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23. Dezember 2006

Hochlecken

(gepostet im Bereich Berg)

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Ein Hochleckenspazierer ist ein alter Winterklassiker, da die Route im Sommer hoffnungslos überlaufen ist. Aber auch heute tummeln sich schon ganz schön viele sonnenhungrige Wanderer und so ist der Parkplatz am Taferklaussee schon gut besucht. Nachdem wir etwa ab Regau den Nebel hinter uns gelassen haben, blitzt nun etwas Neuschnee vom Höllengebirge.

An der Nordseite hält sich lange der Frost und wir starten gegen 0850 bei -4°C. Trotz geringer Schneelage von schätzomativ 20 bis 30 Zentimeter klappt der Aufstieg in 1h40min eh recht flott. Im Tal liegt ein riesiges Nebelmeer, das eher größer wird statt kleiner. Hier oben jedoch scheint die Sonne und es ist angenehm warm. Schließlich ergattern Paps und ich auch noch ein feines windstilles Platzerl hinter dem Hochleckenhaus. Wieder einmal herrscht optimale Fernsicht bis zum Watzmann.

Die Auf/Abstiegsspur ist dann schon etwas ausgerutscht und hier wären Grödel nicht falsch. So landet mal halt während einer Stunde Abstieg ein paar Mal am Hintern ;). Inzwischen ist der Nebel wesentlich höher gestiegen und bereits am Bründl wird es sehr frostig. Optimaler vorweihnachtlicher Spazierer und so wie es ausschaut, stehen noch etliche Sonnentage bis Jahreswechsel bevor.

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15. Dezember 2006

Eibenberg

(gepostet im Bereich Berg)

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Schon wieder so ein warmer Dezembertag, also noch einmal Sonne tanken und 1000 Trainingshöhenmeter absolvieren. Die Südseite des Eibenberg ist bis zur Schneid komplett aper. Um 0900 ist Boden im unteren Teil noch teilweise gefroren bzw. trocken. Durch den lichten Buchenwald glitzert die Sonne und man spürt regelrecht wie nach jeden 100 Höhenmetern die Lufttemperatur zunimmt. Blühende Schneerosen (Helleborus niger) und Zwerg-​Buchs (Polygala chamaebuxus) sind um diese Jahreszeit sind ja nix besonderes, aber Leberblümchen (Hepatica nobilis) und Langhaariger Thymian (Thymus praecox)?

Mit dabei sind diesmal wieder Alt-​Bergers sowie Roland und Monika. Gemütlich erreichen wir nach 02h15min den Gipfel. Nur auf der Eibenbergschneid liegen etwa 15 Zentimeter pulvriger Schnee.

Durch die trockene Luft herrscht sehr gute Fernsicht bis zum Watzmann und Untersberg, in die andere Richtung bis zum Hochschwab. Die Schneelage ist generell recht mager, besonders am Höllengebirge, was sich aber am Sonntag ändern soll. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast machen wir uns gegen 1300 wieder auf den Rückweg und erreichen um 1430 wieder den eisigen Ausgangspunkt. Bin mal gespannt wann die erste Schneeschuh-​ oder Schitour möglich ist. Ach ja eine Traunsteintour über den Naturfreundesteig ist auch noch ohne Schneeberührung möglich.

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25. November 2006

Hiaslalm

(gepostet im Bereich Berg)

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Eigentlich wollte ich etwas "Winterschlaf" halten, bis dann der wirklich große Schnee fällt. Aber nachdem in Feldkirch schon 20 Grad gemessen wurden und scheinbar auch im Salzkammergut der Föhn durchgreift, möchte ich mir diesen vermutlich wärmsten Novembertag der Geschichte nicht entgehen lassen. Der südseitige Aufstieg zum Eibenberg sollte da ganz gut passen. Und wie bestellt lichtet sich der Nebel kurz vor dem Parkplatz der schon komplett belegt ist. Es ist warm, sehr warm. Trotz kurzärmligen Hemd und kurzer Hose ist der sehr sonnige 40minütige Aufstieg zur Hiasalm schweißtreibend. Leider ist gegen 1100 der Himmel von hohen Wolken bedeckt und mit meiner recht mageren Motivation mache ichs mir lieber bei der Hütte gemütlich und lese mal Arm und Reich von Jared Diamon aus.

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18. November 2006

Wasserklotz

(gepostet im Bereich Berg)

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Schön langsam wird's zur Gewohnheit. Das Jahresausklangsprogramm ähnelt verdächtig stark den letztjährigen Aktivitäten, was aber nicht weiter schlimm ist so lang man sich am sonnigen Gipfel ein gut gekühltes Bierchen genehmigt. Gegen 0900 scheint in Windischgarsten schon die Sonne bei Frühlingshaften +10 Grad, am Hengspass jedoch hat sich der Nebel noch nicht gelichtet. Von der 30 bis 40 Zentimeter dicken Schneedecke, in der Paps letzte Woche (angeblich) seine Spuren hinterlassen hat, ist eigentlich so gut wie gar nichts übrig. Als dann endlich die letzten Nebelreste einem dunkelblauen Himmel weichen, glaube ich eher einen Frühlingsspazier zu unternehmen, als Mitte November unterwegs zu sein. Der Aufstieg verläuft entsprechend gatschig. Nach 1h20min dann die wohlbekannte Aussicht, wobei der Nebel im Flachland Richtung Steyr hartnäckig der Sonne trotzt. Aber egal: Hauptsache hier oben ist es wieder recht nett. Gegen 1340 verdecken jedoch hohe Wolken die Haller Mauern und es wird Zeit für die Rückkehr. Frühling wär mir aber schon wieder viel lieber als eine Schitour...

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