|< << Einträge 447 - 444 >> >|

1. März 2011

Gowilalm

(gepostet im Bereich Berg)

SingerkogelStart.jpgzoomPicture

GowilalmMarch2011.jpgzoomPicture

BlickZumKleinenPyhrgas.jpgzoomPicture

WarscheneckZipfer.jpgzoomPicture

Schneerosal.jpgzoomPicture

KleineMaeander.jpgzoomPicture

Bergfexing Dad legt nach. Nachdem er gelesen hat, dass die Gowlalm auch im Winter geöffnet ist, beschließen wir gleich einmal die Wanderung auch bei Schnee durchzuführen. Ein Blick auf die Homepage zeigt jedoch: Die Hütte hat mit 27.02.2011 geschlossen und wird ab Ostern wieder bewirtschaftet. Na dann schleppen wir halt unseren Proviant selbst mit. Die Runde ist ja eh sehr kurz.

Dank Autobahnsperre starten wir erst um 1040 am Singerkogel. Für den Aufstieg wählen wir den direkten Zustieg durch den grausigen Fichtenforst. Teilweise finden sich noch Spuren eines Raupenfahrzeugs. Möchte wissen wie das Trum aussieht? Teilweise ist der Weg äußerst gut ausgetreten und dadurch ein bisschen eisig. Am Wegrand ist der Grip aber sehr fein. Nach 1h15min trudeln wir auch schon bei der Hütte ein, wo wir uns gleich auf der sonnigen Bank breitmachen. Der Ausblick zwischen Warscheneck und Sengsengebirge ist heute etwas von einer diesigen Inversionschicht beeinträchtigt. Generell dürften wir mit unserem Ziel heute eine recht gute Wahl getroffen haben, denn vom Bodinggraben bzw. Ennstal ziehen Nebelfetzen ins Garstnertal. Das Steyreck ist gar nicht auszumachen. Der Ostwind bleibt zwar deutlich hinter der angekündigten Windgeschwindigkeit von 50km/h zurück, ist aber trotzdem etwas unangenehm. Auch steigt die Inversionschicht immer höher. Vom Kleinen Priel ist nur mehr der Gipfelaufbau deutlich auszumachen. So bleiben wir eigentlich nicht lange sitzen und steigen um 1300 wieder ab, wobei wir den Weg über die Holzeralm einschlagen. Hier ist es wunderbar sonnig und windgeschützt. Der Boden taut oberflächlich bereits auf und überall blühen schon die Schneerosen (Helleborus niger). Der steile Abstieg zum Almboden klappt aufgrund des genialen Firns auch problemlos und rasant. Ein Blick zurück zeigt, dass die Pyhrgasse inwzischen die Wolken anziehen. Hier in der Schmeißlreith schient jedoch noch die Sonne. Im kaum geneigten Almgelände bildet der Goslitzbach kleine, hübsche Mäander. Vorbei an der scheinbar auch teilweise bewirtschafteten Stefansbergalm gelangen wir in kaum 1h wieder zum Singerkogel.

Fazit: Schöne, sehr leichte Winterwanderung. Es empfiehlt sich jedoch den Weg über die Holzeralm im Auf-​ als auch Abstieg zu nutzen. Landschaftlich viel schöner und vor allem sonniger ist diese Variante. Die Gowilalm ist somit eine schöne Alternative zum Kleinen Bosruck / Karleck oder zur Hintereggeralm.

Kommentare verfassen

25. Februar 2011

Mayrwipfl

(gepostet im Bereich Berg)

MaryalmUndMayrwipfl.jpgzoomPicture

Wintertraum.jpgzoomPicture

WarscheneckMayralm.jpgzoomPicture

Mayrwipfel2011.jpgzoomPicture

DadAmMayrwipfl.jpgzoomPicture

AKloansBierMuasSchoSei.jpgzoomPicture

DerAlteMannUndDasBier.jpgzoomPicture

Mit der Idee dem Mayrwipfl bei Windischgarsten einen Besuch abzustatten, hat Bergfexing Dad einen optimalen Vorschlag geliefert. Ich leide je schon seit Monaten unter chronischem Ideenmangel. Da Dad zuletzt vor einer Woche bis zur verfallen Mayralm gewandert ist, konnten uns die Bedingungen vor Ort nicht überraschen. Ski, Schneeschuhe blieben zuhause. Im Gepäck Gamaschen und Grödl, welche bei mir aber auch nicht zum Einsatz kamen.

