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20. Februar 2021

Almuferweg Kothmühle - Grünau

(gepostet im Bereich Berg)

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Letzte Woche zeigte das Thermometer noch knackige -15 °C und das Wetter war optimal zum Eislaufen. Für heute sind jedoch +15°C prognostiziert. Während es in Allhaming noch kalt und neblig ist, scheint in Grünau schon seit der Früh die Sonne. Sarah hat die tolle Idee, wieder von der Kothmühle nach Grünau zu spazieren.

In Scharnstein legen wir einen kurzen Boxenstop ein und wir holen uns Kaffee und Kuchen von der Konditorei Mittermaier. Wir starten um 1030 bei der Haltestelle Kothmühle und wandern heute am orographische rechten Ufer nach Grünau. Kurz nach dem Ausleitungskraftwerk Lippenannerl finden wir eine sonnige Bank, wo wir unser ausgezeichnetes Kuchenfrühstück essen. Idyllisch führt der Weg dann nach Gangljodl. Am anderen Ufer der Ausleitung befindet sich ein sehr schönes altes Sacherl. Daneben ein akkurat geschlichteter Holzstoß mit Fenster. Hier hat jemand sehr viel Schönheitssinn! Bei der Landesstraße wechseln wir dann auf die andere Uferseite und wandern den wohlbekannten Weg zur Redlmühle, wo wir unsere Mittagspause einlegen. Der weitere Weg würde hier recht schattig verlaufen, also wechseln wir wieder retour ans sonnige Ufer. Nun ist es nicht mehr weit zum Spielplatz, wo wir um 1245 eintrudeln. Dieser Spielplatz ist einfach toll und wird von Erik und Julia wirklich geliebt. Trotz Gastro-​Lockdown muss hier auch niemand Hunger leiden. Wir haben zwar genügend Proviant im Rucksack, aber beim Dorfcafe gibt es ein feines Take-​Away. Neben Kaffee und Kuchen, kann man sich auch Bosner und Pizza mitnehmen. Während die Kids umfetzen, genießen Sarah und ich die Ruhe. Es ist heute erstaunlich wenig los. Vermutlich tummeln sich die Massen wieder am Almsee oder im Wildpark. Später besuchen uns noch Didi, Joni und Theo, die ebenfalls vor dem Nebel flüchten und wir bleiben bis 1600 in Grünau. Eigentlich wollten wir ja mit dem Zug retour fahren, aber im großen Riedl-​Bus finden alle Platz und Didi kutschiert uns zum Ausgangspunkt.

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14. Februar 2021

Eislaufen am Almsee

(gepostet im Bereich Berg)

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Die frostigen Temperaturen der letzten Tage sorgen für ein seltenes Naturschauspiel: Einen fast vollständig zugefrorenen Almsee. Ein Besuch ist nun dringende Pflicht. Im Gepäck sind selbstverständlich die Eislaufschuhe. Bei meiner Ankunft um 0930 sind erst zwei Eisläufer am Eis und der See liegt noch zur Hälfte im Schatten. Es ist wolkenlos und knackig kalt. Bei Windstille sind die -10 °C aber kaum zu spüren. Eilig lege ich die Eislaufschuhe an und skate in die Mitte des Sees, der vom West-​ bis zum Ostufer komplett zugefrorenen ist. Nur der Auslauf und der Quellbereich am Südufer sind offen. Das Panorama von der Seemitte ist fantastisch. Es liegt etwas Schnee, der sich teilweise mit dem Eis verbunden hat. Die Oberfläche ist daher nicht spiegelglatt wie am Schacherteich, trotzdem ist Eislaufen hier einfach nur traumhaft schön. Ich drehe unzählige Runden. Ich besuche und umrunde die ehemalige schwimmende Insel am Ostufer, flitze durch den Schilfgürtel und wage mich kurz auf das frische Spiegeleis beim Auslauf. Beim Auslauf überwintert auch ein Schwanenpaar (Cygnus olor). Gegen die Mittagszeit steigen die Temperaturen auf -1 ° C und es wird so richtig gemütlich. Das Publikum ist nun auch etwas größer geworden. Eisstockschützen und Eisschnellläufer gesellen sich hinzu. Letztere schaufeln eine lässige Bahn entlang des Bruchwalds und beim Schilfgürtel frei. Nach rund 3h habe ich dann aber dann doch genug. Ich genieße noch ein kühles Bier in der Sonne und trete zufrieden die Heimreise an.

