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1. Mai 2013
Dümlerhütte
(gepostet im Bereich Berg)
Mein letzter Besuch der Dümlerhütte ist ja auch schon wieder 3 Jahr her. Das kann's ja nicht sein ;) Also flitzen Anja, Alex und ich zum Gleinkersee und marschieren über den Seegraben zur Hütte. Der Wetterbericht hat sich glücklicherweise ordentlich verhaut und bei herrlichen Frühlingstemperaturen können wir unsere Wanderung genießen. Interessanterweise liegt recht wenig Schnee. Üblicherweise beginnen bei der Abzweigung zum Seespitz die ersten Schneereste, aber heuer gibt's erst bei der Zickalm große Schneefelder. Hinauf zur Hütte hat es an den Osthängen auch sehr schön ausgeapert. So können wir eine Teppich aus Schneerosen (Helleborus niger) zusammen mit Alpen-Soldanellen (Soldanella alpina) bewundern. Nach rund 2h trudeln wir dann um 1045 auf der sonnigen Terrasse ein und ergattern noch einen Platz an der Hüttenwand. Heute sind noch viele Tourengeher unterwegs die sich in der Kleinen und Großen Stofferkarrinne tummeln. Auch bei uns am Tisch sitzen zwei Skifahrer die gerade die Große Rinne befahren haben. Als ich beiläufig erwähne, dass Lampi 2012 zuerst die Große Rinne mit den Ski hinaufgestiegen ist und dann die 50° steile Rinne gekonnt abzufahren, meinen die Jungs: "Meinst du den von Lampisberge? Ja, den Bericht kennen wir. Wir hom heid des gleiche gmocht!". Puh, der Lampi wird jetzt schon zur Internetlegende ;) Zumindest in Österreich. |
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20. März 2013
Hepatica nobilis 'Bergfexing'
(gepostet im Bereich Botanik)
Als ich 2009 bei einer Wanderung über das Kruckenbrettl zur Grünburger Hütte einen feschen Mutanten eines Leberblümchen (Hepatica nobilis) entdeckte, habe ich noch nicht daran gedacht, dass einmal eine Kulturvarität (Cultivar) nach mir benannt wird. Aber nun existiert Hepatica nobilis 'Bergfexing'. Und Clone meiner Entdeckung breiten sich schon in Europa aus. |
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2. März 2013
Hochleckenhaus - Jagerköpfl - Brunnkogel
(gepostet im Bereich Berg)
Heute wird es endlich Zeit das Höllengebirge, insbesondere den Brunnkogel, mit seinem umgeknickten Gipfelkreuz, zu besuchen. Ich bin schon lange ein Höllengbirgs-Fan, ist doch das Hochleckenhaus laut meinen Aufzeichnungen die am häufigsten von mir besuchte Alpenvereinshütte. Außerdem habe ich etliche Abende im Februar damit verbracht den Wikipediaartikel zum Höllengebirge komplett neu zu schreiben. Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn nach der Lektüre von dutzenden Abhandlungen zum Gebiet, der Gusto auf eine Begutachtung vor Ort schon ins Unermessliche steigt. |
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17. Februar 2013
Hongar
(gepostet im Bereich Berg)
Es wir höchste Zeit um unsere feine Zweisitzerrodel, die wir um 20 € beim Welser Skibasar ergattert haben, einzuweihen. Zu diesem Zwecke flitzen Sarah und ich in die Ortschaft Kasten bei Aurach am Hongar, wo die Straße hinauf zum Almgasthof (aka da Schworzn) beginnt. Die Anfahrt gestaltet sich mit 35 Minuten auch recht kurz. Das Wetter ist wieder tiefwinterlich. Es ist zwar mit +1 °C nicht ganz so kalt, aber es ist neblig und es schneit spärlich. Daher bin ich auch recht erstaunt als bei unserer Ankunft um 1200 der Parkplatz gut gefüllt ist. Kein Wunder. Die nicht geräumte, asphaltierte Straße eignet sich hervorragend zum Rodeln. Außerdem gibt's oben eine warme Gaststube, leckere Spezereien und natürlich Zipfer vom Fass. So tummeln sich Jung und Alt mit unterschiedlichsten Equipment. Ich sehe normale Rodeln, Rennrodeln, Plastikbobs, Zipfelbobs und ahh Mountainbiker :). Die 350 Höhenmeter legen wir gemütlich entlang der Rodelstrecke zurück. Die Bewegung an der frischen Luft tut uns gut. Zuhause fällt ja einem die Decke auf den Schädl, wenn man auf ein schönes Wochenendwetter wartet. Kaum 50 Minuten später trudeln wir auch schon beim Gasthof ein. Da die Fernsicht mit 100 Meter beschränkt ist, verzichten wir auf einen Besuch des eigentlichen Hongargipfels, von wo üblicherweise wunderbar das Alpenvorland im Bezirk Altmünster zu überblicken ist. In der Gaststube finden wir noch ein Platzerl direkt am gut beheizten Kachelofen. Die Auswahl an Gerichten ist klein aber fein. Nur die Pofesen hatte ich besser in Erinnerung. Die Verwendung von Toastbrot anstatt eines Weißen Weckens ist etwas gewöhnungsbedürftig, schmecken tut's aber trotzdem gut. Die Nachspeise inkorporiert, sausen wir die Straße runter. Es würde wirklich "gscheid guat geh", wenn ich nicht vor jeder Kehre bis zum Stillstand abbremsen müsste, da Sarah beim Rodeln eher vorsichtig ist. Ich lasse es eher "tuschn". 15 Minuten später sind wir auch schon wieder beim Ausgangspunkt. |





