Obwohl es in der Nacht mit -10°C doch recht ordentlich durchgefroren hat, zeigt das Thermometer in Muttling bereits -1°C (in der Sonne) um 1000. Die Straße hinauf zum Haslersgatter ist teilweise aper bzw. liegen kaum 10 cm Schnee. Tourengeher die keine original Stoaschi besitzen, werden hier wohl tragen müssen. Wie man die geräumte Forststraße verlässt und der Weg zum Leitersteig abzweigt, bessern sich die Verhältnisse. Ein Gebrauch von Ski oder Schneeschuhen ist trotzdem nicht notwendig. Der alte Almweg hinauf zur Mayralm ist bereits gespurt und nach kaum 1h sind wir schon bei der alten Almhütte. Hier ist der Wind doch recht lebhaft. Durch den Windchill fühlt es sich eher wie -10°C an. Bevor die Almfläche wieder abfällt, verliert sich die bestehende Spur und nur eine sehr alte Skispur ist zu erkennen. Während Dad sich die Gamaschen anlegt, teste ich die Bedingungen. Fazit: Perfekt. Der Altschnee ist kompakt und durchgefroren. Darauf liegen 10 cm glitzernder Pulverschnee. Bei diesen Verhältnissen marschieren wir fast wie auf einem Parkrasen. Dazu azurblauer Himmel und kaum Wind auf dem nach Süden abfallenden Rücken. Martin würde jetzt wohl sagen: "Zum Niedaknian!". Im lichten Fichtenwald kommen wir schnell voran. Erst als die Latschenzone beginnt, büßen wir an Tempo ein. Hier gilt es einen geschickten Pfad durch die Vegetation zu finden. Obwohl der Schnee komplett durchgefroren ist, brechen wir zwei-​ oder dreimal bis zur Hüfte ein. Schließlich entscheiden wir uns für einen Anstieg in der Direttissima, was kurz erhöhten Kraftaufwand bedeutet. Den windigen Gipfel erreichen wir um 1230, von wo sich ein prächtiges Panorama eröffnet. Die Fernsicht reicht bis zum Ötscher und Hochschwab. Die Berge des Xeis und der Haller Mauern sind wohl bekannt. Eine Schneeschuhtour zur Schaumbergalm würde sich wohl auch einmal lohnen. Ohne es zu ahnen, treibt heute Lampi am Hohen Nock sein Unwesen. Für die obligate Gipfelrast steigen wir wieder etwas nach Süden ab, wo wir in einer windgeschützten Mulde unsere Jausen auspacken. Auf diesem genialen Aussichtsbalkon schmeckt das Zipfer gleich doppelt so gut ;). Während wir den Warscheneckstock bewundern, fällt mir ein, dass ich noch nie auf der Wilden oder der Steyrsbergreith war. Die beiden Wanderungen sollte ich mir noch anschauen, bevor das Gebiet mit Skipisten verschandelt wird.

Inzwischen hat sich der Schnee an den südseitigen 30° Hängen in Butterfirn verwandelt. Auch ohne Schi – ich würde zwischen den Latschen sowieso nicht durchkommen – ist der Sprint retour zur Alm an Genuss kaum noch zu überbieten. Mit den Fersen sinken wir gerade mal 10 cm ein. Es ist sehr griffig. Nur im Schatten der Bäume hält sich der Pulverschnee. Mit Riesenschritten benötigen wir retour gerade mal 30 Minuten. An der Wand der alten Almhütte rasten wir noch kurz und wandern am gleichen Weg zum Ausgangspunkt, wo wir schließlich um 1500 wieder eintreffen.

