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3. Juni 2021
Durch die Vogelgesangklamm zur Bosruckhütte
(gepostet im Bereich Berg)
Eine Wanderung durch die Vogelgesangklamm ist ein klassischer Familienausflug in Oberösterreich. Auch wenn die Klamm immer sehr gut besucht ist, muss man diesen schönen Ort einmal gesehen haben. Außerdem sind Julia und Erik große Wasserfall-Fans. Obwohl wir erst um 1000 starten, ist die Parkplatzsuche kein Problem. Außerdem gibt es eine kostenlosen Shuttleservice der alle 10 Minuten verkehrt. Sogar am letzten, neu vergrößerten, Parkplatz ist noch die Hälfte frei. |
23. Mai 2021
Erichhütte
(gepostet im Bereich Berg)
Der böige, kalte Wind reißt am Nachmittag plötzlich Lücken in die sonst geschlossene Wolkendecke. Diese Gelegenheit lassen sich Bergfexings nicht entgehen und um 1400 machen wir noch eine kurze Wanderung hinauf zu Erichhütte. Die Sonne tut allen gut, auch wenn durch den Wind die Finger rasch kalt werden. Die Handschuhe sind leider zuhause in Allhaming. Erik ist vom Glimmerschiefer begeistert und das Gewicht der Gesteinsproben im Rucksack nimmt rapide zu ;) Julia wandert auch sehr tüchtig und nach 40 Minuten sind wir bei der Hütte, die bei Schönwetter tagsüber geöffnet hat. Die Fernblicke mit der Wolkenstimmung sind wunderschön. Der Gipfelkamm des Hochkönigmassivs ist jedoch in Wolken gehüllt. Nachdem wir uns mit köstlichen Palatschinken gestärkt haben, steigen wir wieder ab und freuen uns auf das beheizte Pool in der Übergossenen Alm. |
21. Mai 2021
Erichhütte
(gepostet im Bereich Berg)
Ein Urlaub in Dienten am Hochkönig beginnt wie üblich mit einem Besuch der Erichhütte. Der Schnee reicht noch bis rund 1700 Meter herunter und vieles davon ist Neuschnee. Bei starker Bewölkung, aber kaum Wind starte ich beim Wanderparkplatz an der Hochkönig Straße. Weit und breit ist keine Menschenseele zu sehen. Der Aufstieg entlang der Forststraße ist kurzweilig, lassen sich doch am Wegrand schon die typischen Vertreter der Alpenflora beobachten. Neben dem Frühlings-Enzian (Gentiana verna), wächst hier der großblütige Kochsche Enzian (Gentiana acaulis). Diese Art wächst vor allem auf sauren, silikatischen Böden und unterscheidet sich vom Kalk-Glockenenzian (Gentiana clusii) durch seine grünen Schlundflecken. Viele Mehl-Primeln (Primula farinosa) wachsen direkt an der feuchten Straßenböschung. Durch den Straßenbau sind unterschiedliche Gesteinschichten aufgeschlossen. Markant ist der grüngraue bis rotgraue Phyllit. Selten gelangen Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke, aber dann glitzert dieser Tonglimmerschiefer herrlich in der Sonne. Also packe ich gleich ein paar Handstücke für Erik in den Rucksack. Rund um die geschlossene Erichhütte blühen heute Massen an Frühlings-Krokussen (Crocus vernus) und Alpen-Soldanellen (Soldanella alpina). Die Pflanzen, als auch der Schneehaufen vor der Hütte, zeugen vom langen Winter. Eigentlich wollte ich noch zur Halbhöhle des Wasserofens, aber im Kar liegt noch viel zu viel Schnee. Außerdem ist der frische Lawinenkegel nicht besonders vertrauenserweckend. Während meiner Pause auf der einsamen Terrasse kann ich dann sogar eine Gämse (Rupicapra rupicapra) beobachten, die munter um die Hütten spaziert. Auch eine Ringdrossel (Turdus torquatus) lässt sich von mir nicht stören. Hungrig und durstig marschiere ich im Schweinsgalopp retour zum Ausgangspunkt. Als ich die Übergossene Alm betrete, erblickt mich sofort der Barchef und fragt: "Darf ich Ihnen ein kühles Bier bringen?". Ahh, Lockdownende ist herrlich! |
16. Mai 2021
Tempetal-Runde
(gepostet im Bereich Berg)
Weil uns die Temptal-Runde wirklich gut gefällt, nehmen wir heute Familie Loitelsberg mit. Nach den starken Regenfällen der letzten Tage hat sich endlich schönes Frühlingswetter eingestellt. Eine leichte Brise treibt lediglich Schönwetterwolken vor sich her. Wie üblich starten wir am Bahnhof Kremsmünster und lassen flott die Asphaltstraße hinter uns. Im Wald ist es zwar ordentlich gatschig, aber wozu gibt's denn eine Waschmaschine. Die Caches sind auch heute wieder schnell lokalisiert. Sehr schön, wird es dann am Wiesenweg. Die Vegetation ist schon üppig grün. Besonders das Hellgrün der Gerstenfelder ist mit dem blauen Himmel heute einmalig. Auch der Fernblick von der Aussichtswarte ist ausgezeichnet und reicht vom Mühlviertel bis an die Landesgrenze nach Süden. In der Ferne glänzt noch der Neuschnee von den Bergen. Bei den Teufelshöhlen wird selbstverständlich noch überall reingekrochen und der dortige (Earth)Cache gehoben. Erik wusste eh schon wo sich die Dose befindet. In Summe waren wir wieder fast 3 Stunden unterwegs. Den Abschluss findet diese Wanderung dann in unserem Garten bei Pool+Grill+Chill. |





















