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16. April 2005

Sonnstein die Zweite

(gepostet im Bereich Berg)

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Wie schon erwähnt ist der Große Sonnstein ein optimales Trainings-​Bergerl. Und so begab es sich, dass sich nächtens vor einer Woche beim üblichen Leischn im Rewü Alex & Anja (A+A) sowie Marianne & Matthias (M+M) unter der Aufsicht von Harry (ich) zu einem kleinen Ich-​teste-​mal-​wie-​fit-​ich-​bin Spazierer verabredeten. Und es ist wirklich was draus worden. Eigentlich unglaublich Diesmal sind wir schon etwas früher dran und starten um 0900 in Ebensee. Trotz des guten Wetters sind nur ganz wenige Wanderer unterwegs und bergauf überholen uns etwa vier Leits. Alex hats wie immer mal gern verflucht, wobei die Grundmotivation aber nie abhanden kommt und kurze Verschnaufer ihn gleich wieder aufpäppeln. Der restlichen Truppe gehts erstaunlich gut und ich mach mir schon Sorgen ob die Tour doch nicht etwas zu leicht ist ;) Etwa um 1030 erreichen wir nach ein paar Foto-​Shootings den Gipfeln. Diesmal heißts: Powered by Zipfer! Oben lassen wir uns die Sonne auf den Bauch scheinen, während man die Stunts der Kite-​Surfer in der Traunmündung beobachtet.

Runter gehts dann in etwa 40 Minuten. Ich glaub da entsteht eine gute Truppe die ich mir langsam heranzüchten werd :) ... wenn M&M nicht andauernd mit dem Kajak unterwegs sind.

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3. April 2005

Ebenseer Sonnstein

(gepostet im Bereich Berg)

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Naja was steht am Programm wenn Bergfexing Dad Burzl hat? Richtig ein kleiner Spazierer. Und der Große Sonnstein bietet sich hierbei recht fesch an, denn durch die schöne sonnige Lage braucht man auch nicht vor einer Gatsch-​Partie Angst haben ;)

Start ist direkt in Ebensee kurz vor 10 Uhr. Von hier visiert man mal grob die Kirche an und stößt gleich auf einen Wegweiser (Großer Sonnstein / Bartlberg) und *schwupps* in einer lockeren Stunde ist ein wirklich feiner Aussichtsgipfel erreicht. Rote Schneeheide (Erica carnea) säumt den total aperen Weg und die Schneerosen & Leberblümchen druckts auch schon recht heftig raus. Gegenüber dem Traunkirchner Sonnstein ists zum Parken viel einfacher und meist sind auch weniger Leits unterwegs. Dafür eben keine bewirtschaftete Hütte, was aber einen echten Berger nicht besonders stört, da sowieso im Kühlfach zwei Bierli Platz haben Am Gipfel wird dann gleich heftig auf Paps 56er angestoßen.

Die Parents sind dann noch Richtung kleinen Sonnstein über die Scharte nach Siegesbach abgestiegen wo ich die zwei dann auch wieder abgeholt hab. Fazit: Optimales Trainingsbergerl für noch fußmüde und frisch vom Winterschlaf erwachte Wanderer. Ich glaub fast Anja+Alex werden den gleich mal kennen lernen

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2. April 2005

Eibenberg

(gepostet im Bereich Berg)

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Doch noch etwas früh für den Eibenberg, denn normalerweise ist hier Mitte Mai die optimale Zeit für eine angenehme Tour. Aber ein fuzerlfreier Himmel und der Frühling machen den Hari etwas zu optimistisch. Am Parkplatz war die Umkehrschleife noch nicht einmal geräumt. Wobei mich ja sowas nicht abgschreckt. Ein Blick Richtung Schneid: Ahh geh. Die paar Wechten sinds noch. Sonst kann eigentlich kein Schnee mehr liegen. Sooo aper wie ichs mir dachte wars dann doch nicht . Bis zur Hiaslalm ist der Weg schon gut trocken aber ab etwa 1.100 m ist von der weißen Pracht noch genug vorhanden. Gottseidank waren der Nacht Temperaturen im leichten Minusbereich, dadurch war die ganze Sache recht kompakt. Glücklicherweise haben schon drei Jungs eine Spur ausgetreteten wodurch die mühsame Markierung-​Sucherei entfällt. Trotzdem benötige ich für die rund 1000 Hm fast 2,5h. More Power Berger ;)

Auf der Schneid wird dann zuerst das Panorama genossen. Wieder mal Punkt 12 Uhr und von Ebensee heult auch schon die Sirene herauf. Durch seine Lage zwischen Traunsee und Offensee ist der Fernblick eigentlich viel besser als etwa vom Traunstein. Also wirklich ein Tipp auch wenn der südseitige und offiziell markierte Anstieg in wenigen Karten verzeichnet ist. In meiner Freytag & Berndt fehlt er auch!

Während des Aufstiegs begegne ich nur den braven Vorspurern und genieße die ruhige Zeit bei einem ... *hüstl* Gipfelbierli!! Erst während des Abstiegs und auf der Hiaslalm begegne ich wieder einigen Bergfexen. Hier kann man auch noch ein exzellentes Nickerchen in der Sonne absolvieren um dann den gemütlichen Abstieg durch Buchenwälder zu erledigen.

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26. März 2005

Großer Höllkogel

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Der Frühjahrsklassiker im Höllengebirge.. bei Traumwetter und noch anderen hundert Tourengehern ;). 16 Euro (AV 14,50) für Berg/Tal is ganz schön geschmalzen aber die Gondel gönnt man sich eh nur einmal im Jahr. Diesmal wieder mit der Pensionistentruppe und daher mit den Schneeschuhen unterwegs. Schon bei der Bergstation präsentiert sich ein unglaubliches Panorama und man könnte fast zum Dachstein rüberhupfen. Im Konvoi mit zig anderen Tourengeher gehts dann in etwa 1h 40 min zum Gipfel des Höllkogels. Die Tourengeher sind hier klar im Vorteil, da durch die große Auflagefläche der Schneeschuhe traversieren extrem unangenehm für Gelenke und Bänder ist. Und so sind wir auch die einzigen die den Gipfel per pedes raufspazieren.

Am Gipfel gibts eine kleine Bierpause um gleich noch einen Höflichkeitsbesuch bei der Riederhütte zu absolvieren. Retour gehts dann ganz gmütlich in 1h 15 min, wobei wir noch einige Helden überholen die sich recht wacker ohne Ski oder Schneeschuhe durch den Nachmittagssulz kämpfen. Die ham sicher gut gschlafen :) und an feschen Sonnenbrand hamma auch wieder ausgfasst.

Seltsamerweise liegt im Salzkammergut viel weniger Schnee als am Pyhrn und als nextes wird wohl die Eibenberg-​Südseite dran glauben miassn.

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