Fazit: Ahhh, eine wahre Traumtour. Wetter, Schnee und Route waren einfach perfekt. Auch sind wir heute wieder einmal keinem Menschen begegnet. Brauche wieder mehr Ideen in diese Richtung. Harry an Hirn: Arbeiten!

Kommentare lesen (3) / verfassen

10. Februar 2011

Wurzeralm - Zwischenwänden - Schafferteich

(gepostet im Bereich Berg)

BergfexingDadGutDrauf.jpgzoomPicture

BlickZumAngerkogel.jpgzoomPicture

SchrockenSchaun.jpgzoomPicture

GscheideWachtn.jpgzoomPicture

KuehlesBlondes.jpgzoomPicture

NaturalHalfPipe.jpgzoomPicture

Zwischenwaenden2011.jpgzoomPicture

Die Runde Zwischenwänden – Unteres Loigistal ist auch eine feine Schneeschuhtour. Da Bergfexing Dad und ich heute aber noch einige Gipfel (Eisernes Bergl und Torstein) mitnehmen wollen, entscheiden wir uns die Aufstiegshilfen der Wurzeralm zu nutzen. Das Berg-​Berg Ticket ist mit 16 € empfindlich teuer. Aber Faulheit darf schon kosten. Bestraft wird diese jedoch auch sofort. Denn am Frauenkar DSL teilt uns der Liftwart mit, dass nur Schifahrer mit dem Sessellift transportiert werden. Fußgänger können den Austiegsbereich der Bergstation nicht rasch genug verlassen. Mordsmäßig grantig steigen wir also am Rand der Piste hinauf zum Frauenkar. Natürlich beiße ich mir mordsmäßig in den Hintern, als wir nach kaum 20 Minuten auch schon die Abzweigung zum Eisernen Bergl erreichen. Hier legen wir die Schneeschuhe an und folgen der breiten und total vereisten Spur. Tagsüber taut es ja schon ordentlich. Hohe Wolken und Wind sorgen für recht kühle Schattenbereiche. Um sehr mehr freuen wir uns, wenn wir seltenen Sonnenschein erhaschen. Rund 30 min ab Piste sind wir auch schon beim Wegverteiler Burgstall. Wir beschließen das Eiserne Bergl auf der Nordseite zu passieren, wo uns heftiger Wind empfängt. Also verzichten wir auf den kurzen Anstieg zum Gipfel. Der weitere Spazierer durch die tiefwinterliche Hochfläche ist immer Genuss pur. Lärchen und Zirben werden nun seltener, dafür übernehmen Latschen das Kommando. Vorbei am Rossarsch gewinne ich den Eindruck, dass hier in schöner und vor allem aperer Kraxlerei (I) ein Anstieg zum Gipfel schon machbar wäre. Und *taataa* reift auch schon eine Tourenidee für den Bergsommer. Über den Südostgrat auf Warscheneck, Liezener, Rossarsch, Torstein, Pyhrner Kampl und über die Möblinge zur Hochmöbling Hütte. Das wäre mal grenzgeniales Kammreiten. Gleich mal vormerken ;)

Inzwischen zeigt sich die Sonne öfters. Doch der starke Wind hat kaum nachgelassen. Überhaupt hat hier der Wind den Schnee optimal gepresst und wir kommen mit den XXL Entenpatscherl sehr gut vorwärts. Kurz vor der Zwischenwändenscharte finden wir endlich ein windgeschütztes Plätzchen, wo wir für einen längere Jausenpause verweilen. Einsamkeit pur, sag ich nur. Eine Landjäger und ein Bier später legen wir die letzten Höhenmeter zur Scharte zurück, die sich nach einer Pause immer gewaltig zu ziehen scheinen. In der Scharte verabschieden wir uns von der wunderschönen Steiermark und wandern hinunter in die Heimat. Auch hier ist der Schnee wunderbar gepresst. Der untere Teil ist dann schon brutal verspurt und teilweise gefroren. Mit Schi würde ich hier nie lebendig unten ankommen. Über eine vereiste Forststraße erreichen wir dann den Schafferteich, wo wir unser zweites Bergfexmobil geparkt haben.

