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15. September 2019
Pyhrner Kampl
(gepostet im Bereich Berg)
Schon wieder habe ich unzählige Abende damit verbracht den Artikel zum Toten Gebirge in der Wikipedia komplett neu zu schreiben. Jahrmillionen von biologischen Ablagerungen schufen den hiesigen Dachsteinkalk, die Eiszeiten gestalteten die Landschaft und der Alpenslawen-Stamm der Stoderaner hinterließ unzählige Flurnamen. Ein faszinierendes Gebiet. Dieses Wissen muss jetzt irgendwie "raus" bzw. "hinauf" und so nutze ich die Hössbahnen um sehr bequem über die Waldgrenze zu gelangen. Im Gepäck meine alte Spiegelreflexkamera und eine leere Speicherkarte. Es ist Doku-Time ;) |
25. August 2019
Ödseen
(gepostet im Bereich Berg)
An diesem heißen Sommertag flitzen Familie Loitelsberger und Bergfexing in die kühle Hetzau. Die gleiche Idee hatten auch viele andere Naturliebhaber und beim Almtalerhaus ist schon ordentlich was los. Wir machen uns es jedoch zuerst am Straneggbach gemütlich. Mit seinem breiten Flussbett mit unzähligen Schotterbänken und kleinen sowie großen Gerinnen lädt dieser Alpenbach-Prototyp zum Erkunden und Spielen ein. Das eiskalte Wasser macht den Kindern nichts. Zumindest solange bis die Füße knallrot sind ;) Die 1400m hohe Nordwand des Schermbergs liefert hierzu die prachtvolle Kullisse. Der Vormittag vergeht wie im Flug und nach einem ausgezeichnetem Mittagessen, besuchen wir noch die Ödseen. Loiti hat wie immer seine Geocaches im Visier und unterwegs zum Kleinen Ödsee sammeln wir die Daten für den Multi. Beim Kleinen Ödsee staunen wir nicht schlecht, fehlt doch wohl 1m vom üblichen Niveau, leicht erkennbar am Steg der komplett im Trockenen liegt. Anja erkundet die trockengefallene Fläche und versumpft gleich mal Schlick, wobei ein Schuh verlustig wird. Dank Knüppeldamm können wir den Schuh noch retten ;) Nach ausgiebiger Rast besuchen wir dann noch den Großen Ödsee, wo wir eine Badepause einlegen. Es ist einfach herrlich in dieser Kulisse zu schwimmen. Ein bisschen schräg sind jedoch die vielen Elritzen (Phoxinus phoxinus) die meine Füße anknabbern. Erfrischt geht es retour zum Almtalerhaus, wo wir auf Familie Riedl treffen. Bei Kaffee & Kuchen vergeht die Zeit wie im Flug. |
18. August 2019
Moaralmsee
(gepostet im Bereich Berg)
Zu unserem Hochzeitstag haben sich Sarah und ich einen Kurzaufenthalt im Höflehner's gegönnt. Bevor wir wieder heimfahren, besuchen wir noch kurz den nahe gelegenen Moaralmsee. Wir starten um 1015 bei der Stanglalm und müssen zuerst mal ein paar neugierige Pferde vertreiben, damit ich überhaupt den Kofferraum zumachen kann. Das Wetter ist herrlich. Fettblauer Himmel und kein Wind. Eine Forststraße führt uns zuerst zum Talschluss und dann in einigen Kehren hinauf zur Geländestufe. Dort endet endlich die Straße und ein schöner Wanderweg beginnt. Immer werden wir von unzähligen Wasserläufen begleitet. Eine willkommene Abwechslung zum stark verkarsteten Kalk etwas nördlich. Nach gut einer Stunde erreichen wir den herrlich gelegenen Moaralmsee. Unmittelbar südlich befindet sich der Höchstein, mit 2543m die höchste Erhebung im Gebiet, der den türkisblauen Bergsee schön umrahmt. Die Pause fällt kurz aus, da uns der Hunger schon wieder talwärts treibt. Bei der wunderschönen Stanglalm, mit vielen Spielmöglichkeiten für Kinder, werden wir bestens bewirtet. Das Essen hier schmeckt mir deutlich besser als im Hotel ;) Und ein Steirerkasbrot steht bei mir sowieso immer hoch im Kurs! |
11. August 2019
Rohrauer Haus
(gepostet im Bereich Berg)
Kurz entschlossen flitzen Familie Riedl und Familie Bergfexing zur Bosruckhütte. Während sich die Massen durch die Vogelgesang-Klamm quälen, ist es hier oben schon ein bisschen ruhiger. Am weiteren Weg zum Rohrauer Haus sind dann nur mehr wenige Wanderer anzutreffen. Ein Mix aus Wolken und Sonne begleitet uns. Der Wind ist lebhaft und eine Softshell Jacke leistet gute Dienste. Bestens Wanderwetter also. Der Aufstieg ist kurzweilig, wobei das kurze Stück abseits der Forstraße, mit den großen Kraxelfelsen, für eine willlkommene Abwechslung sorgt. Nach gut 1h30min erreichen wir das Rohrauer Haus. An einer windgeschützten und sonnigen Stelle legen wir eine lange Rast ein und genießen das gute Essen. Die Schaukeln werden von Theo und Julia ausgiebig genutzt. Gegen 1430 wandern wir wieder retour zur Bosruckhütte, wo jeder noch ein Eis bekommt ;) |



























