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2. Juni 2011
Campu Oddeu Runde
(gepostet im Bereich Berg)
Eine Runde am rund 1000 Meter hoch gelegenen Planu Campu Oddeu (Tour 24) verspricht tierische Begleiter. Sarah findet die sardischen Ziegen nämlich total witzig. Über die bestens ausgebaute SS125 flitzen wir über die Passhöhe Genna Silana zur Genna Croca und hinauf zum Campu Oddeu. Schon während der Anfahrt erinnert mich das Gebiet etwas an zuhause. Verkarstet Hochplateaus gibt es in Oberösterreich auch. Schafe ebenfalls. Aber die Vegetation hat hier definitiv nichts mehr mit Mitteleuropa zu tun. Der baumförmige Ätna-Ginster (Genista aetnensis) wächst etwa zuhause eher nicht ;) |
1. Juni 2011
Cala Luna
(gepostet im Bereich Berg)
Der Klettertag an der Cala Fuili fällt leider ins Wasser. Nachdem wir für unseren kleinen Fiat 500 doch noch eine Parknische ergattert haben, müssen wir feststellen das sämtliche Kletterrouten im Schwierigkeitsbereich 4-5 bereits von Schweizern und Deutschen besetzt sind. Als Ersatzprogramm bietet sich eine Bootstour an. Doch auch hier verläuft's nicht ganz so wie geplant. Die Bootsmiete ist für einen Tag mit 70 € doch empfindlich teuer. Daher beschließen wir eine normale Bootstour zur Cala Luna zu unternehmen. Mit 12 € pro Nase doch schon etwas billiger. Das Ausflugsboot legt zuerst bei der Tropfsteinhöhle Grotta del Bue Marino an, wo ein Großteil der Touristen das Boot verlässt. Bis in die 1980er lebte hier noch die Mittelmeer-Mönchsrobbe (Monachus monachus), eine inzwischen sehr seltene und vom Aussterben bedrohte Säugetierart. |
31. Mai 2011
Gola di Gorropu
(gepostet im Bereich Berg)
Die Gola di Gorropu wird überall als eindrucksvollste Schlucht Sardiniens angepriesen. Auch die Beschreibung im Rother Wanderführer (Tour 17) liest sich recht interessant. Und da diese Schlucht, mit ihren 300 m hohen Felswänden, nur unweit von Cala Gonone liegt, beschließen wir dieser Attraktion einen Besuch abzustatten. Die Anfahrt von der SS125 ist ja bestens ausgeschildert, aufgrund der mageren Straßenverhältnisse brauchen wir aber doch fast 50 Minuten bis zum Ausgangspunkt. Wir starten bei der Brücke zur Ponte sa Barva, die 2004 weggerissen, neu erbaut und im Mai 2010 schon wieder fast weggerissen wurde. |
30. Mai 2011
Cala di Osalla / Cala di Cartoe
(gepostet im Bereich Botanik)
Unser erster Strandtag steht am Programm. Und er beginnt gleich mit einer riesigen Entäuschung: Der Strandbereich in Cala Gonone ist künstlich und mit grobem Kalksplit angelegt. Wahrlich nicht unser Geschmack. Also steigen wir in unseren Miniflitzer und fahren über den Pass Bocca di Irghiriai in 20 Minuten zur Cala die Osalla. Wow! Was für ein fantastischer natürlicher Sandstrand mit Lagune. Vorbei an schwarzem Gestein, das einen schönen Kontrast zum Kalk bildet, gelangen wir zum 4km langen Traumstrand von Orosei. Am Fußpfad wuchert auch ein schönes Exemplar der Zwergpalme (Chamaerops humilis), die hier nur mehr an unzugänglichen felsigen Stellen gedeihen kann. Über einen kleinen Steg erreichen wir schließlich den Strand von Orosei. Geh leck. Hier schauts ja aus wie in der Karabik. Durch den Sandboden wirkt das Wasser türkisblau. Huihuihui hier lässt es sich sicherlich aushalten. Und auf 4km Länge tummeln sich gerade mal 50 Leute. Entlang des herrlichen Pinienwaldes (Pinus pinea) schlendern wir in Richtung Strandbar (300 Steps). Überall wuchert die Stranddistel (Eryngnium maritimum), dazwischen auch der Gelbe Hornmohn (Glaucium flavum). Direkt am Wasser schlagen wir dann unser Camp auf, wo ich dann aus alten Halmen des Spanischen Rohrs (Arundo donax) und einem Strandtuch einen Sonnenschutz für Sarah bastle. Verdammt gemütlich hier. Eine Luftmatratze haben wir auch und zum kühlen Ichnusa ist's auch nicht weit. |









Dazu noch ein Beschützerstock und wir steigen wieder zum Flussbett ab. Hier kommen wir wesentlich leichter vorwärts. Eigentlich ist es hier sogar recht idyllisch. Die schön abgerundeten Silikatfelsen sind mit geschwungenen Quarzgängen verziert. Bei einem Wasserfall klettern wir kurz ab und umgehen eine Gumpe. Kurz danach erreichen wir die Einmündung in den Rio Semineddas, mit einem schön breiten Flussbett und bald in einem Wasserreservoir endet. Am Reservoir erreichen wir wieder die Straße, der wir retour zum Ausgangspunkt folgen. 































