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1. Februar 2011
Hütteneckalm
(gepostet im Bereich Berg)
Schon wieder hat sich eine stabile Inversionslage eingestellt. Also flüchte ich erneut aus dem Nebel ins sonnige Gebirge. Aber die Zeit ist knapp, darum benötige ich ein feines Wanderziel mit nicht allzu langer Anfahrt. Der ursprüngliche Plan vom Ausgangspunkt Müllibankerl auf den Grünberg zu spazieren, wird rasch verworfen. Ein Tourengeher berichtet, dass der Nebel sich verdichtet und gleichzeitig nach oben steigt. Da die Webcam auf der Katrin einen über die Nebelecke emporragenden Sonnsteingipfel zeigte, flitze ich nach Ebensee. Verflixt². Auch hier ist der Nebel höher gestiegen und ich kann bereits vom Landeplatz aus den Gipfel unterhalb der Nebelgrenze ausmachen. Nun ist guter, und vor allem sonniger Rat teuer. Postalm? Nein, Maut. Hmm. Am Predigtstuhl war ich ja schon ewig nicht mehr. Ein kleiner Spazierer zur Hütteneckalm passt dann gut ins Programm. |
29. Jänner 2011
Spitzenbergriedel
(gepostet im Bereich Berg)
Kaiserwetter. Wer da zuhause bleibt, ist selber schuld. Also beschließe ich eine Lernpause einzulegen und mit körperlicher Ertüchtigung nicht nur den Körper, sondern auch den Geist zu stärken. Eigentlich sollte der starke Ostwind heute etwas nachlassen, doch schon von weitem sehe ich, dass sich riesige Schneefahnen von Pyhrgas und Bosruck lösen. Auch in Windischgarsten "wachelts" ordentlich. Trotz dieser kleinen Unstimmigkeit, herrscht jedoch prächtigstes Winterwetter. Am Hengstpass präsentiert sich wolkenloser Himmel kombiniert mit knackigen -9° C. Kein Wunder, dass sich hier schon unzählige Tourengeher und Watschler (optional mit Board) tummeln. Die Schneelage ist ausgezeichnet. Feinster Pulverschnee verleitet zum Verlassen der Spur und einigen zügigen Sprints im Winterwunderland. Um den schattigen und kalten Anstieg hinauf zum Spitzenbergriedel möglichst schnell zu absolvieren, schlage ich ein sportlicheres Tempo an und überhole einige Tourengeher (dafür sind die dann schneller unten). Am Rücken ist es wunderbar sonnig, wodurch der Pulver in Harsch übergeht bzw. ist der Rücken sowieso meist komplett abgeblasen. Der starke Wind erschafft hier oben immer wieder ganz fantastische Schneeskulpturen, die tolle Fotomotive abgeben. Da der Wind doch recht ungemütlich ist, verzichte ich auf die letzten 100 Meter zur Tannschwärze und bastle mir hinter einem Schneehaufen, in dem sich Rosen und Berberitze verstecken, ein windgeschütztes Platzerl. Von hier aus lassen sich die beeindruckenden Schneefahnen der Haller Mauern beobachten. Der Abstieg erfolgt rasant in der Falllinie retour zum Ausgangspunkt. Offensichtlich fehlte heute die richtige Motivation für den Vorgipfel. Zwar eine schöne Wanderung, doch lasse ich mich sonst von ein bissl Wind nicht von einer ordentlichen Tour mit Gipfel abhalten. Denn wir wissen:
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16. Jänner 2011
Großer Sonnstein
(gepostet im Bereich Berg)
Sarah und ich unternehmen heute unseren obligaten Frühjahrsspazierer auf den Großen Sonnstein bei Ebensee. Eigentlich ist noch Winter, aber die Temperaturen zeigen sich heute von der äußerst angenehmen Seite. Nach den ersten Höhenmetern kommt der Kreislauf so richtig in Schwung und wir können das Fleece in den Rucksack packen. Ich mag Frühling. Sogar ein blühendes Leberblümchen kann ich schon sichten. Die Sonne hat am Südosthang ganze Arbeit geleistet. Unterwegs treffen wir nur auf ein einziges Fleckerl Schnee. Mächtigkeit: 0,5m. Der Länge nach gemessen |
9. Jänner 2011
Sanduhrenparadies (V)
(gepostet im Bereich Berg)
Der Traunstein. Ein geniales Ganzjahressportgerät, wie Lampi meint. Bei seiner gestrigen Besteigung des Stoa (via Hernler), zeigte sich bereits eine apere Südwestseite. Hüttenwirt Kurt, den er unterwegs traf, meinte auch, dass der Naturfreundesteig schön schneefrei ist. Als mich dann Lampi bezüglich einer Begehung der Kletterroute Sanduhrenparadies anrief, habe ich natürlich sofort zugesagt. Vermutlich habe ich ihn überhaupt nicht ausreden lassen ;) |


















. Im Gegensatz dazu ist der Sportplatz in Ebensee noch mit einer Schneedecke versehen, die wohl schlechte Überlebenschancen hat. Für den Aufstieg benötigen wir, trotz intensiven Gegenverkehrs, knappe 60 Minuten. Dank Föhn ist die Fernsicht recht passabel. "Jo, do hoit mas aus!". Die Südwestwand des Traunstein, mit den vielen feinen Kletterrouten, lockt auch schon wieder. Bei der Lainaustiege herrschen heute sicher gute Toprope-Bedingungen. Der Wasserfall sollte bei dieser Schneeschmelze ordentlich rauschen. Jetzt muss ich mir wirklich bald ein 60m Seil kaufen, um bei der nächsten Schönwetterphase gleich ausrücken zu können. Der große Kraxelhunger meldet sich gerade wieder ;)
















