche Almwiese. Als Afterworktour ist aber das Maisenkögerl deutlich besser, das sich dann bei der Heimfahrt noch einmal wunderschön im Abendlicht präsentiert.

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3. Mai 2020

Seisenburg

(gepostet im Bereich Berg)

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Zusammen mit Familie Kern und Familie Riedl starten wir um 1400 beim kleinen Parkplatz in Dörfl. Ein Mix aus Wolken und Sonne beschert uns bestes Wanderwetter. Julia hat neue Wanderschuhe die offenbar eine eingebaute Wanderautomatik haben und so kommen wir rasch zur Wegverzweigung bei der Wildfütterung, wo wir eine kurze Jausenpause einlegen. Die Kerns, Johni und Erik sind hochmotiviert und ziehen gleich durch. Kein Wunder, denn Sarah hat ihnen eine Guzi-​Schatzjagd bei der Ruine versprochen. Nach gut 1h Aufstieg trudelt dann auch der Rest bei den Überresten des Schlosses ein. Theo und Julia sind sehr brav alles allein marschiert. Sarah versteckt in der Zwischenzeit Schoko-​Goldmünzen und Gummiburger in den Mauerspalten. Versteckmöglichkeiten gibt es hier wahrlich genug. Während die Schatzsuche dann in vollem Gange ist, gönnen sich Didi, Andi und ich ein kühles Erfrischungsgetränk, das auch aus dem neuen Seisenburg-​Bründl gefischt werden kann. Nach über einer Stunde Pause steigen wir wieder über die Forststraße ab.

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