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18. Februar 2007

Eisernes Bergl Runde

(gepostet im Bereich Berg)

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Sehr gut. Traumtagerl Nummer Zwo. Bereits um 0800 zeigt das Thermometer in Windischgarsten +7 Grad. Im Gipfelbereich des Kleinen Pyhrgas lösen sich jedoch wieder riesige Schneefahnen. Auf der Wurzeralm selbst herrschen gute Schneeverhältnisse und einer kleinen, feinen Schitour mit Paps steht nichts mehr im Wege.

Am Ende der Frauenkarabfahr weißt ein Verbotsschild darauf hin, dass sich Tourengeher fernab der Piste bewegen müssen. An sich überhaupt kein Problem, da im Wald schon eine Spur existiert, die uns direkt zum "Wegverteiler" Burgstall führt. Achtung: Der Wegweiser kann hier leicht verdreht werden und so zeigte der Pfeil in Richtung Luckerhütte (~Normalweg 218, links am Eisernen Bergl vorbei) heute Richtung Roßarsch. Unser Weg führt uns heute aber eh rechts am Bergl vorbei. Auch hier gibt es noch einen kleinen "Verteiler". Rechts hinauf zum Roßarsch, gerade aus ins Loigistal und links im Bogen zur Luckerhütte / Angerkogel. Hier am Plateau, man glaubt es kaum, liegt massig frischer Pulverschnee und mit Schrocken und Mölbinge im Hintergrund ergibt sich eine wunderschöne Kulisse. Nach etwa drei Stunden Gehzeit mit einiger Knippserei treffen wir bei der Luckerhütte ein, die unglaublicherweise tief eingeschneit ist.

Leider lässt meine Kondi heute sehr zu wünschen übrig. Die 15 Kilo Übungsgepäck waren wohl doch etwas zu optimistisch Proforma noch ein kurzer Abstecher auf die Hochangern, wo heftig der Sturm weht. Also wird wieder bei der Hütte eine Rast eingelegt. Retour zur Bärenhütte gelangt man, auch mit angelegten Fellen, locker innerhalb von einer Stunde. Wenn man nicht so faul ist und auch mal Fell an/ablegt klappt's auch flotter. Der Schnee ist nun gegen 1500 auf der Standardabfahrt schon recht matschig, wodurch jeder Schwung zusammen mit Übungsgepäck für mich schon extrem anstrengend ist. Irgendwer wird heute sehr gut schlafen…

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17. Februar 2007

Großer Höllkogel

(gepostet im Bereich Berg)

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Inzwischen haben die Schneefälle der letzten Tage doch noch für eine ganz passable Winterlandschaft gesorgt, sofern man sich höher als 1500 Meter befindet. Der stürmische und sehr kalte Ostwind sorgt für einen ungetrübten Himmel. So ist's nicht schlimm, wenn der Wecker zeitig läutet, um die erste Gondel auf den Feuerkogel zu erwischen. Am Programm steht heute eine feine Schneeschuhrunde mit Mum, Paps, Monika und Roland, für den dies übrigens der erste Ausflug auf den Feuerkogel ist.

Da zur Faschingszeit in Ebensee bekannterweise Ausnahmezustand herrscht und die Zufahrtsstraße erst um 1630 wieder geöffnet wird, haben wir genügend Zeit um etwas Sonne zu tanken. Überraschenderweise sind die Schneeverhältnisse gar nicht so schlecht. Natürlich zeigen sich noch viele Latschen und stellenweise sind die Windecken aper, trotzdem wandern wir durch eine schöne Winterlandschaft, die vor allem durch den starken Wind bizarre Formen hervorgebracht hat. Sämtliche Spuren orientieren sich am Sommerweg, wir aber halten uns entlang der Wintermarkierung und hinterlassen die ersten Spuren im teilweise pulvrigen und auch pickelhart angepressten Schnee. Teilweise perfektes Wächtenreiten. Bei der Abzweigung Höllkogel und Riederhütte sehen wir schon die Schneefahnen am Gipfel. "Dort oben wird's da heid gscheid des Gsicht gfriern", sag ich noch so zum Spaß. Im Windschatten klappt der Aufstieg aber recht angenehm und durch den harten Schnee, selbst mit den Schneeschuhen (mit Steighilfe und Spikes) im steilen Gelände recht rasch. Am Rücken zum Gipfel pfeits dann aber ähnlich heftig wie letztes Jahr. So lädt der Wind nicht wirklich zum Verweilen ein, obwohl es ein atemberaubendes Panorama zu bestaunen gibt. Die Schneeschuhe werden flott verstaut und am breiten und hart gepressten Wächtenrand bin ich zu Fuß fast so schnell unten wie zwei Tourengeher, die von der Nordwestseite aufgestiegen sind.