Fazit: Schöne, einsame Tour, die ich leider nicht so richtig genießen konnte, da ich mich stundenlang über den Verhau auf der Wurzeralm geärgert habe. Tja, selber Schuld wenn man ein Skigebiet nutzt. Beim nächsten Mal muss ich unbedingt die Gipfel mitnehmen. Liegen ja direkt am Weg…

Kommentare verfassen

6. Februar 2011

Klettern am Traunsee

(gepostet im Bereich Berg)

KletterfexingSarah.jpgzoomPicture

SarahOnTop.jpgzoomPicture

Kletteraction.jpgzoomPicture

Traumsee.jpgzoomPicture

Endlich wieder Kletterzeit! Nach etwas Training in der Halle, flitzen Sarah und ich zum Traunsee, um endlich gemeinsam etwas Klettern am Fels zu üben. Für Sarah ist es die erste Outdoor-​Kraxelpartie. Um rasch zum Ort der Begierde zu gelangen, nehmen wir den rascheren Weg durch die Tunnels, anstatt den landschaftlich schöneren Miesweg zu wählen. Die Lainaustiege führt uns direkt zum Ufer, wo sich auch das Kletterplatzerl mit einigen Routen mit Klebe-​ bzw. Bohrhaken befinden. Bei unserer Ankunft zur Mittagszeit ist da Platzerl leider noch nicht in der Sonne. Die Felsen sind kalt aber trocken. Zuerst probiere ich die äußerst rechte Route. Kniffliger als gedacht! Mangels Beschreibung bzw. Topo kenne ich den Schwierigkeitsgrad nicht. Scheint aber mit den schwierigsten Stellen im Sanduhrenparadies vergleichbar zu sein. Womöglich V? Hier muss ich mir doch etwas mehr Zeit lassen. Der Fels ist zwar schön geneigt, aber für meine Verhältnisse, etwas griffarm. Schließlich klappt es dann doch recht gut und ich erreiche die letzten großen Haken, wo ich die Umlenkung für das Toprope baue. Sarah kann sich mit der Route nicht so recht anfreunden, also baue die Station wieder ab, wobei das Abklettern noch einmal ordentlich Gehirnschmalz verlangt. Die Routen links vom Wasserfall sind jetzt schon in der Sonne und auch der Schwierigkeitsgrad ist niedriger (III bis IV?). Hier bin ich flott oben und richte das Toprope ein, wobei ich aber beim Ablassen wieder einige Expressen anbringe. Durch den Abstand der Route zur Falllinie des Umlenkers würde man bei einem Sturz nach rechts pendeln. Stelle mir nicht sehr angenehm vor. Aber die Zwischensicherung klappen ja prima. Hier verbringen wir die restliche Zeit und probieren diverse Varianten aus. Das Wetter wird immer besser und der Felsen wärmer. Einfach herrliche direkt am See zu klettern. Auch Sarah hat ihren Spaß und ist auf ihre erfolgreichen Durchstiege sichtlich stolz. Da wir uns direkt am Miesweg befinden, haben sich etliche Beobachter eingefunden, was anfangs etwas schräg ist. Direkt beim Baum ist zwar auch noch eine Route, die aber noch ganz nass ist. Die hebe ich mir für den nächsten Besuch auf. Zum Abschluss gönnen wir uns wie üblich dieses Lecker-​Schmecker-​Putenfilet beim Steinmaurer. Und ach ja: Danke Alex für's seilborgen.

Kommentare lesen (2) / verfassen

|< << Einträge 447 - 444 >> >|