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5. September 2021
Triassic Park / Steinplatte
(gepostet im Bereich Berg)
Julia und Erik freuen sich schon seit einem Monat auf den Dinopark in Waidring. Die Anfahrt von Lofer ist kurz und die Seilbahn bringt uns bequem hinauf zur Steinplatte. Moment. Das sind gar keine Kabinen! Erik meint, dass sind Dinoeier und wir schlüpfen dann als Dinobabies bei der Bergstation :) Aufgeregt laufen die Kids aufgeregt hinauf zum Triassic Center, wo ein kleiner Triceratops steht. Topsi-Reiten ist natürlich super! Das Triassic Center ist sehr gut gemacht und die Triaszeit wird kindgerecht erklärt. Viele Exponate gibt es zu bestaunen. Neben den hiesigen Ammoniten runden schöne Repliken anderer Epochen die Ausstellung ab. Draußen kann dann im Sand nach Knochen gegraben, oder mit Hammer und Meißel selbst Steine gespalten werden. Es gibt viel zum Herumturnen, eine Dinorutsche und jede Menge Wasser. In den Teichen tummeln sich gerade viele Kaulquappen und frisch metamorphosierte Frösche. Vorbei an der korallenförmigen Aussichtsplatform (Nix für schwache Nerven) verläuft der Dinopfad vorbei an T-Rex, Triceratops und Stegosaurier. Schon klar, dass diese Dinos eigentlich im Jura bzw. Kreidezeit lebten, aber ein Dinopark ohne die bekanntesten Saurier wäre wirklich saufad. Beim Speichersee taucht dann ein Cymbo (Cymbospondylus) auf, der schon in der Trias lebte. Den Cymbo finden die Kinder besonder faszinierenden. Während ich noch einen Abstecher zum Gipfel der Steinplatte unternehme, wandern Sarah und die Kids zum Kletterspielplatz. Lange bleiben wir noch am Berg. Für die Eltern gibt es am Sandstrand bequeme Liegestühle zum Entspannen, während die Kids mit Holzflößen herumschippern. Wir finden der Triassic Park ist ein sehr gut gemachter Dinopark, den man nur weiterempfehlen kann. |
4. September 2021
Lamprechtsofen
(gepostet im Bereich Berg)
Die Bergfexings sind inzwischen begeisterte Camper und wir stellen unser tolles Outwell Zelt am wunderschönen Campingplatz Grubhof in Lofer auf. Zur Einstimmung besuchen wir den Lamprechtsofen, eine wasserführende Schauhöhle. Die bekannten Höhlenteile sind auf über 60 Kilometer vermessen. Enorm ist auch die Niveaudifferenz. Bis zum zweiten Ausgang im alpinen Gelände sind es über 1700 Höhenmeter. Wir begnügen uns jedoch mit den Schauhöhlenanteil, wo immerhin auch rund 70 Höhenmeter zurückzulegen sind. Die Raumhöhen sind durchaus beeindruckend. Julia und Erik taugts in der Unterwelt :) Wieder an der Oberfläche macht sich Hunger und Durst bemerkbar. Wir düsen zur nahe gelegenen Jausenstation Vorderkaser, wo wir vorzüglich bewirtet werden. Den Spielplatz und den Bach finden die Kids besonders toll und auch Sarah und ich genießen den herrlichen Spätsommertag. So dauert der Aufenthalt etwas länger als geplant und wir verschieben den Besuch der Klamm auf nächstes Jahr. Ein optimaler Start in unseren Lofer-Kurzurlaub. |
25. August 2021
Hongar
(gepostet im Bereich Berg)
Zu später Stunde starten Stefan und ich zu einer gachen Afterwork-Tour auf den Hongar. Sofern es die Wegverhältnisse zulassen, kürzen wir einige Serpentinen der Straße ab und erreichen nach 40 Minuten den fast leeren Gastgarten beim Schwarzen. Im Rucksack wird noch eine Hopfenkaltschale deponiert und wir wandern zum Gipfel des Hongars, wo wir bei tief stehender Sonne die schöne Aussicht auf die Flyschberge und den Traunstein genießen. Schon fesch bei uns daham :) |
22. August 2021
Rund um den Altausseer See
(gepostet im Bereich Berg)
Seit unserem letzten Besuch in Altaussee 2013 hat sich viel verändert. Außerdem habe ich im Winter den Wikipedia Artikel zum Altausseer See auf Hochglanz poliert. Es wird also wieder einmal Zeit rund um diesen schönen Bergsee zu spazieren. Die letzten morgendlichen Regenwolken haben sich verzogen und das Wetter ist stabil bevor morgen die Kaltfront kommt um den Sommer zu beenden. Sarah und ich wandern gemütlich am Südufer zur Seewiese, die 2018 von Didi Matschitz neu errichtet wurde. Das Gasthaus wurde schön im örtlichen Stil neu gebaut. Der Gastgarten mit den alten Bäumen ist herrlich. Wir werden äußerst freundlich mit köstlichen Spezereien versorgt. Danach mache ich mich auf die Suche nach der größten botanischen Kostbarkeit des Salzkammerguts. Am Ufersaum der Seewiese wächst der sehr seltene Ufer-Hahnenfuß (Ranunculus reptans). Er kommt in Österreich nur dort und am Ufer des Bodensees vor. Trotz intensiver Suche kann ich kein Exemplar finden. Auch beim Botanisieren gehört immer eine gute Portion Glück dazu. Beim Jagdhaus Seewiese, besuchen wir noch das kleine naturkundliche Museum im ersten Stock, in dem der Altausseer See und die zahlreichen Fossilien der Region im Mittelpunkt stehen. Bei der Bauchigen Steinwänd wird es botanisch wieder sehr lässig. Das Massenvorkommen des Berg-Laserkrauts (Laserpitium siler) ist bemerkenswert. Es ist die einzige Wirtspflanze der in Österreich sehr seltenen Bergkümmel-Sommerwurz (Orobanche laserpitii-sileris). Dieser Vollschmarotzer gelangt dort aber nur in feuchten Jahren zur Blüte. Heute kann ich noch den blühenden Berg-Lauch (Allium senescens) und die Ästige Graslilie (Anthericum ramosum) entdecken. In Ufernähe wächst der Gewöhnliche Wasserdost (Eupatorium cannabinum) auf dessen Blüten sich viele Russische Bären (Euplagia quadripunctaria) tummeln. Diese Schmetterlingsart ist vor allem durch das Massenvorkommen im Tal der Schmetterlinge auf Rhodos bekannt. Bei der Jausenstation Kahlseneck lassen wir noch einmal die Seele baumeln, bevor wir uns auf den Rückweg machen und die Heimreise antreten. |



















