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12. Mai 2006

Kaltenbachwildnis

(gepostet im Bereich Berg)

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Die monatliche Exkursion in die Kaltenbachwildnis ist gerade recht, da nach meiner Netzhautlaserung noch etwas Schonung angesagt ist. Bestes Frühlingswetter mit angenehmen 25 Grad treibt die Menschen regelrecht in die Natur und, obwohl Freitag gegen 1330, ist ganz schön was los am Ostufer.

Nun aber zur Exkursion: Der Zeitpunkt ist richtig optimal. Im Naturschutzgebiet wimmelts nur so von Maiglöckchen und Wohlriechende Weißwurz. Nach der Abzweigung zum Hernler beginnt dann das Reich der Felsenbirne, die mit den weißen Blüten die Wände ziert. Highlight sind aber wohl die dealpinen Pflanzen in der Wildnis selbst. Selten kann man so weit herunten Silberwurz und Alpen-​Fettkraut begegnen.

Ich werde in Zukunft hier regelmäßig mal nach der Arbeit vorbeischauen einfach um zu dokumentieren wie sich die Natur verändert.

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Outdoor Chilis

(gepostet im Bereich Chili)

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Die Eismänner fallen heuer wohl etwas wärmer aus und die Jungs dürfen sich nun schon im Freiland tummeln. Bin wirklich schon gespannt ob die Baccatums (Glockenchili, Lemon Drop und Aji Cristal) so richtig strauchig wachsen und die zwei Meter Hürde packen. Und wenn ich nächste Woche von Korsika retour bin möchte ich gscheide Fortschritte sehen.

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1. Mai 2006

Dümlerhütte

(gepostet im Bereich Berg)

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Traditionelle Dümlerhütte-​Eröffnung wobei sich an diesem Wochenende der Wettergott doch noch gnädig zeigt und uns eine paar Sonnenstunden auf dieser legendären Terrasse beschert. Diesmal in 1h40min über den Seegraben eine neue frische Spur in die 20 Zentimeter Neuschnee ausgetreten... und dieser Neuschnee tröpfelt von den Bäumen als würde es regnen.

So komme ich dann waschlnass gegen 1140 bei Wolfgang und Berta an. Für die Verhältnisse ist eigentlich recht viel los: Die kleine Rinne wird brav befahren, obligatorischer Besuch aus Roßleithen, Windischgarsten und St. Martin (Statt Maibaum gibts eine Steintafel für den Kegel-​Stammtisch) stellt sich ein, einige Schneeschuhwanderer sind unterwegs und ganz hartgesottene Bergfexen sind sogar meiner Spur nachgestiegen. Ich leg da eine höchst intelligente Route an und die verabschieden sich gleich in die Hütte um sich etwas "zu erholen" ;)

Retour führt der Weg über den Pießlingursprung, der ab der Roßleithenreit (Krokus/Narzissenwiese) schön aper aber recht flüssig ist. Keine Ahnung warum ich es so eilig hatte, aber 1h10min zurück zum Gleinkersee scheint wohl der neue persönliche Rekord zu sein. Dürfte mit dem Dümler-​Doping zusammenhängen

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22. April 2006

Traunstein

(gepostet im Bereich Berg)

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Gleich vorweg: Traumtour! Pünktlich um 0800 startet ein gut ausgeschlafener Harry am Parkplatz. Irgendwie hat mich die Traunsteinrunde so beschäftigt, dass sogar der Freitagsabend-​Booze ausgelassen wurde. Die Morgenstimmung ist wirklich herrlich. Der Weg entlang des Ufers ist völlig menschenleer, da der Hauptstrom die Forststraße nimmt. So kann man die Wellen genießen und die Fischer bei ihrer Tätigkeit beobachten. Nach 20 Minuten bin ich dann beim Einstieg zum Naturfreundesteig. Mit dabei sind wieder 10 Kilo Trainingsgepäck, die diesmal als Entschuldigung dienen, da ich von allen Leuten überholt werde. Eigentlich unglaublich welche Freaks hier unterwegs sind: Ausgerüstet nur mit Batman-​Gürtel, Trinkflasche und niedrigen Sportschuhen.

Der Steig macht so richtig Spass. Aussicht und Wetter sind traumhaft. Wieso seit fünf Jahren dieser Weg nicht mehr begangen wurde kann ich mir selbst nicht erklären. Ab der Sulzkogelscharte habe ich mich dann auch an das erhöhte Gewicht gewöhnt und der Geist wird so richtig gelüftet. Auch der Fürhling macht sich schon bemerkbar, so blüht bei der Aluleiter schon Jagabluat. Am Südwestgrat stehen einige recht fotogene Relikte "Marke einsamer Baum". Der Weg selbst ist in hervorragendem Zustand was wohl auch die schon recht hohe Besucheranzahl erklärt. Nur im letzten Teil vor der Naturfreundehütte sind noch zwei ganz kleine Schneereste, die nicht einmal als Schneefeld zu bezeichnen sind. Nach 2h20min erreiche ich die schon bewirtschaftete Hütte. Hier wird erstmal bei einer stärkenden Nudelsuppe die Aussicht zum Toten Gebirge, Dachstein und Höllengebirge genossen. Eine geschlossene Schneedecke am Plateau macht den Abstecher zum eigentlichen Gipfel zum Spazierer. Hier treffe ich dann eine Gruppe Passauer die als "gestandene Bayern" natürlich einen deftigen "Schmäh führen". Als ich versehentlich etwas von meinem Gipfelbier vergeude, ist der Tag gelaufen und ich werde nur mehr "Bierverschütter" gerufen ;). Dementsprechend musste die Truppe auch gleich beim Hüttenwirt der Gmundner Hütte ein gutes Wort für mich einlegen. Bei der Hütte gibt es nicht nur exzellentes Mastfutter und Most sondern auch eine sehr informative Tafel über die Geologie des Traunsteins.

Am Fahnenkogel bleibe ich dann etwa eine Stunde sitzen und will wie immer gar nicht absteigen. Um 1400 schaffe ich es doch noch mich zu überwinden. Für den Abstieg über den gleichen Weg, da über Mairalm oder Hernler noch zuviel Schnee liegt, benötige ich dann zwei Stunden. Entlang des Miesweges retour mit einer Einkehr beim Moaristidl komplettieren die bis jetzt beste Tour des Jahres.

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