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27. Jänner 2007

Chili Saison 2007

(gepostet im Bereich Chili)

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Für die Pflanzengesellschaft Harry's verrückt scharfer Chilimix (Capsicumietea insanio bergerii), mit der Charakterart Capsicum annuum konnte 2007 erstmals das Auftreten der Mexikanischen Zwerggurke (Melothria scabra) (eng. Mexican Sour Gherkin) nachgewiesen werden. Obwohl eine wärmebedürftige Pflanzenart mit mexikanischer Hauptverbreitung, lässt das Vorkommen keine direkten Rückschlüsse auf die globale Klimaerwärmung zu. Nach mehreren Felduntersuchungen steht folgende Artenliste fest:
[liste]
[*] Joe's Long
[*] Ancho Gigantea
[*] Anaheim
[*] Jalapeno Early
[*] Klaffis Brut
[*] Polo Piki Mutant I
[*] Kekova
[/liste]
Die weitere Entwicklung dieser relativ neuen und unerforschten Pflanzengesellschaft mit winzigem Verbreitungsareal, ist ungewiss. Auswirkungen von klimatischen Schwankungen auf das Wachstum sind schwer verherzusagen. Laut UN-​Klimabericht kann jedoch eine gute Ernte erwartet werden. Es bleibt spannend.

PS: Melothria scabra gehört zu den Kürbisgewächsen (Cucurbitaceae) und produziert viele Winz-​Wassermelonen mit säuerlichem Geschmack, als wären sie schon eingelegt. Kulinarische Verwendungsmöglichkeit unbekannt.

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20. Jänner 2007

Schoberstein

(gepostet im Bereich Berg)

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Nachdem sich Kyrill, mit den inzwischen berühmten 207 km/h Böen am Feuerkogel, wieder etwas beruhigt hat, ist wieder Zeit für einen kleinen Spazierer. Die angenehmen 15 Grad plus im Jänner vermitteln ein richtiges Frühlingsgefühl. Normalerweise würde ich jetzt auf April tippen. Eine Schitour in den heimischen Revieren hab ich heuer eh schon abgeschrieben

Zur Abwechslung wird heute mal die Westseite des Höllengebirges inspiziert und ein Abstecher auf die Brennerin ist geplant. Von der Brücke über den Weißenbach, von wo auch ein nordseitiger Anstieg auf die Zimnitz führt, startet die Runde. Da am Vormittag noch die Sonne rausblinzelt, werden Flies und Goretex gleich im Rucksack verstaut. Kurzärmlig im Jänner! Feine Sache.

Der Orkan hat natürlich vereinzelt Opfer gefordert und etliche Bäume liegen kreuz und quer über den Weg hinauf zum Schoberstein, wobei sich die meisten aber einfach umgehen lassen. Als ich den dichten Wald hinter mir lasse, merkt man trotzdem noch ein heftiges Mailüfterl. Leider verschwindet die Sonne als ich den Gipfel des Schoberstein erreiche und ein anständiges Attersee/Mondsee Foto knipsen möchte. Vergeblich warte ich eine halbe Stunde auf Wetterbesserung. Inzwischen haben sich Hohe Schrott und Schafberg auch ein kleines Wolkenkrönchen zugelegt. Also lass ich's bleiben und bummle wieder retour ins Tal. War ich am Vormittag noch allein, werden die Nachmittags-​Spazierer häufiger. Die Aufräumungsarbeiten haben inzwischen auch begonnen.

Fazit: Feiner kleiner Spazierer, der mit etwa 1h30min Aufstieg zum Schoberstein bzw. 3h zum Dachsteinblick angegeben wird. Im Frühjahr ist wieder einmal eine Überquerung geplant, da wirds endlich mal für die Mahdlschneid und Brennerin passen. Freilich wird es später, als ich gerade durch Weyregg flitze, schön sonnig und der ganze See ist toll beleuchtet. Jaja mehr Geduld.

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30. Dezember 2006

Grünburger Hütte

(gepostet im Bereich Berg)

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Puh. Schon wieder so ein Tag nach dem Motto: Oben hui, unten pfui. Als mir unbekannte Variante zur Grünburger Hütte wähle ich heute den Pranzlgraben, der einen sonnigen immer südseitigen Aufstieg verspricht. Ausgangspunkt ist hierbei der Gasthof Steiner an der Straße Richtung Breitenau. Das Wegerl ist, wie nicht anders zu erwarten, pensionistensicher markiert und gewartet . Während des Aufstiegs wird man immer von einem Bacherl begleitet und im anscheinend recht luftfeuchten Klima gedeihen viele Moose und Farne, was durch den aktuellen Mangel an Blumen ja recht interessant ist. Leider ist jedoch mein Makroobjektiv noch nicht eingetrudel :(. Besonders einzelne Vorkommen des Hirschzungenfarns (Asplenium scolopendrium ) stechen markant hervor. Glücklicherweise ist der Boden jetzt zwischen 10 und 11 noch recht kompakt. Der Abstieg dürfte wohl eher gatschig werden.

Die Mandlmais mit der Abzweigung zum Gaisberg bzw. Schoberstein erreiche ich dann auch schon nach 1h10min. Und *taataa* hier steht ein geschmückter Christbaum. Leider ohne Nascherein... Auf der Forststraße zur Hütte liegt wenigstens ein bissler Schnee und als ich nach 20 Minuten um 1130 eintrudle kann ich gerade noch ein Platzlerl in der Sonne ergattern. Nach dem obligaten Standardmenü Käsekrainer + Bier wird es aber doch ganz schön voll. Ständig müssen neue Garnituren aufgestellt werden um den Gästen eine Sitzgelegenheit zu bieten.

Und so breche ich doch schon um 1310 wieder auf. Der Abstieg klappt besser als erwartet, wobei die Erdstufen ohne Befestigung zwar wohl gut gemeint sind aber sicher nicht bis ins Frühjahr halten werden. Bei massig Schnee ist das Wegerl aber sicher besser als der ewig schattige Dorngraben.

So das war's für heuer. Allen einen guten Rutsch ins Jahr 2007!

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27. Dezember 2006

Hinteregger Alm

(gepostet im Bereich Berg)

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Standard Inspektionsrunde der Sonnenterrasse und Überprüfung der Schneelage, was sich wiederum ganz gut mit einer Flucht aus dem nebligen Wels verbinden lässt. Die Temperaturen im Schatten bzw. im Lexgraben sind mit -6 °C noch etwas frisch und ich freue mich schon richtig auf die ersten Sonnenstrahlen. Nach flotten 30 Minuten lasse ich auch schon den Wald hinter mir und erblicke eine komplett apere Südseite des Nazogl. Auf der Alm selbst liegen wohl 0 bis 20 Zentimeter der weißen Pracht, je nachdem wie der Schnee verweht wurde.

Bei einer kleinen Jause und gut gekühltem Bier (den Schnee muss man sich zaumkratzen) genieße ich die Sonne, bei etwa 35 Grad an der Hüttenwand. Auch bezüglich der Fernsicht gibt es heute nichts auszusetzen und so kehre ich heute erst mit tief stehender Sonne gegen 1600 zum Auto zurück.

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