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14. Mai 2021
Irrer Alm
(gepostet im Bereich Berg)
Als Afterwork-Tour flitzen Erik, Felix und ich gach nach Grünau und spazieren auf die Irrer Alm. Die Burschen wollen die dortige Eidechsen-Population näher inspizieren und ich schaue wie weit sich schon die Vegetation entwickelt hat. Die Burschen sind fit und hochmotiviert und so erreichen wir schon nach 20 Minuten das Almgelände, wo heute schon die Rinder weiden. Oben bei der nassen Wiese und beim Tümpel tummeln sich wie immer um diese Jahreszeit unzählige Zauneidechsen (Lacerta agilis) und die Jungs können Exemplare beider Geschlechter und unterschiedlicher Altersstufen entdecken. Das offene Gelände ist wohl ein ausgezeichneter Lebensraum für die Tiere. Der große Bestand an Spinnentieren scheint eine gute Nahrungsquelle zu sein. Während die Burschen Echsen suchen, schaue ich mir die Pflanzen näher an. Aktuell blühen gerade die Schachblumen (Fritillaria meleagris) und es gibt neben der lila Form auch Exemplare mit weißen Blüten. Einige Stern-Narzissen (Narcissus radiiflorus) blühen ebenfalls, aber die Hauptblütezeit wird je nach Witterung wohl erst in 10-14 Tagen einsetzen. Nach dem starken Buchen-Mastjahr wimmelt es im Wald vor Buchen-Keimlingen und die Anzahl der Mäuse hat auch ordentlich zugenommen. Nach erledigter Exkursion, gönnen wir uns noch ein Eis vom Dorf-Cafe und lassen den Tag am Spielplatz ausklingen. |
1. Mai 2021
Tempetal-Runde
(gepostet im Bereich Berg)
Das Wetter ist heute instabil und im Gebirge liegt noch viel Schnee. So entscheiden wir uns wieder für die Tempetal-Runde, aber diesmal über den Baum mitten in der Welt. Um uns den Asphalthatscher durch Kremsmünster zu sparen, parken wir ein zweites Auto bei der Teufelsleiten. Um 1030 starten wir gemeinsam mit Bergfexing-Parents beim Bahnhof in Kremsmünster. Um die Tour etwas aufzupeppen, sind sämtliche Geocaches der Runde gespeichert. Und so ist es recht kurzweilig, da die Dosen in 500 Meter Abständen hinterlegt sind. Leider ist die Halbhöhle gesperrt, da einige Deckenteile herabgestürzt sind. Bemerkenswert sind dichte Bestände der Einbeere (Paris quadrifolia). Diese Pflanze präsentiert eine einzelne, heidelbeerähnliche und giftige Beere umgeben von einem Quirl aus vier Blätter. Beim Wasserfall legen wir noch eine kurze Pause ein. Der Geocache dort ist kniffliger als die anderen Dosen, aber Erik erweist sich als sehr einfallsreicher Cacher. Der Wanderweg führt nun aus dem Wald auf einen Wiesenweg zu einem Bauernhof mit schönen Nagefluhsteinen und kunstvollen Fensterstürzen. Der folgende kurze Straßenlatscher gefällt den Kindern nicht besonders, auch weil es inzwischen recht windig ist. Flott erreichen wir die Aussichtswarte Koordinatenursprung am Gresterberg. Leider ist es etwas diesig und die Fernsicht eingetrübt. Außerdem ist es ungewöhnlich ruhig. Vogelgezwitscher ist kaum zu hören. Bergfexing Mum meint: "Es is losad." und ein Wetterumschwung kündigt sich an. Manche Dialektwörter hab ich noch nie gehört. Auf einem Feldweg erreichen wir flott die Teufelsleiten und die Kids sind wieder in ihrem Element. Oid-Bergfexings kannten dieses schöne Platzerl mit den Kalktuffformationen noch gar nicht. Und während die anderen noch etwas hier bleiben, holen Paps und ich schon die Autos. Die Runde ist wirklich sehr empfehlenswert. Mit Pausen waren wir doch 2h30min unterwegs. |
24. April 2021
Hochsteinalm
(gepostet im Bereich Berg)
Wir bleiben Ebensee treu und wandern heute vom Langbathtal über den Falmbachsteig auf die Hochsteinalm. Dieser Weg ist mir gänzlich unbekannt, aber ein schöner südseitiger Anstieg über 300 Höhenmeter ohne Forststraßen macht mich neugierig und passt gut als Halbtagestour für Erik und mich. |
30. März 2021
Offensee
(gepostet im Bereich Berg)
Julia, Erik und ich flitzen zum Offensee um die Amphibienwanderung zu bestaunen. Bei unserer Ankunft staunen wir aber aus einem anderen Grund. Mit einer geschlossenen Schneedecke habe ich wirklich nicht gerechnet. Kein Wunder, dass sich da keine Frösche blicken lassen. Das Wetter ist jedoch herrlich und so spazieren wir am Nordufer entlang zum Jagdschloss. Unterwegs suchen wir vergeblich einen Geocache, entdecken aber schön bemalte Steine. Zuerst dachten wir, das sind Stoaroas Steine, wie wir sie schon einmal am Hongar gefunden haben. Es fehlt jedoch die Identifikationsnummer. Der/Die Künstler/in hat die Steine mit sehr vielen Herzen und lustigen Sprüchen verziert. "Hat die Blume einen knick, war der Schmetterling zu dick!". Um die Mittagszeit erreichen wir das alte Restaurant, wo wir Sabina und ihre Jungs treffen. Wir haben uns seit gipfeltreffen.at Zeiten nicht mehr gesehen und da gibt es natürlich viel zu quatschen. Beim Restaurant legen wir dann auch unsere Mittagspause ein. Es ist nun so richtig warm, Jacke und Fleece können im Rucksack verstaut werden. Beim Auslauf des Sees benötigt ein Angler kurz Hilfe beim Boot anbinden. Da der Wasserstand des Sees recht niedrig ist, müssen wir es ein Stückchen an Land ziehen. Wie wir erfahren sind die Fische und Krebse noch in tieferen Bereichen des Sees, da das Wasser noch zu kalt ist. Wenn es wärmer wird verstecken sich die Edelkrebse gern unter den Booten. Am Westufer wurden auch einige Reusen verankert um die hiesige Hechpopulation zu dezimieren. Bevor der Mensch mit künstlichen Besatzungsmaßnahmen begonnen hat, waren im See nur Elritze (Phoxinus phoxinus), Seeforelle (Salmo trutta) und Seesaibling (Salvelinus alpinus) heimisch. Interessant ist auch der große Bestand an Edelkrebsen (Astacus astacus). In den restlichen Salzkammergutseen ist dieser durch die Krebspest bereits ausgestorben. Der Signalkrebs, als Überträger des Krebspest, kann jedoch im Offenseebach nicht flussaufwärts wandern. Die enorm große Geschiebesperre bzw. die Schluchtstrecken stellen unüberwindbare Hindernisse für die Tiere dar. Am Südufer legen wir eine Pause für die Nachspeise ein. Von dort können wir heute sehr gut das Haubentaucher (Podiceps cristatus) Brutpaar beobachten.Wir wandern vorbei an der eingeschneiten Jausenstation und erreichen flott das Ostufer. Unterwegs können wir noch einige Reiherenten|, mit ihrem markanten blau-grauen Schnabel, beobachten. Nun ist es nicht mehr mehr weit bis zum Parkplatz und wir freuen uns schon auf ein Eis beim Giovanni in Ebensee. |

























