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22. Juli 2004

Greifenberg / Klafferkessel

(gepostet im Bereich Berg)

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Endlich wieder einmal eine große Tour. Aufbruch ist daheim kurz vor 06:00. Fällt ja gar nicht so schwer wenn man am Vortag nicht tschechan war. Weg gehts um 08:00 beim Riesach-​Parkplatz. Damit man sich das beste Platzerl für den Schluss aufhebt, werde ich den Greifenberg von der Golling Hütte Seite anpacken. Landschaftlich ists ja hier vom Feinsten. Endlich mal viel Wasser, eine willkommene Abwechslung zum heimischen Karst. Bis zur Golling Hütte brauche ich etwa 1h 40 min. Um nicht mal 10 Uhr schon ein Bier? Na klar!! Frühschoppen muss schon sein Es hängen zwar noch einige Wolken um den Greifenberg aber das Wetter schaut recht stabil aus (Der Wirt stimmt mir zu). Auf dem Weg zum Greifenberg stoße ich noch auf Fleckerl mit vielen schönen klebrigen Primeln (Primula glutinosa) welche natürlich gleich für die Wikipedia geknippst werden.

Für den Aufstieg zum Gipfel hab ich noch mal 3 Stunden benötigt. Dichte Wolken ziehen noch vom Kessel herauf. Zaghaft lassen sich aber doch Hochgolling, Hochwildstelle und Co. blicken. Unglaublich der Klafferkessel ist noch total zugefroren. Nach einer kurzen Jause bin ich auch gleich wieder weg. Nur Deutsche und Holländer unterwegs. Nach etwa 15 Minuten direkt auf der Klafferschneide entdecke ich einige Himmelsherolde. Yeah! Schon über zwei Jahren suche ich diese seltene Blume vergeblich. Gleich wieder knipsen

Den Jausenstein beim oberen Klafferkessel erreicht man nach etwa 45 min. Es ist jetzt 14:20. Jetzt wirds Zeit für eine größere Jause + Zirberl. Dieser Klafferkessel ist wirklich ein eindrucksvolles Naturmonument. Nächstes Jahr muss ich mal her wenn aper ist.

In recht sportlichen 1:09 erreiche ich dann die Preinthaler. Ich überlege ob ich über Nacht bleiben soll um morgen noch auf einen Abstecher auf die Wildstelle zu riskieren. Aber nachdem ich der einzige österreichische Gast bin riskiere ichs lieber nicht (wenns wenigstens Bayern wären, aber die haben eh den Watzi)

Um 18:25 erreich ich nach einer unglaublich schönen Tour wieder den Ausgangspunkt. Zum Ausklang genehmige ich mir freilich noch ein Seidl

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19. Juli 2004

Karl May Tal Runde

(gepostet im Bereich Berg)

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Die letzte Tour am Zinödl bzw. auf die Hess-​Hütte hat mich auf die Idee gebracht wieder mal im Karl-​May Tal vorbei zu schaun. Ausgangspunkt ist hierbei der Parkplatz Schönmoos oberhalb von Wörschach im Bezirk Liezen (wos unglaublich klasse Frauen gibt)

Ich folge dem Weg übers Hochtor zur Liezener Hütte. In der Wikipedia hab ich entdeckt, dass noch Fotos von Zirben, Latschen und co fehlen und hab daher immer die Digicam gezückt. Also für einen Botaniker ist hier echt ein Kalkflora El Dorado. Erstes Highlight war ein frischer Türkenbund. Die Hütte lasse ich erstmal links liegen und folge dem Goldbachl zum Talschluss (war einmal ein Geheimtipp). Scheinbar dürfte ich die optimale Zeit für die Enzian (Gentiana clusii) Blüte erwischt haben. Teilweise stehen die so dicht gedrängt, dass es schon eher blau statt grün ist. Ab heute das Fleckerl "Tal der tausend Enziane". Des glaubt mir keiner

Etwa zwei Stunden streife ich umher und lege dabei eine beträchtliche Sammlung von Pics (Trollblumen, Silberwurz, Almrausch,..) an. Kurz bevor mich der Hunger schon zur Hochmölbing-​Hütte treibt erblicke ich etwas Orchideen-​mäßiges. He He Heee! *Wooohooo* ein Kohlrösler! Schon als kleines Kind hab ich von einer Blume gelesen die extrem nach Vanille duftet und bei deren Genuss sich die Milch von Kühen blau färbt. Aber bis jetzt (fast 15 Jahre) nie eins gesehen. Und ich bin normalerweise ned schlampert im Gebirge unterwegs. Jetzt hab ich schon einen neuen jährlichen Fixtermin.

Bei der Hochmölbing Hütte haben zwei junge Leits Dients und es wird ein bissl g'sudert, g'raucht und Bier getrunken. Retour gehts über den Grazer-​Steig, wobei ich hier noch ein Platzerl mit Feuerlilie kenne. Perfektes Timing. Auch hier steht alles in Blüte.

Als es zu tröpfeln beginnt, nimmt mich glücklicherweise noch ein Jäger mit seinem brutal überdimensionierten Geländewagen mit zum Parkplatz. Also aus den Fotos allein müssten sich schon über 100 Pflanzenartikel für die Wikipedia ausgehen.

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1. Mai 2004

Dümlerhütte

(gepostet im Bereich Berg)

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Als absolutes Novum sind bei der diesjährigen Dümlereröffnung Alex & Anja mit dabei. In etwa zwei Stunden marschieren wir über den Seegraben zur Hütte. Heuer gibt es etwa ab der Hälfte noch Altschnee. Alex hat zwar geflucht und geschnauft aber doch noch geschafft Leider gibt es als Belohnung heute keiner Speckknödel, da Wind und Kälte wohl nicht viele Besucher erwarten lässt. Später wird es aber doch noch etwas sonnig und von der Terrasse kann wieder die Abfahrt über die Große Rinne bewundert werden. Abstieg gemütlich über den Pießling Ursprung, vorbei an der Narzissenwiese wo jetzt die Frühlingskrokusse (Crocus vernalis) blühen.

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28. März 2004

Hochleckenkogel

(gepostet im Bereich Berg)

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Nach heftigen Schneefällen hat sich nun wieder Traumwetter eingestellt. Und es liegen 20 bis 30 Zentimeter neuer locker-​flockiger Pulverschnee. So spazieren Dad und ich in zwei Stunden vom Taferklaussee zum Hochleckenhaus.

Der Schneesturm hat den Schnee unglaublich an die Bäume gepresst. Man könnte fast meinen "anzementiert". Nun mit den Schneeschuhen gemütlich vorbei am Jagaköpferl zum Brunnkogel. Da aber der typische Höllengebirgswind uns heftig entgegenweht, wandern wir zum Hochleckenkogel. Hierlegen wir nach einem kurzen Gipfelbesuch die Jausenpause erst unterhalb in einer windgeschützten Mulde ein. Retour über den Elfer im Pulverschnee mit den Schneeschuhen noch an den Füßen abwärts. Genuss pur.

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