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12. August 2006

Zentralpyrenäen

(gepostet im Bereich Berg)

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Endlich ab in die Pyrenäen! In die 10er Gruppe der Sektion Edelweiss hat sich ein echter (!) Oberösterreicher eingeschmuggelt und in acht Tagen ist eine Durchquerung der Zentralpyrenäen am Höhenweg von Soques nach Gavarnie geplant. Unterwegs stehen auch Abstecher auf den ein oder anderen Gipfel aus Granit, Gneis oder Kalk am Programm. Ausrüstung und Kondition sind optimal, also muss nur mehr das Wetter mitspielen…

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1. August 2006

Es wuchert

(gepostet im Bereich Chili)

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Heuer wucherts.. unglaublich. Die Hybriden haben jeweils schätzomativ 30 Früchtchen oben. Die Lemons wuchern auch brav. Fatali kommt auch in die Gänge. Nur die Glockenchilis lassen sich noch Zeit. In diesem Sinne: Waxen sollt ihr und scharf werden sollt ihr auch *harrharr*.

PS: Am Samstag haben sich die Jungs von der Asbest-​Fraktion (aka Hochi, Klaffi, DC und Harry) wieder mal sauber bei einem Choco-​Habanero verbrannt.

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21. Juli 2006

Wurzeralm

(gepostet im Bereich Berg)

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Nach der Arbeit noch einen schönen langen Spazierer auf das Warscheneck um bei diesem Traumwetter ein paar meisterhafte Fotos zu knipsen. Das war der Plan… aus dem leider nichts wurde. Anfangs noch schön sonnig hab ich wohl am Teichlboden etwas zu lange mit dem gerade blühenden Massenvorkommen des Alpen-​Schnittlauchs (Allium schoenprasum ssp. sibircum) vertrödelt. Der Aufstieg vom Brunnsteinersee zum Rote-​Wand-​Sattel ist ebenfalls zurzeit hochinteressant. In dieser Rostseggen-​Wiese gedeiht unter anderem die Kugelorchis (Traunsteinera globosa)

Kurz vor dem Sattel beginnt es etwas zu grollen und ganz leicht zu tröpfeln. "Das wird schon vorbeiziehen", denk ich mir, da in Richtung Dümlerhütte ja die Sonne scheint. Mit einem gewaltigen Tuscher setzt aber Starkregen ein und ich flüchte in rekordverdächtigen (und waghalsigen) 15 Minuten zurück zur Frauenkarliftstation. Dort angekommen regnet es natürlich nicht mehr, trotzdem bin ich waschlnass. Schade ich wollte eigentlich die Speikwiese mal genauer in Augenschein nehmen, da hier durch den sauren Polsterseggen-​Rasen, für Oberösterreich sehr seltene Pflanzen gedeihen. Und am Warscheneck war ich heuer auch noch nicht. Weiß aber aus zuverlässiger Quelle, das dieses Bergerl noch ein Zeiterl steht ;)

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16. Juli 2006

Rotgschirr

(gepostet im Bereich Berg)

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Um 0400 kündigt sich schön langsam der Morgen an. Am Horizont erkennt man das Plateau in Richtung Hinterstoder, dass schön vom Mond beleuchtet wird. Es ist aber dermaßen frostig, dass ich überhaupt keine Motivation verspüre die Digicam hervorzukramen. Recht spät wird das Biwak gegen 0630 wieder im Rucksack verstaut und müde ein Müsliriegel-​Frühstück verputzt. Durch den Abstieg zur Hütte werden die Muskeln wieder schön warm und die Müdigkeit weicht aus dem Körper. Unten erfahre ich, dass einige Gäste wohl durch intensive Schnarcherei eine noch härtere Nacht hatten als ich. Selbst zwei Bergfexinnen, die ein eigenes Zimmer über der Küche hatten, konnten bis 0300 keinen Schlaf finden, da die Hüttengaudi doch etwas länger gedauert hat.

Also weiter zum Rotgschirr. Hier ist vor allem das bizarre Stück mit großen Kalkplatten recht interessant. Teilweise wirkt es als hätte jemand eine Kalkmasse wie Plastilin durch eine Playdoo-​Form gepresst. Darin eingebacken finden man immer wieder Megalodonten, die Leitfossilien des Dachsteinkalks. Im Schutt des letzten Steilaufschwungs begegnet man häufig dem Rundblättriges Täschelkraut (Thlapsi cepaeifolium) und der Schwarzrandigen Schafgarbe (Achillea atrata). Am Gipfel bin ich durch den späten Aufbruch bzw. den Abstieg vom Elm ganz alleine. Immer wieder bemerkenswert der Ausblick auf Elmsee und Lahngangsee mit Dachstein im Hintergrund. Ohne mich lang aufzuhalten erreiche ich in einer flotten Stunde wieder die Hütte. Der Hüttenwirt (aka Mr. Ingo) empfiehlt: Kartoffelsuppe (raffiniert gewürzt) und Apfelstrudel (Riesenportion).

Nachdem das Camelback wieder mit frischen Quellwasser befüllt ist, beginne ich gemütlich mit dem Abstieg ins Tal über den Sepp-​Huber-​Steig. Irgendwie wird der Steig von Jahr zu Jahr im unteren Teil schlechter, was sicher auch mit dem stark erodierenden Dolimit zusammenhängt. Weiters muss man auch bedenken, dass die Wegbetreuer ihre Arbeit ehrenamtlich ausführen. Entlang des Abstiegs wächst häufig die Dunkle Glockenblume (Campanula pulla) ein österreichischer Endemit der in den nordöstlichen Kalkalpen recht häufig ist.

Nur Schönwetterwolken zieren einen strahlend blauen Himmel und endlich ist das Panorama des steil aufragenden Kessels zu erblicken. Natürlich ist der Zwölfer jetzt total frei. Nach obligatem Fortstraßenlatscher zurück zum Almsee kutschiere ich noch zwei Weanabazis zum Almtalerhaus, wo ich mich mit einem frischen Eggenberger + Bergsteigertoast für diesen gröberen Spazierer belohne.

PS: Gehzeiten gibt's diesmal nicht, da durch die viele Knippserei diese völlig unbrauchbar wurden.

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