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17. Juli 2003

Hochkönig

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Gestartet wird bei starker Bewölkung um 0600 bei der Dielalm. In sportlichen 1h20min gehts dann durch Wald und Wiesenwege zur Ostpreussen Hütte, wobei es immer nebliger wird. Eine Nudelsuppe wird den Hari stärken. Von der Hütte geht es über eine hübsche, steile Scharte auf das Plateau und sanft ansteigend zum Matras Haus. Der blank geschmirgelte Kalk verleiht der ganzen Szenerie einen außergewöhnlichen Eindruck. Leider kann ich die zu erwartenden sommerlichen Temperaturen und den Ausblick nicht genießen. Um 1200 erreiche ich dann das Matras und es ist so richtig saukalt und neblig. Um 1700 dann der Wettersturz und es beginnt etwas zu schneien. Auf der Hütte bin ich von 10 Leuten der einzige Österreicher. Der Hüttenwirt ist im Tal und nur seine rumänische Freundin bewirtet uns, wobei man sie meistens vom Fernseher wegklingeln muss. Am nächsten Tag dann rasanter Abstieg in 3h zur Ostpreussen-​Hütte und … die Sonne scheint. Wieder mal toll erwischt Herr Berger. Wiederholung dieser Tour folgt.

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21. Juni 2003

Elm und Rotgschirr

(gepostet im Bereich Berg)

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Gleich vorweg: Traumtour zur Sonnwend auf der Pühringerhütte. Über das Grieskar in 5h zur Hütte. Während des Aufstiegs ist es noch recht neblig, daher kann man so richtig "heizen". Ab der Scharte beginnt dann der Sonnenschein bei recht stürmischen Böen, daher gibt's in der Wiesen unter dem wunderschönen Wildgössel eine kleine Rast. Der Weg zur Elmgrube und weiter zum See ist wieder mal Genuss pur. Nach einer guten Leberknödelsuppe und 5 Bier wollte ich eigentlich nicht mehr auf den Elm. Aber um 1700 ist noch einmal großer Aufbruch ich bleib natürlich nicht allein sitzen

Der Wind hat nun die Wolken vertrieben und die Abendstimmung am Gipfel ist wunderschön. Nach der Rückkehr zur vollen Hütte verbringe ich noch einen sehr gemütlichen Abend und lerne Andi aus Salzburg kennen. Seines Zeichens Aushilfs-​Bergführer in Korsika der mir die nächsten Jahre noch ein paar Mal über den Weg laufen wird

Am nächsten Morgen bei brutal heißem Sommerwetter in guten 2h auf das Rotgschirr. Geheimer Lieblingsberg ! Am Gipfel bin ich erst der Dritte Besucher des Tages und es ist angenehm ruhig. Am Weg retour trifft man wieder die Genossen des Abends. Zeit genug: noch schnell zur Hütte auf eine Stärkung um dann mit dem Abstieg über den Sepp-​Huber-​Steig zum Almsee die Runde zu komplettieren. 15 Stunden Gehzeit. Yeah.

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7. Juni 2003

Schönberg

(gepostet im Bereich Berg)

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Nette Zweitages-​Tour zu Pfingsten mit einer größeren Runde von 15 Wanderern rund um die Gang von Bernhard, Birgit, Sam und Chrisi. Leider beginnt es 20 Minuten vor dem Mittegger Stüberl stark zu regnen. Nach einer Stunde Pause hat sich das Wetter wieder etwas gebessert. Es ist zwar stark bewölkt und neblig aber dafür regnet es nicht mehr. Bei der Hütte gibt's zwei junge Ziegen die natürlich von allen ganz herzallerliebst fotografiert werden müssen. Eine richtige Touristenfalle Ab der Hütte teilt sich dann die Gruppe, wobei die Mädls etwas mehr Gipfelbiss beweisen. So brechen wir dann um 1600 bei der Hütte auf und erreichen den Gipfel um 1800. Nicht einmal der Loser ist im dichten Nebel auszumachen.

Zurück bei der Hütte genießen wir einen sehr lustigen Abend mit toller Bewirtung. Kurz vor Sonnenuntergang zieht dann noch ein heftiges Gewitter auf. Solang man bei Donner und Blitzschlag aber in der kuschligen Hütte einquartiert ist, macht das gar nix. Am nächsten Tag ist es dann wolkenlos und am Offensee gönnt man sich nach einem erfrischenden Bad noch eine Käsekrainer + Bier.

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30. August 2002

Gosaukamm Umrundung

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Am Freitag starte ich um 1600 am Vorderen Gosausee. Gemütlich schlendere ich zum hinteren See, wo ich mich noch gach mit zwei Bier stärke. Die Wirtin meint ich solle lieber hier bleiben da ich es eh nicht mehr zur Adamek Hütte schaffe. Da ich aber meine Biwakausrüstung mitschleppe, ist das kein Problem. Nach 2h30min erreiche ich um 1930 mein Biwakplatzerl, eine kleine feine Wiese mit Bacherl kurz nach der Grobgesteinshütte.

Die sternenklare Nach ist herrlich und vor "lauter Sternschaun" kann ich nicht einschlafen. Später hindert mich dann der Vollmond an einem erholsamen Schlaf. Tagwache um 0630 und nach einer kurzen Stunde Gehzeit erreiche ich die Adamek Hütte. Die Dachsteinbesteiger sind schon alle ausgeflogen. 110 an der Zahl war die Hütte rappelvoll. Entlang des Linzer Wegs marschiere ich zur Hofpürgl Hütte. Ein toller Weg führt entlang des schrumpfenden Gletschers aussichtsreich über fossiliengespickte Platten. Etwas entkräftet gelange ich nach vier Stunden Gehzeit zur Hütte der Sektion Linz. Hier wird von Halbschuhtouristen mein etwas verschmutztes, verschwitztes Erscheinungsbild kritisiert. He in erster Linie ist das eine alpine Schutzhütte und kein Gasthaus. Am Nachbartisch soll angeblich Thomas Stangassinger sitzen, was ich aber nicht so recht mitbekomme, da die Erbsensuppe wesentlich interessanter ist

Nach weiteren zwei Stunden erreiche ich die Stuhlalm und schaffe leider nicht mehr zur letzten Gondel ins Tal, also noch weitere zwei Stunden bis ich schließlich um 2030 die Runde komplettiere. Das Auto war gar nicht abgesperrt. Gottseidank gibt es in Gosau keine Kriminalität.

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