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15. Juni 2006

Nazogl

(gepostet im Bereich Berg)

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Feiertag und Schönwetter. So eine außergewöhnliche Begebenheit muss gleich für einen Abstecher zum Nazogl genutzt werden. Erst sehr spät gegen 1100 erreiche ich die Hintereggeralm und bin ganz verwundert wie wenig bei diesem Kaiserwetter los ist. Die Almwiesen leuchten nun in saftigen Grün geschmückt von tausenden Trollblumen (Trollius europaeus).

In zwei Stunden bummelt man Richtung Gipfel. Unterwegs gibt's gerade jede Menge Petergstamm (Primula auricula) und Alpen-​Kuhschelle (Pulsatilla alpina subsp. alpina) zu bewundern. Der Weg ist inzwischen gut ausgeapert und auch der Neuschnee ist schon geschmolzen. Am Plateau selbst liegt noch einiges von der weißen Pracht, wobei der Gipfelbereich schön blankgeputzt ist. Auf diesem herrlichen Polster-​Seggenrasen wucherts von Alpen-​Hahnenfuß (Ranunculus alpestris), das auch direkt unter dem Gipfelkreuz wächst. Stängelloses Leimkraut (Silene acaulis), Zwerg-​Miere (Minuartia sedoides), Gold-​Fingerkraut (Potentilla aurea) und einiges an Alpen-​Fettkraut (Pinguicula alpina) kann zur Zeit ebenfalls bewundert werden.

Beim obligaten Gipfelbier genießt man die wunderbare Fernsicht zwischen Pyhrgas und Dachstein. Der Warscheneck-​SO Grat wird wohl auch noch einige Zeit zum Ausapern brauchen. Danach noch ein kleines Nickerchen am einsamen Nazogl bevor ich in einer flotten Stunde am gleichen Weg wieder retour zum Ausgangspunkt gelange.

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11. Juni 2006

Ebenseer Sonnstein

(gepostet im Bereich Berg)

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Wenn sich der Skipper deines Vertrauens mit dem Wunsch einer gemütlichen Bergtour an dich wendet, wählt man einfach einen Klassiker. Leider war es in der Pyhrnregion sehr regnerisch und die geplante Wasserklotz-​Tour wurde einfach ins Salzkammergut verlegt. Bani wird die 600 Höhenmeter auf den Großen Sonnstein schon packen. Und tatsächlich: ohne große Anstrengungen oder Verschnaufer spazieren wir gemütlich zum Gipfel. Gar nicht so schlecht für einen untrainierten Seebär ;). Am Gipfel können Pietra-​Hari und Zipfer-​Bani erstmal durstig auf die erste gemeinsame Wanderung anstoßen.

Wettermäßig haben nur ein paar Schönwetterwolken den blauen Himmel durchkreuzt. Interessant war wie immer der Fortschritt der Vegetation. Zur Zeit blühen im Wald Massen an Strauch-​Kronwicke (Hippocrepis emerus). Direkt am Wegrand kann man auch ein Weißes Waldvöglein (Cephalanthera damasonium) entdecken.

Aussichtsmäßig reicht die Sicht vom wieder recht milchig-​grünen Traunsee mit Traunstein bis zu den Schneemassen am Schönberg, die frisch-​weiß herüberglänzen. Diese erste Gewöhnungstour findet einen guten Abschluss mit einem sehr guten Salat auf der Terasse des Offensee-​Restraurants.

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9. Juni 2006

Kaltenbachwildnis

(gepostet im Bereich Berg)

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Inzwischen obligatorischer Freitagsbesuch in der Kaltenbachwildnis. Die Wettersituation ist zur Zeit ja nicht besonders stabil, darum muss jedes niederschlagsfreie Stunderl genutzt werden. Im Mischwald blühen direkt am Wegrand die Orchideen Großes Zweiblatt (Listera ovata) und die Nestwurz (Neottia nidus-​avis). Auch die Schwarzviolette Akelei (Aquilegia atrata) blüht schon. Weiter oben nach den der Abzweigung zum Hernler säumen dann Schwalbenwurzen (Vincetoxicum hirundinaria) den Weg. Diese Art ist an den kreuz-​gegenständigen Blättern recht leicht zu identifizieren. Die beim letzten Besuch blühenden Pflanzen fruchten bereits. So kann man alle Merkmale genau unter die Lupe nehmen. Bin schon gespannt wie die Saison weitergeht….

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4. Juni 2006

Frierende Chilis

(gepostet im Bereich Chili)

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Seit einer Woche herrscht nun optimales Juniwetter. Schnee auf 1000 m, Dauerregen und nicht einmal 10 Grad. Die armen Chilis erfrieren ja fast. Zwei Opfer sind ebenfalls zu beklagen und wurden durch "gesunde" Brüder vom Markt ersetzt. Dickes Lob an Dad der den Jungs einen tollen Verschlag zusammengezimmert hat, damit wir doch noch ein paar scharfe Chilis im Sommer ernten können.

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