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15. April 2007
Prielschutzhaus
(gepostet im Bereich Berg)
Kurze kulinarische Mittags-Stippvisite am Prielschutzhaus, wobei ich gleich auch noch ein paar Erkundigungen für die Stoderkammüberschreitung einhole. Dieser 10-12 Stunden Latscher mit Biwak am Plateau wird wohl ein Höhepunkt dieser Saison. Vielleicht werde ich auch auf der Tauplitz oder am Weitenfeld das Biwak aufschlagen um dann über den neu sanierten und bald offiziellen Weg "Stoderer Dolomitensteig" die Runde zu beenden. Jetzt aber zum heutigen Spazierer. Aufbruch erst um 1000 am Parkplatz beim Johannishof. Da ja die Lawine vor zwei Jahren die meisten Baumbestände im unteren Bereich weggefegt hat, gibt's heute keine Braumkraxlerei. Dafür aber auch keinen Schatten und der Aufstieg ist sehr schweißtreibend an diesem wolkenlosen Tag. Pünktlich um 1200 erreiche die bereits gut besuchte Terrasse und genieße den ausgezeichneten Weitblick zum Schrocken und hinauf zum Priel und Spitzmauer. Als Spaziergänger bin ich heute in der Minderheit, da die meisten doch noch den Schnee im Kühkar genießen und ein paar saubere Schwünge hinlegen. Retour wird mit 1h15min sportliches Tempo angeschlagen, da bei Anja und Alex eine frisch gegrillte Käsekrainer auf mich wartet. Da darf ich natürlich nicht zu spät kommen ;) |
14. April 2007
Kremsmauer
(gepostet im Bereich Berg)
Da hat man einen feschen Berg vor der Haustüre, den man von Wels leicht in 30 Minuten erreichen kann und trotzdem ist mir diese Runde unbekannt. So starte ich an einem ungewöhnlich warmen Samstag um 0810 in der Nähe des Kremsursprungs hinauf zur Parnstaller Alm. Der Weg führt steil nach oben ohne Gelegenheiten etwas auszurasten. Nach einer Stunde trudle ich bei der Alm ein und habe etwa die Hälfte der Höhenmeter erledigt. Am Weg westlich zur Abzweigung Gradnalm/Törl liegen wieder sehr viel Bäume die es zu umgehen gilt. Ein Jagerstand hat auch dran glauben müssen ;) Ab der Abzweigung liegt Schnee, der aber heute schon frisch gespurt ist. Kurz unterhalb des Törls wird der Weg sehr steil und die Sicherungen sind unter einer dicken Schneedecke vergraben. Der Aufstieg klappt wunderbar. Ich hoffe nur der Abstieg klappt ebenso problemlos und der weiche Schnee rutscht nicht weg. Sollte der Schnee pickelhart gefroren sein, wären Steigeisen angesagt. Das Törl ist danach aber schnell erreicht und es eröffnet sich zum ersten Mal der Ausblick auf die Nordseite des Toten Gebirges. Am Normalweg steigt man nun auf der Südseite der Kremsmauer einige Höhenmeter ab. Hier scheint die Sonne schon recht kräftig herunter, wobei das lebhafte Lüfterl für angenehme Abkühlung sorgt. Hier hat Kyrill einige sehr mächtige Fichten umgeworfen. In der Kaltau dröhnen ständig die Kettensägen. Ich glaube dieses Geräusch wird heuer ein ständiger Begleiter werden. Die letzten 200 Höhenmeter Aufstieg verlaufen glücklicherweise nicht im Wald und um 1130 erreiche ich den Gipfelaufbau mit Aussichtsbankerl. Der Ausblick ist phänomenal. Aus dem Gesäuse ragt der Große Buchstein hervor. Sengsengebirge, Warscheneckgruppe, die komplette Nordseite des Toten Gebirges, Höllengebirge und Traunstein. Fesch, fesch. Rund um das Kreuz blüht wieder das Immergrüne Felsenblümchen (Draba aizoides) und im Gipfelbreich drehen Segelflieger ihre Runden. |
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12. April 2007
Bergwanderer leben sicher
(gepostet im Bereich Berg)
Soviel zum Mythos Zeckenimpfung und Bergwandern. Wie die von mir geschätzte Tageszeitung Der Standard berichtet. ... Was in der Schweiz ganz offen kommuniziert wird und sich in Österreich auf keinem Informationsblatt findet: Über 1.000 Metern Seehöhe wurden noch keine FSME-Zecken gefunden. Beim Bergwandern ist man völlig sicher. Selbst bei einem Biss einer infizierten Zecke findet in 60-70 Prozent keine Ansteckung statt. ...
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Chili-Abhärtungsprogramm
(gepostet im Bereich Chili)
Die Weichei-Chilis vom Büro-Südfenster sind nun ordentlich gewachsen und da sich die Burschen in einem Monat schon im Freiland tummeln dürfen, gibt's nun ein kleines Abhärtungsprogramm am Balkon. Bei den tollen Temperaturen (heute 25 °C !) sollte dies eh kein Problem sein. Gut in einer Schachtel eingepfercht lassen sich Jungs im Falle von Frost auch schnell wieder in die kuschlig warme Wohnung transportieren. Auf jeden Fall waxen die Pflanzen sehr gut und ich muss schon brav Blüten wegknipsen. Die Zwerggurke wuchert auch tüchtig und hat nun eine 1,5 Meter Kletterhilfe bekommen. Am liebsten würde ich die Pflanzen ja schon jetzt raussetzten, aber wie der erfahrene Gärtner weiß, sollte man vor den Eisheiligen von diesem Vorhaben Abstand nehmen. |










. Fazit: Sehr schöne und abwechslungsreiche 7 Stunden Runde, die ohne Schnee und mit bewirtschafteter Gradn Alm wohl noch "gscheida" ist.









