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12. April 2007

Chili-Abhärtungsprogramm

(gepostet im Bereich Chili)

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Die Weichei-​Chilis vom Büro-​Südfenster sind nun ordentlich gewachsen und da sich die Burschen in einem Monat schon im Freiland tummeln dürfen, gibt's nun ein kleines Abhärtungsprogramm am Balkon. Bei den tollen Temperaturen (heute 25 °C !) sollte dies eh kein Problem sein. Gut in einer Schachtel eingepfercht lassen sich Jungs im Falle von Frost auch schnell wieder in die kuschlig warme Wohnung transportieren. Auf jeden Fall waxen die Pflanzen sehr gut und ich muss schon brav Blüten wegknipsen. Die Zwerggurke wuchert auch tüchtig und hat nun eine 1,5 Meter Kletterhilfe bekommen. Am liebsten würde ich die Pflanzen ja schon jetzt raussetzten, aber wie der erfahrene Gärtner weiß, sollte man vor den Eisheiligen von diesem Vorhaben Abstand nehmen.

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9. April 2007

Wasserklotz

(gepostet im Bereich Berg)

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Bei der heutigen Wasserklotzrunde sind erstmals auch Anja und Alex dabei, wobei sich Alex heute Vormittag eher für Gamsgulasch als für einen Bergspazierer interessiert. Glücklicherweise kenne ich da ja einen Gasthof der für seine Wild-​Spezereien bekannt ist. Zuerst müssen wir aber schon noch etwas den Appetit anregen ;) Nach der Kreuzau zweigen wir rechts in den Wald um vorbei an der Westflanke des Astein etwas direkter und kürzer zum Ahornsattel zu gelangen. Die Alm beginnt erst jetzt richtig auszuapern und die Nordseite ist noch mit einer geschlossenen Schneeschicht bedeckt. Dank der tiefen nächtlichen Temperaturen ist der Schnee gut durchgefroren und trägt noch unser Gewicht. Der östliche Aufstieg ist teil aper bzw. sind im schneebedeckten Teil sehr gute Tritte vorhanden, wodurch wir flott vorwärts kommen und nach problemlosen 1h30min den Gipfel erreichen. Die Aussicht ist wirklich einmalig. Auch Anja und Alex sind von den Einblicken in die Kare der Haller Mauern, Xeis, Totes Gebirge, Sengsengebirge,.. begeistert. Leider ist heute nach dem Tamischbachturm aber nix mehr zu sehen. Es ziehen zwar einige hohe Wolken durch, aber es lässt sich bei einem lauen Lüfterl auch gut im kurzen Leiberl am Gipfel aushalten.

Der Abstieg erfolgt über die Westflanke des Wasserklotz und durch den Wald zurück zum Sattel. Leider trägt der Schnee hier nicht mehr und wir brechen immer wieder bis zu den Knien ein. Hier wären Gamaschen nicht verkehrt. Entlang des Langfirst gelangen wir retour zur Kreuzau, wo vereinzelt Frühlings-​Krokus (Crocus vernus subsp. albiflorus) wachsen. Retour benötigen wir etwa 1 Stunde. In der Rosenau kehren wir noch beim Hubertushof ein, wo wir uns ein köstliches Mittagessen schmecken lassen.

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8. April 2007

Windhagkogel

(gepostet im Bereich Berg)

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Unglaublich der Wetterbericht hatte Recht. Um 0700 zeigen alle Webcams im südlichen Teil Oberösterreichs noch dichten Nebel. Um 0900 wurmts mich aber doch und beschließe einen kurzen Abstecher zum Windhagkogel bei Scharnstein zu unternehmen. Das Auto wird sicherheitshalber bei der Haltestelle Scharnstein geparkt, da ich vorhabe nach Enzenbachmühle/Grünau abzusteigen und dann gemütlich am Almuferwanderweg zurückwandern.

