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1. März 2011
Gowilalm
(gepostet im Bereich Berg)
Bergfexing Dad legt nach. Nachdem er gelesen hat, dass die Gowlalm auch im Winter geöffnet ist, beschließen wir gleich einmal die Wanderung auch bei Schnee durchzuführen. Ein Blick auf die Homepage zeigt jedoch: Die Hütte hat mit 27.02.2011 geschlossen und wird ab Ostern wieder bewirtschaftet. Na dann schleppen wir halt unseren Proviant selbst mit. Die Runde ist ja eh sehr kurz. |
25. Februar 2011
Mayrwipfl
(gepostet im Bereich Berg)
Mit der Idee dem Mayrwipfl bei Windischgarsten einen Besuch abzustatten, hat Bergfexing Dad einen optimalen Vorschlag geliefert. Ich leide je schon seit Monaten unter chronischem Ideenmangel. Da Dad zuletzt vor einer Woche bis zur verfallen Mayralm gewandert ist, konnten uns die Bedingungen vor Ort nicht überraschen. Ski, Schneeschuhe blieben zuhause. Im Gepäck Gamaschen und Grödl, welche bei mir aber auch nicht zum Einsatz kamen. |
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10. Februar 2011
Wurzeralm - Zwischenwänden - Schafferteich
(gepostet im Bereich Berg)
Die Runde Zwischenwänden – Unteres Loigistal ist auch eine feine Schneeschuhtour. Da Bergfexing Dad und ich heute aber noch einige Gipfel (Eisernes Bergl und Torstein) mitnehmen wollen, entscheiden wir uns die Aufstiegshilfen der Wurzeralm zu nutzen. Das Berg-Berg Ticket ist mit 16 € empfindlich teuer. Aber Faulheit darf schon kosten. Bestraft wird diese jedoch auch sofort. Denn am Frauenkar DSL teilt uns der Liftwart mit, dass nur Schifahrer mit dem Sessellift transportiert werden. Fußgänger können den Austiegsbereich der Bergstation nicht rasch genug verlassen. Mordsmäßig grantig steigen wir also am Rand der Piste hinauf zum Frauenkar. Natürlich beiße ich mir mordsmäßig in den Hintern, als wir nach kaum 20 Minuten auch schon die Abzweigung zum Eisernen Bergl erreichen. Hier legen wir die Schneeschuhe an und folgen der breiten und total vereisten Spur. Tagsüber taut es ja schon ordentlich. Hohe Wolken und Wind sorgen für recht kühle Schattenbereiche. Um sehr mehr freuen wir uns, wenn wir seltenen Sonnenschein erhaschen. Rund 30 min ab Piste sind wir auch schon beim Wegverteiler Burgstall. Wir beschließen das Eiserne Bergl auf der Nordseite zu passieren, wo uns heftiger Wind empfängt. Also verzichten wir auf den kurzen Anstieg zum Gipfel. Der weitere Spazierer durch die tiefwinterliche Hochfläche ist immer Genuss pur. Lärchen und Zirben werden nun seltener, dafür übernehmen Latschen das Kommando. Vorbei am Rossarsch gewinne ich den Eindruck, dass hier in schöner und vor allem aperer Kraxlerei (I) ein Anstieg zum Gipfel schon machbar wäre. Und *taataa* reift auch schon eine Tourenidee für den Bergsommer. Über den Südostgrat auf Warscheneck, Liezener, Rossarsch, Torstein, Pyhrner Kampl und über die Möblinge zur Hochmöbling Hütte. Das wäre mal grenzgeniales Kammreiten. Gleich mal vormerken ;) |
6. Februar 2011
Klettern am Traunsee
(gepostet im Bereich Berg)
Endlich wieder Kletterzeit! Nach etwas Training in der Halle, flitzen Sarah und ich zum Traunsee, um endlich gemeinsam etwas Klettern am Fels zu üben. Für Sarah ist es die erste Outdoor-Kraxelpartie. Um rasch zum Ort der Begierde zu gelangen, nehmen wir den rascheren Weg durch die Tunnels, anstatt den landschaftlich schöneren Miesweg zu wählen. Die Lainaustiege führt uns direkt zum Ufer, wo sich auch das Kletterplatzerl mit einigen Routen mit Klebe- bzw. Bohrhaken befinden. Bei unserer Ankunft zur Mittagszeit ist da Platzerl leider noch nicht in der Sonne. Die Felsen sind kalt aber trocken. Zuerst probiere ich die äußerst rechte Route. Kniffliger als gedacht! Mangels Beschreibung bzw. Topo kenne ich den Schwierigkeitsgrad nicht. Scheint aber mit den schwierigsten Stellen im Sanduhrenparadies vergleichbar zu sein. Womöglich V? Hier muss ich mir doch etwas mehr Zeit lassen. Der Fels ist zwar schön geneigt, aber für meine Verhältnisse, etwas griffarm. Schließlich klappt es dann doch recht gut und ich erreiche die letzten großen Haken, wo ich die Umlenkung für das Toprope baue. Sarah kann sich mit der Route nicht so recht anfreunden, also baue die Station wieder ab, wobei das Abklettern noch einmal ordentlich Gehirnschmalz verlangt. Die Routen links vom Wasserfall sind jetzt schon in der Sonne und auch der Schwierigkeitsgrad ist niedriger (III bis IV?). Hier bin ich flott oben und richte das Toprope ein, wobei ich aber beim Ablassen wieder einige Expressen anbringe. Durch den Abstand der Route zur Falllinie des Umlenkers würde man bei einem Sturz nach rechts pendeln. Stelle mir nicht sehr angenehm vor. Aber die Zwischensicherung klappen ja prima. Hier verbringen wir die restliche Zeit und probieren diverse Varianten aus. Das Wetter wird immer besser und der Felsen wärmer. Einfach herrliche direkt am See zu klettern. Auch Sarah hat ihren Spaß und ist auf ihre erfolgreichen Durchstiege sichtlich stolz. Da wir uns direkt am Miesweg befinden, haben sich etliche Beobachter eingefunden, was anfangs etwas schräg ist. Direkt beim Baum ist zwar auch noch eine Route, die aber noch ganz nass ist. Die hebe ich mir für den nächsten Besuch auf. Zum Abschluss gönnen wir uns wie üblich dieses Lecker-Schmecker-Putenfilet beim Steinmaurer. Und ach ja: Danke Alex für's seilborgen. |
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