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25. September 2021
Vom Loser zum Albert-Appel-Haus
(gepostet im Bereich Berg)
Die Schneevulkanhalle als Teil des Schwarzmooskogel-Höhlensystems (SMK) beschäftigt mich nun auch schon eine Weile. In der AV-Karte ist in der Nähe des Hochklapfsattels eine Eishöhle eingezeichnet. Ich bin mir nicht sicher ob dies die richtige ist, aber ich beschließe mir die Sache mal näher anzusehen. Ich starte um 0730 bei der Loseralm. Traumhaftes Herbstwetter hat sich eingestellt. Ein wolkenloser Himmel, angenehme Temperaturen und kein Lüftchen weht. Im Tal ist der Altausseer See noch vom Nebel bedeckt und in der Ferne glänzt der Hallstätter Gletscher. |
18. September 2021
Krippenstein und Dachstein-Rieseneishöhle
(gepostet im Bereich Berg)
Zum 80. Geburtstag von Bergfexing Mum begeben sich alle Bergers ins Dachsteinmassiv. Am Programm steht ein Ausflug auf den Krippenstein und die Besichtigung der Dachstein-Rieseneishöhle. Der letzte Besuch in Obertraun ist schon ein Zeiterl her. 1984 um genau zu sein. |
10. September 2021
Mitterberg, Grubstein-Eishöhle und Grubstein
(gepostet im Bereich Berg)
Die Grubstein-Eishöhle (1625/16) beschäftigt mich nun schon seit Juli 2020. Um genügend Zeit für Wegsuche und Erkundung zu haben, steige ich heute nicht wie üblich über das Salzsteigjoch auf, sondern starte kurz vor 08:00 beim Sagtümpel in Tauplitz.Vorbei an der Riesenkarstquelle ist zuerst ein Forststraßenlatscher zu absolvieren. Grad recht damit die Muskeln warm werden, denn mit 6 °C ist es etwa frisch heute. Der weitere Weg verläuft dann schön im Wald und schneidet die Serpentinen der Forststraße ab. Kurz vor der Riesen Höhe auf 1600 Meter erreichen mich die ersten Sonnenstrahlen. Da noch genug Zeit ist, beschließe ich am Bergrücken nach Westen auf den Mitterberg zu wandern. Es sind ja kaum 100 Höhenmeter zu überwinden und wenn ich schon in der Nähe bin, muss ich mir diesen unbekannten Gipfel unbedingt ansehen. Die Wegfindung ist simpel und nach 30 Minuten erreiche ich den aussichtsreichen Gipfel. Der Ausblick auf Traweng, Sturzhahn und die Tragln ist einmalig. Und dazwischen lockt schon wieder die von Wasserrillen zerfressene Arena des Himmelreichs. |
6. September 2021
Loferer Alm und Wasserfallweg
(gepostet im Bereich Berg)
Ein Besuch der Loferer Alm bildet den Abschluss unseres Kurzurlaubs. Es gibt mehrere Wanderwege, wo jeweils Schatzstempel für den Wanderpass die Motivation der Kinder erhöht. Die Alm ist sehr weitläufig und wird stark beweidet. Viele Hütten sind elektrifiziert und es kann mit Melkmaschinen gearbeitet werden. In Oberösterreich ist dies eine Seltenheit und es wird meist nur Galtvieh aufgetrieben. Den ersten Stempel holen wir uns beim Roten Marmorsee. Der Weg auf Asphalt- und Forststraßen ist jedoch sehr langweilig. Ich versuche die Kinder mit kleinen Geschichten zu den Pflanzen zu unterhalten. Besonders die Nutzung der Silberdistel (Carlina acaulis) zur Wettervorhersage finden sie lustig. Als wir den See erreichen, ist die Enttäuschung groß. Ein neu angelegter, lebloser Speichersee. Wenigstens wurden ein paar Felsen mit Querschnitten von Ammoniten aufgestellt. Also holen wir uns den Stempel, essen eine Kleinigkeit und wandern retour zum Parkplatz. Das Wetter ist schön und der Tag noch jung, also wandern wir über den Wasserfallweg hinunter zum Loderbichl. Dieser Abschnitt ist dann nach unserem Geschmack. Ein schöner Wald- und Wiesenweg führt uns entlang des Baches talwärts. Die vielen Kaskaden und Gumpen laden zum Verweilen und Planschen ein. Höhepunkt ist sicherlich der Wasserfall, bei dem man hinter den Wasservorhang gehen kann. Erik probiert es selbstverständlich gleich aus. Der schöne breite Weg fügt sich herrlich in die Bergflanke. Ausgesetzte Stellen sind durch ein Seil entschärft. Kurz nach der letzten abschüssigen Stelle werden wir Zeugen eines Bergunfalls. Ein alter Mann ist vom Weg abgekommen und in den Wald gestürzt. Mit der Hilfe zweier Männer können wir ihn glücklicherweise unverletzt bergen, trotzdem ist an ein Weiterkommen nicht mehr zu denken. Ich flitze etwas bergab, bis ich einen Empfang habe. Flott erreiche ich die kaum 200 Meter entfernte Alm, zu der auch eine Forststraße führt. Die Wirtin vom Loderbichl schickt einen Geländewagen der Bergbahnen, die den Mann bei der Alm abholen. Der Unfall geht glimpflich aus. Sarah und die Kinder sind inzwischen weiter gegangen und im Sauseschritt erreiche ich sie kurz vorm Loderbichl. Nach einem guten Mittagessen begeben wir uns wieder ins Tal, wo wir am Campingplatz auf Familie Riedl treffen, die mit dem Wohnmobil nachgekommen ist. Wir genießen noch das herrliche Wetter, bevor wir das Zelt abbauen und wieder nach Allhaming fahren. |













