Die Markierungen sind immer wieder ein Hit. Ich erinnere mich noch an aufmunternde Sprüche am Weg zum Hochsalm im Dezember 2002. Inzwischen wurde auch die Abzweigung zum Windhagkogel gut "ausgschüdlt". Der bereits apere und schön trockene Weg verläuft bis kurz vor dem Gipfel im Wald und eignet sich wohl auch gut für einen sommerlichen Vormittagsspazierer. Für den Aufstieg ab Haltestelle benötige ich exakt 2h30min. Leider liegen ab dem letzten steileren Abschnitt zum Gipfel die Bäume kreuz und quer. Ich ahne schon, dass ich den unmarkierten Abstieg zur Enzenbachmühle stornieren kann. Leider ist es immer noch etwas bewölkt und sehr diesig. Den Kasberg sieht man fast gar nicht, nur das Dach des Hochberghauses glänzt etwas rüber. Glücklicherweise lichten sich die Wolken gegen 1300 und das Gipfelbier entschädigt für die miese Aussicht. Den südseitgen Abstieg nach Grünau nehme ich heute lieber nicht in Angriff. Hab vom Braumrumkraxln schon die Nase voll. Nach einer flotten Stunde Abstieg erreiche ich schon wieder die Weggablung Hochsalm/Windhagkogel. Kurz nach der Ruine radelt mir mein ehemaliger Arbeitskollege Michi, seines Zeichens Grünauer Mountainbikefreak, entgegen. Nach dem obligaten Plauscherl erfahre ich, dass zwar schon die gröbsten Windwurfschäden beseitigt sind, aber immer noch einige Bäume das Wegerl zur Enzenbachmühle blockieren. Naja wenigstens den richtigen Riecher gehabt ;)

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7. April 2007

Schoberstein

(gepostet im Bereich Berg)

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Ein wunderschönes Osterwochenende steht bevor, welches auch gut genutzt werden muss. Witzigerweise hatte Alex die Idee einen kleinen Abstecher auf den Schoberstein zu riskieren. Ich hätte den fast schon wieder vergessen. Die gemütlichen zwei Stunden Aufstieg sind für Alex und Anja ja ein optimaler Eingewöhnungsspazierer. Jaja der Korsikaurlaub ist schon gebucht . Um 0845 starten wir beim Gasthof Steiner in der Breitenau und wandern durch den schönen Schluchtwald des Pranzlgrabens entlang zur Mandlmais. Bei angenehmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein ist man natürlich kurzärmlig unterwegs. Erwähnenswert sehr der ausgedehnte Bestand an Bärlauch (Allium ursinum). Etwa nach 30 Minuten gesellen sich sehr viele Frühlings-​Knotenblumen (Leucojum vernum) hinzu, die leider schon verblüht sind. Hier muss es vor zwei, drei Wochen ja regelrecht gewuchert haben.

Nach etwa 1h15min erreichen wir schon die Forststraße und spazieren über den heute recht flüssigen Schinder zum Schoberstein. Auch hier hat wieder Kyrill seine Spuren hinterlassen und einige Bäume liegen quer über den Weg. Diese lassen sich aber leicht umkraxeln. Das Wegerl führt ab dem Koglerstein fast eben zur Hütte und bietet einen wunderschönen Ausblick zum schneebedeckten Sengsengebirge. Nach etwa 35 Minuten trudeln wir bei der Hütte ein und machen noch einen Abstecher zum so genannten "Gipfel". Dieser wird im April vom gelb blühenden Immergrüne Felsenblümchen (Draba aizoides) geschmückt, das mir sonst heute nirgends aufgefallen ist.

Nach einer stärkenden Käsekrainer und einer Runde Eierpecken kommen auch noch Hari, Petra und Max an, und wir verbringen ein, zwei sehr gemütliche Stunden auf der Terrasse. Der gemeinsame Abstieg zum Kogler dauert ein bissl über eine Stunde, wobei es sich Max im väterlichen Kraxen-​Taxi bequem macht. Vom Kogler erreichen wir den Ausgangspunkt dann in weiteren 15 Minuten.

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