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13. Februar 2021

Höhlen in der Teufelsleiten bei Kremsmünster

(gepostet im Bereich Geologie)

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The Beast from the East, ein massiver Einbruch polarer Kaltluft, soll im Feber wochenlang für klirrende Kälte sorgen. Nachdem sich der Polarwirbel aber doch nicht aufgelöst hat, wurden die Prognosen rasch wieder revidiert. Für ein paar Tage mit knackigen -15 °C hat es aber schon gereicht. Bei diesen Temperaturen gibt es Eis vom Feinsten. Nicht nur das Eislaufen auf den Schacherteichen ist ein Traum, sondern auch die Höhlen in der Teufelsleiten müssten einen schönen Eisschmuck tragen. Beim Stichwort "Höhlen" waren Julia und Erik dann nicht mehr zu bremsen und die beiden begleiten mich zu unserer ersten Arktisexpedition.

Nach dem Mittagessen starten wir bei herrlichem Sonnenschein und eisigem Wind. Wir sind bestens ausgerüstet, trotzdem beißt der Wind ganz schön im Gesicht. Flott folgen wir dem Tempetal-​Wanderweg hinein in den Wald, wo es schon ein bisserl angenehmer ist. Nach den Stufen findet sich links schon ein kleine Höhle mit großen Eiszapfen die gleich inspiziert wird. Doch wir wollen weiter zur großen Attraktion. Dem Wasserfall mit der markanten Kalktuffnase, die von der Konglomerathöhle I (Kat. Nr. 1674/2) und Konglomerathöhle II (Kat. Nr. 1674/3) umrahmt ist. Bei unserer Ankunft werden wir nicht enttäuscht. Wunderschöne Eisskulpturen in allen Formen haben sich beim Wasserfall und in den Höhlen gebildet. Die Kids erkunden alles ganz genau. Auch sie haben ihre Kameras im Gepäck. In jeder Ecke finden sich wieder einzigartige Eiszapfen. Besonders im Bereich mit den kleinen Sinterbecken finden sich fantastische Formen. Aufgrund der Windstille lässt es sich hier länger aushalten. Den Abschluss bildet wie immer ein Besuch der eigentlichen 33 Meter langen Teufelshöhle (Kat. Nr. 1674/1) etwas nordwestlich der Kalktuffnase. Erik geht schon mal vor und kommt rasch wieder zurück. Aufgeregt meint er: "Papa, da gibts Eisschwammerl! Des muast da anschaun!" Tatsächlich haben sich auf dem trockenen Laub kleine Eis-​Stalagmiten gebildet, während sich auf der Höhlendecke kein Eis findet. Das muss natürlich ausführlich dokumentiert werden.

Nach gut einer Stunde haben die Kinder schon sehr kalte Hände und Füße. Auch der heiße Tee vermag die Gliedmaßen nicht so recht aufzutauen und wir beenden unsere Expedition. Eine gemütliche Couch-​Session vor dem Ofen haben wir uns jetzt redlich verdient.

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6. Februar 2021

Bergerbauern Reith

(gepostet im Bereich Berg)

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Die Bergerbauern Reith entwickelt sich immer mehr zu unserem Lieblingsplatzerl. Also flüchten wir schon wieder vor dem Nebel um dort oben etwas Sonne zu tanken. Die Forststraße ist im Schatten etwas eisig aber am Rand sehr gut zu gehen. In der Sonne liegt dann eh kein Schnee mehr. So erkundet Erik gleich mal die Umgebung und findet schon einige blühende Schneerose. Um die Mittagszeit ist es auch im kurzärmligen Leiberl sehr gemütlich. Und nachdem der Rucksack voller Essen und Trinken geplündert ist, verlassen wir dieses herrliche Fleckchen. Für den Rückweg nehmen wir diesmal aber die obere Forststraße, die deutlich weniger eisig ist.

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