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15. Mai 2022
Rund um den Zuckerhut
(gepostet im Bereich Berg)
Die Zuckerhutrunde in der zweiten Maihälfte ist inzwischen schon liebgewordene Tradition. Julia, Erik und ich starten bei frühsommerlichen Temperaturen beim Askö-Heim und kaum 30 Minuten später sind wir auch schon wieder auf der Irrer Alm. Wie üblich legen wir beim Jausenstein zwischen Esche und Lärche eine lange Pause ein. Die Blüte der Stern-Narzissen (Narcissus radiiflorus) ist immer wieder sehenswert. Die Kinder halten nach Eidechsen Ausschau. Seltsamerweise sind heute sehr wenige Exemplare unterwegs und wir können nur ein Männchen mit abgeworfenen Schwanz finden. Ob das mit dem frisch ausgebaggerten Tümpel zu tun hat? Leider wurde der schöne Weidenstrauch und der Irisbestand komplett entfernt. Flott komplettieren wir unsere Runde durch den schönen Wald, denn der Hunger und die angenehmen Temperaturen treiben uns ins Grünauer Freibad, wo wir den Nachmittag gemütlich ausklingen lassen. |
14. Mai 2022
Über den Reitsteig auf die Schobersteine
(gepostet im Bereich Berg)
Die Wanderung über den Reitsteig auf die Schobersteine hat mir letztes Jahr ausgeprochen gut gefallen. Also beschließe ich diese Tour heuer etwas früher, zur Maiglöckchenblüte, zu wiederholen. Und da Old-Bergfexings für neue, unmarkierte Wege immer zu begeistern sind, begleiten sie mich heute. |
14. April 2022
Über den Eselsteig zur Burgruine Aggstein
(gepostet im Bereich Berg)
Die Burgruine Aggstein steht schon lange auf der Wunschliste von Erik und Julia. Und da es in der Wachau sowieso immer schön ist, verbringen wir ein paar Tage in Weißenkirchen, wo wir uns im tollen Manghof einquartiert haben. Bei bestem Wanderwetter starten wir am großen Parkplatz im Tal. Es ist sehr wenig los an diesem Gründonnerstag. Rasch lassen wir die Straße hinter uns und der schöne Eselsteig beginnt. Die Buchen haben das Blätterdach noch nicht geschlossen und die Sonne wärmt schon kräftig. Die Fleecejacken können wieder im Rucksack verstaut werden. Die Reisesteine vom Maisenkögerl werden jedoch ausgepackt und auf gut sichtbaren Stellen platziert. Julia findet dabei gleich einen neuen Wanderstein. Gemütlich folgen wir dem mäßig steilen Weg, der von typischen Frühlingsblühern wie der Großen Sternmiere (Rabelera holostea) und der Frühlingsplatterbse (Lathyrus vernus) geschmückt wird. Nach rund 1h erreichen wir die Burg. Natürlich könnte man auch mit dem Auto bis hierher fahren, aber durch den Wald ist's doch viel spannender. Wir entscheiden uns nicht für eine klassische Besichtigung, sondern erkunden die Ruine mit der Rätselrally Anna und der Zaubertrank. Die Geschichte ist wirklich toll gemacht und führt uns in alle Winkel der Burg. Am Bürgl ist nicht nur die Aussicht auf die Wachau sehenswert, sondern auch das Rätsel knifflig. Da der Magen knurrt legen wir eine Mittagspause im Burghof ein. Der magische Stein motzt regelmäßig: "Schläfst du schon?". Frisch gestärkt können wir dann auch die letzten Rätsel lösen. Der Abstieg erfolgt dann am Aufstiegsweg. Inzwischen ist es ein richtiger Frühsommertag geworden. Die Rollfähre bringt uns dann wieder nach Weißenkirchen, wo wir ein richtig gutes Eis beim Rathauscafe ergattern. |
27. März 2022
Maisenkögerl via Bräumauer
(gepostet im Bereich Berg)
Aprilzeit ist Gartenarbeitszeit. Aber bei diesem Kaiserwetter nutze ich den Vormittag für eine kurze Tour auf das Maisenkögerl. Um 0930 ist schon viel los im Tießenbachtal und die Wanderer spazieren zur Ruine, zum Hochsalm oder auf den Windhagkogel. Auch am unmarkierten Steig über die Bräumauer begegne ich heute einigen Wanderern. Die Buchen sind noch blattlos und so sieht die Ruine Scharnstein heute ein bisserl nackert aus ;) Beim kleinen Kreuz auf der Bräumauer finde ich den ersten Reisestein des Tages. Ein kleiner Glücksstein mit Kleeblatt und Marienkäfer. Der ist für Julia und wandert in meinen Rucksack. Kurz vor dem felsigen Gipfelaufbau des Maisenkögerls gedeiht sehr oft die lilablühende Variante der Buchsblättrigen Kreuzblume (Polygala chamaebuxus). Über den Grat gelange ich flott zum Gipfelkreuz. Es ist viel los und der Straßenlärm vom Tal machts auch nicht gemütlicher. Also steige ich gleich wieder über den Normalweg ab. Unterhalb des Nebengipfels finde ich dann Reisestein Nummer 2. Eine schöne Schieferplatte mit einem kunstvoll gezeichneten Pfeilgiftfrosch. Der ist für Erik und wandert in meinen Rucksack ;) Ich folge dem markierten Weg bis zu einem Baum mit der Aufschrift "T.B". Hier zweigt ein gut sichtbarer Steig zur Hütte "Waldesruh" ab. Der Steig führt schnurstracks ins Tal. Entsprechend flott bin ich unten. Am Tießenbach hat der Almtaler-Bergwiesenverein eine großen Brunnentrog platziert. Hier kann man 2 € gegen ein kühles Bierchen/Radler/Limo tauschen. Es war wie immer ein netter kleiner Spazierer. |

























