|< << Einträge 24 - 21 >> >|

10. August 2003

Hoher Sonnblick

(gepostet im Bereich Berg)

Wetterstation.jpgzoomPicture

Knappenhaus.jpgzoomPicture

HerzogErnstmitHocharn.jpgzoomPicture

Endlich mal stabiles Schönwetter. Die drei Stunden vom Parkplatz zur Rojacherhütte ist es nur leicht bewölkt. Am Grat zum Zittelhaus auf etwa 3000 m erwischt mich dann ein brutales Gewitter. Die Luft ist dermaßen aufgeladen, dass es überall surrt und knistert. Deshalb entledige ich mich mal von sämtlichen Metall. Links der Gletscher, rechts die Nordabstürze und rundherum schlagen die Blitze ein. Aber nach etwa 15 Minuten ist es überstanden und ich erreiche waschlnass das Zittelhaus.

Am nächsten Morgen ist es dann wolkenlos und ein grandioser Blick zum Großglockner eröffnet sich. Der Weg führt mich in vier Stunden zur Fraganter Scharte und noch auf die Herzog-​Ernst-​Spitze. Der Kontrast zwischen schönem Kessel hinunter nach Kolm Saigurn und Mölltaler Gletscher Skigebiet ist brutal. Auf der einen Seite plätschern die Bacherl durch grüne Wiesen, auf der anderen planieren tonnenschwere Baugeräte die Pisten.

Der Grat von der Spitze zum Niedersachsenhaus ist auch sehr fein. Von der gemütlichen Hütte mit netten Wirtsleute gelange ich in 1h 15min wieder retour zum gestrigen Ausgangspunkt. Insgesamte Gehzeit: ~13h

Kommentare verfassen

17. Juli 2003

Hochkönig

(gepostet im Bereich Berg)

matrashaus.jpgzoomPicture

OstpreussenHuette.jpgzoomPicture

Gestartet wird bei starker Bewölkung um 0600 bei der Dielalm. In sportlichen 1h20min gehts dann durch Wald und Wiesenwege zur Ostpreussen Hütte, wobei es immer nebliger wird. Eine Nudelsuppe wird den Hari stärken. Von der Hütte geht es über eine hübsche, steile Scharte auf das Plateau und sanft ansteigend zum Matras Haus. Der blank geschmirgelte Kalk verleiht der ganzen Szenerie einen außergewöhnlichen Eindruck. Leider kann ich die zu erwartenden sommerlichen Temperaturen und den Ausblick nicht genießen. Um 1200 erreiche ich dann das Matras und es ist so richtig saukalt und neblig. Um 1700 dann der Wettersturz und es beginnt etwas zu schneien. Auf der Hütte bin ich von 10 Leuten der einzige Österreicher. Der Hüttenwirt ist im Tal und nur seine rumänische Freundin bewirtet uns, wobei man sie meistens vom Fernseher wegklingeln muss. Am nächsten Tag dann rasanter Abstieg in 3h zur Ostpreussen-​Hütte und … die Sonne scheint. Wieder mal toll erwischt Herr Berger. Wiederholung dieser Tour folgt.

Kommentare verfassen

21. Juni 2003

Elm und Rotgschirr

(gepostet im Bereich Berg)

ZwoelferPlatten.jpgzoomPicture

elm.jpgzoomPicture

ElmseeVonRotgschirr.jpgzoomPicture

Gleich vorweg: Traumtour zur Sonnwend auf der Pühringerhütte. Über das Grieskar in 5h zur Hütte. Während des Aufstiegs ist es noch recht neblig, daher kann man so richtig "heizen". Ab der Scharte beginnt dann der Sonnenschein bei recht stürmischen Böen, daher gibt's in der Wiesen unter dem wunderschönen Wildgössel eine kleine Rast. Der Weg zur Elmgrube und weiter zum See ist wieder mal Genuss pur. Nach einer guten Leberknödelsuppe und 5 Bier wollte ich eigentlich nicht mehr auf den Elm. Aber um 1700 ist noch einmal großer Aufbruch ich bleib natürlich nicht allein sitzen

Der Wind hat nun die Wolken vertrieben und die Abendstimmung am Gipfel ist wunderschön. Nach der Rückkehr zur vollen Hütte verbringe ich noch einen sehr gemütlichen Abend und lerne Andi aus Salzburg kennen. Seines Zeichens Aushilfs-​Bergführer in Korsika der mir die nächsten Jahre noch ein paar Mal über den Weg laufen wird

Am nächsten Morgen bei brutal heißem Sommerwetter in guten 2h auf das Rotgschirr. Geheimer Lieblingsberg ! Am Gipfel bin ich erst der Dritte Besucher des Tages und es ist angenehm ruhig. Am Weg retour trifft man wieder die Genossen des Abends. Zeit genug: noch schnell zur Hütte auf eine Stärkung um dann mit dem Abstieg über den Sepp-​Huber-​Steig zum Almsee die Runde zu komplettieren. 15 Stunden Gehzeit. Yeah.

Kommentare verfassen

7. Juni 2003

Schönberg

(gepostet im Bereich Berg)

Kreizkraxler.jpgzoomPicture

Nette Zweitages-​Tour zu Pfingsten mit einer größeren Runde von 15 Wanderern rund um die Gang von Bernhard, Birgit, Sam und Chrisi. Leider beginnt es 20 Minuten vor dem Mitterecker Stüberl stark zu regnen. Nach einer Stunde Pause hat sich das Wetter wieder etwas gebessert. Es ist zwar stark bewölkt und neblig aber dafür regnet es nicht mehr. Bei der Hütte gibt's zwei junge Ziegen die natürlich von allen ganz herzallerliebst fotografiert werden müssen. Eine richtige Touristenfalle Ab der Hütte teilt sich dann die Gruppe, wobei die Mädls etwas mehr Gipfelbiss beweisen. So brechen wir dann um 1600 bei der Hütte auf und erreichen den Gipfel um 1800. Nicht einmal der Loser ist im dichten Nebel auszumachen.

Zurück bei der Hütte genießen wir einen sehr lustigen Abend mit toller Bewirtung. Kurz vor Sonnenuntergang zieht dann noch ein heftiges Gewitter auf. Solang man bei Donner und Blitzschlag aber in der kuschligen Hütte einquartiert ist, macht das gar nix. Am nächsten Tag ist es dann wolkenlos und am Offensee gönnt man sich nach einem erfrischenden Bad noch eine Käsekrainer + Bier.

Kommentare verfassen

|< << Einträge 24 - 21 >> >|