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5. Februar 2022
Almuferweg
(gepostet im Bereich Berg)
Zusammen mit Levian, Naomi und Deborah wandern wir von der Haltestelle Kothmühle entlang der Alm nach Grünau. Die Sonne tut sich im Almtal heute schwer und es ist kalt. Aber wir sind bestens ausgerüstet. Außerdem haben wir frische Krapfen von der Bruckmühle im Gepäck. Wie üblich nehmen wir zuerst das orographisch rechte Ufer. Bald entdecken wir ersten Spuren eines Bibers, die dann bis nach Gangljodl häufiger werden. Auch der erste Reisestein des Tages wird rasch von Julia gefunden. So vergeht die Zeit bis Grünau wie im Flug. Bei der Einkehr können wir uns in der gemütlichen Gaststube wieder aufwärmen und stärken. Es bleibt auch noch genug Zeit um am schönen Spielplatz im Ort herumzutoben, bevor wir um 1600 wieder den Zug retour zum Ausgangspunkt nehmen. |
16. Jänner 2022
Eiskogel
(gepostet im Bereich Berg)
Da sich der Nebel schon wieder nicht auflöst, unternehmen Julia, Erik und ich eine kurze Vormittagsrunde zum Eiskogel. Beim Kronbergbauern ist schon viel los, denn im Almtal als auch im Kirchdorfer Becken hält sich hartnäckig der Nebel. Im Gegensatz zur windstillen Bergerbauern Reith, weht hier oben starker Wind und im Wald rauscht es ordentlich. Beim Gattern verlassen wir den Trampelpfad und nehmen den westlichen Aufstiegsweg. Dieser ist nicht nur sonniger sondern auch deutlich windgeschützter. Außerdem sind hier kaum Leute unterwegs. Die Spur ist gut ausgetreten und kaum eisig. Nach 50 Minuten erreichen wir den windigen Gipfel. Erik platziert nur schnell seinen Stoaroas Stein und findet sogleich einen neuen bemalten Stein. Für den Abstieg wählen wir den direkten Weg. Dieser ist schon sehr eisig, aber die Kids haben extra viel Spaß. Bei der Jagdhütte legen wir eine Jausenpause ein. Aber so richtig gemütlich ist es nicht. Die fallende Temperatur kündigt die nächste Front an. Die letzten Meter sind dann in wenigen Minuten erledigt. Der Eiskogel ist auch im Winter eine empfehlenswerte und einfache Wanderung. |
15. Jänner 2022
Bergerbauern Reith
(gepostet im Bereich Berg)
Wenn sich im Winter im oberösterreichischen Zentralraum eine stabile Inversionswetterlage bildet, wird für uns die Bergerbauern Reith zur zweiten Terrasse. Die Südseite des Kleinerbergs ist wettertechnisch besonders begünstigt. Während auf den umliegenden Bergen eine kräftige Brise weht, ist es hier wieder einmal windstill. Und vor allem ist wenig los. Während sich im Stodertal die Skifahrer zur Höss stauen, genießen wir hier die Ruhe. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen wandern wir zur Reith. Es liegen etwa 15 Zentimeter Schnee. Eigentlich zu wenig für diese Jahreszeit, aber erfahrungsgemäß kommen die großen Schneemassen eh bald. Bei der Bergerbauern Reith werden wir von Veronika und Norbert wie immer herzlich begrüßt und bestens bewirtet. Die Knödel sind ausgezeichnet. Der flambierte Kaiserschmarrn ein Traum. Julia sagt immer: "Papa, der Kaiserschmarrn wird explodiert!". Lange sitzen wir noch in der Sonne. Erik übernimmt die Überwachung der Hühner und die Eierlieferung, damit Baron sie nicht wegfrisst. Die Eier werden auch schon für den nächsten Kaiserschmarrn gebraucht. Norbert ruft nochmal die Kinder in die Küche, denn es wird schon wieder "explodiert". Um 1415 raffen wir uns wieder auf und nehmen für den Rückweg das obere Wegerl. Bergfexings kommen bald wieder. Das nächste Mal hoffentlich bei mehr Schnee. |
2. Jänner 2022
Hongar
(gepostet im Bereich Berg)
Das neue Jahr beginnt, wie das alte endete: Mit einem Abstecher zum Hongar. Wir haben uns zu Mittag mit Bergfexing Parents beim Gasthof Schwarz verabredet. Während meine Eltern vom Kronberg rüberwandern, steigen wir von Kasten auf. Es ist ungewöhnlich mild für einen 2. Jänner. Kein Wunder: Der 31.12.2021 war der wärmste Sylvester seit 1941. Und so flitzen Erik und Julia sogar im kurzärmligen Leiberl rum. Wir haben einen Tisch an der Hausmauer bei der Essensausgabe ergattert. Eine schlechte Wahl. Ständig erspäht man köstliche Spezereien, doch die gastronomischen Kapazitäten sind schon am Limit. Das Bratl beim Schwarzen ist ja legendär. Um das Völlegefühl zu lindern, machen wir noch einen Abstecher zum Hongargipfel. Die Aussicht ist wirklich hervorragend. Erik findet Marienkäfer und einen Stoaroas-Stein. Julia entdeckt einen Bibelspruch-Stein. Wie viele bemalte Steine gibt es hier in der Umgebung eigentlich? Während des Abstiegs trübt es sich ein. Wieder einmal optimales Timing und ein sehr gemütlicher Start ins Jahr 2022. |

