Bei der Rieder Hütte machen wir es uns in der Gaststube gemütlich und werden wie gewohnt von Elisabeth hervorragend bewirtet. Mit der Zeit trudeln noch etliche Tourengeher sowie Schneeschuhwanderer ein, wobei sich die Anteile etwa gleich verteilen. Snowshoeing hat aber in den letzten beiden Jahren erheblich zugenommen. Kein Wunder bei dieser Traumlandschaft. Am Weg retour zur Bergstation legen wir in einer windgeschützten Senke noch eine kleine Zwischenpause ein, bevor wir dann um 1600 mit der Gondel wieder ins grüne Trauntal zurückkehren. Fazit: Feine Tour an einem Traumtagerl. Und der vermeintlich schlechte Winter ist gar nicht soo schlecht ;)

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12. Februar 2007

Wurzeralm

(gepostet im Bereich Berg)

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Soso, ist sich im Feber doch noch ein Traumtagerl ausgegangen ;) Da auch halbwegs gute Schneeverhältnisse herrschen, sollte man mindestens einmal mit den Tourenski etwas Gassi gehen. Der sonnige Aufstieg zur Alm ist bereits um 0900 recht schweißtreibend und Ärmel sowie Hosenbeine werden bald hochgekrempelt. Der 70minütige Aufstieg verweist scheinbar auf eine ganz brauchbare Kondi. Zeit wär ja noch genug um vielleicht kurz am Stubwies oder Halskogel vorbeizuschauen, aber kaum hab ein schmackhaftes Steirerkasbrot + Gösser verputzt, schaff ich es einfach nicht mich aufzuraffen. Motivation hallo? Was gibt's sonst neues: Ganz viele Tourengeher unterwegs, die sich bis 1700 auf der Piste tummeln dürfen. Bei der Gammeringabfahr steht ein Verbotsschild. Teilweise war die Piste am Vormittag wie leer gefegt, nur am Rand schwitzen sich etliche Sportler mit Ski oder Skischuhe+Board hinauf.

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4. Februar 2007

Traunstein (fast)

(gepostet im Bereich Berg)

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Eigentlich wollte ich eine kurze Trainingseinheit mit dem neuen Makroobjektiv einlegen und bin somit schon um 1130 am Ostufer des Traunsees. Hier an den Steilufern des Traunsteins wurden ja die wenigsten Frosttage Oberösterreichs gezählt, also sollte die Botanik, im ohnehin luschimäßigen Winter, schon etwas "fortgeschrittener" sein. Und so wird brav Schneeheide & Co geknipst, als ich nach einer Stunde so ganz rein zufällig am Einstieg des Naturfreundesteigs vorbeispaziere. Kleiner unerwarteter Abstecher gefällig? Wieso eigentlich nicht. Inzwischen wird die Südwestseite auch schön von der Sonne beleuchtet und geschätzte 500 Höhenmeter (~Sulzkogelscharte) werde gemütlich überwunden. Leider, leider ist die Zeit heute sehr knapp (Taxidienst). Muss mich somit während des Abstiegs etwas ärgern, da es bis zum Kiefernwald sicherlich frostfrei gewesen wäre. Am Parkplatz eröffnet sich noch ein schöner Blick hinauf zum inzwischen wolkenfreien Traunstein, der im letzten Viertel heftig angefrostet ist. Er wirkt dadurch noch kälter, blauer und "bissiger". Freu mich schon auf einen aperen Steig im März. Ach ja und Makro-​Dropout bei 90%. Die Sache ist kniffliger als gedacht.

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