|< << Einträge 39 - 36 >> >|

24. Oktober 2004

Kampermauer

(gepostet im Bereich Berg)

Kampermauer.jpgzoomPicture

KamperHerbst.jpgzoomPicture

KamperTotesGebirge.jpgzoomPicture

Auf der Suche nach neuen feinen Platzerl musste ich nun einfach mal die Kampermauer testen. Immer nur Wasserklotz-​en ist ja auch fad Ausgangspunkt ist die Puglalm am Hengstpaß. Der große Parkplatz war um 09:00 noch völlig unbesetzt. Rundherum waren stellenweise beide Straßenhälften vollgeparkt. Sehr seltsam...

Von hier aus begibt man sich relativ weglos über eine hübsche Alm Richtung Wald und stößt schnell auf ein gut ausgetretenes, jedoch nicht markiertes Wegerl. Doch weisen blaue Farbtupfer den Weg. Auf der Alm selbst hat vor kurzem die Herbstzeitlosen-​Blüte eingesetzt und verkündet schon den nahenden Winter.

Der Aufstieg ist vielleicht für ungeübte etwas steiler aber recht fesch und in etwa einer Stunde erreicht man auch schon das kombinierte Kreuz-​Bankler. Jetzt genehmigt man sich erstmal ein gutes Stiegl-​Spezial. Die Fernsicht ist ausgezeichnet und zwischen Toten Gebirge und Gesäuse schmeckts einfach

Vom Bankerl aus folgt man dem Weg in Richtung Hauptgipfel. Bei der ersten Gabelung halte ich mich rechts und bin *schwups* schon wieder auf einem Almboden (Menaueralm). Gmiatlich gehts dann auf einer Forststraße wieder retour zur Bundesstraße.

Unterwegs treffe ich nur 4 Leute obwohls bei der Karlhütte nur so zua'geht. Aber die Bedienung ist auf Zack und da Hari erhält rasch seine (eher nicht verdiente) Elektrolyt-​Zufuhr.

Kommentare verfassen

23. Oktober 2004

Sandling

(gepostet im Bereich Berg)

SandlingDachstein.jpgzoomPicture

DaSandling.jpgzoomPicture

Sandlingalm.jpgzoomPicture

Nach unzähligen Gschichtln von recht lustigen Nächten der gesamten Verwandtschaft (Großeltern, Eltern, Onkels+Tanten,...) auf der Lambacher Hütte, muss ich natürlich diesen historischen Ort auch mal aufsuchen. Dies lässt sich ja auch gleich mit einer Sandling-​Tour verbinden da ich sowieso noch nie den Gipfel besucht hab.

Start ist um 10:30 beim Schwarzenbachloch auf fast 1.100 m. Nach einem kurzen Spazierer durch den Wald gelangt man auf eine Forststraße. Hier wurde leider frisch geschlägert wodurch sich der Genuss etwas in Grenzen hält, aber nach etwa 30 Minuten Gehzeit ist das schlimmste vorbei. Nächstes mal besser von Lupitsch aus... Ab und zu ergeben sich jedoch tolle Blicke zum Dachstein.

Die Lambacher erreiche ich dann nach 1h 09min. Der Dunst verzieht sich und ich genieße die Sonne bei einem Zipfer Märzen. Auf der Lambacher gibt es nur Kleinigkeiten zu futtern, darum denke ich mir, ich erweitere die Runde etwas und kehre dann beim Hütteneck ein.

Über die wirklich malerische Vordersandlingalm erreiche ich über einen leicht gesicherten Steig um 12:30 den Sandling-​Gipfel. Hier am südwestlichen Outpost des Toten Gebirges ist das Panorama unglaublich und das Wetter zeigt sich noch von der besseren Seite. Schönberg, Bräuningzinken, Loser, Altausseer See, König Dachstein....

Nach einer ausgiebigen Rast erkundige ich mich über einen Abkürzer zum Hütteneck. Ein Einheimischer gibt mir einem Tip (Bei Großer Buche mit Taube abbiegen). Bin ja schon mal gespannt ob ich den Einstieg finde. Kurz vor 14:00 breche ich recht zuversichtlich wieder auf. Zurück auf der Alm folgt man zuerst einer Forststraße Richtung Norden. Sodala wo ist bloß der depperte Einstieg?? Nach reichlich Sucherei ists mir schon egal und bleibe auf der Forstraße. Nach einem Tipp eines Forstarbeiters schlage ich mich dann doch noch zum Hütteneck durch, um festzustellen.... geschlossen *grrrrrr*. Aha und zum Tröpfeln beginnt es auch noch. Etwas sauer begebe ich mich über den Raschberg zum Parkplatz und erreich das Auto etwa um 16:20.

Nächstes mal besser von Lupitsch aus...

Kommentare verfassen

11. September 2004

Rote Wand / Dümlerhütte

(gepostet im Bereich Berg)

ToterMann.jpgzoomPicture

AmGipfel.jpgzoomPicture

Die Vorgeschichte: Auf der Dümler gibts ja die weltbesten, patentierten überbackenen Speckknödl. Drum hab ich ja schon am 1. Mai Alex und Anja durch den Schnee zur Dümler-​Eröffnung gequält. Leider gabs nur Blunzn und keinen Speckknödl

Aber diesmal sollte es klappen. Extrem faul, gondeln wir mit der Standseilbahn auf die Wurzer. Wirklich gemütlich und bei blauem Himmel (ohne ein Fuzerl) latschen wir zum Brunnsteinersee. Den Gipfel der Roten Wand erreichen wir nach 1h 45min um 10:30. Als besonderes Gipfelerlebnis hat Alex ein korsisches Serena-​Bier mitgenommen

Es sind unglaublich viele Leute unterwegs. Die Parents gehen noch über den SO-​Grat aufs Warscheneck. Dort ists sicher ruhiger... Die volle Veranda kann ich ja schon von hier aus sehen, darum lieber gleich weiter zu den Speckknödln. Um 11:35 ergattern wir gerade noch einen Tisch neben der Küche. Nun endlich ist der Dümler-​Speck-​Knödl-​Bann gebrochen und ich muss mir in Zukunft nie wieder die Suderei "De gibts jo goar ned!" anhören.

Retour gehts dann übern Hals zurück zur Bergstation wo wir auch wieder auf die Parents treffen und uns noch den Rest vom Zirbn reinzischen.

Kommentare verfassen

4. September 2004

Steirische Kalkspitze

(gepostet im Bereich Berg)

LungauerKalkspitze.jpgzoomPicture

Giglachsee.jpgzoomPicture

Moos-Steinbrech.jpgzoomPicture

WolkenUebermSee.jpgzoomPicture

Ab und zu findet man auch im Web-​Standard nette Anregungen für eine kleine Tour. Die Umgebung des Giglachsees hört sich in mehrerlei Hinsicht recht lässig an. Erstens gibts hier scheinbar ein paar geologische interessante Strukturen (Alte Nickel-​Mine, Quarz-​Klüfte,..) und Kalk trifft auf Silikat, was eine tolle Flora vermuten lässt.

Am 04.09 erreich ich nach etwa zweistündiger Autofahrt die Ursprungalm in der Nähe von Schladming. Das Mauthütterl ist nicht besetzt, stattdessen wird unterwegs kassiert Der Parkplatz auf 1.600 m ist schon ganz schön voll, was nix gutes vermuten lässt. Durch dichte Wolken marschiere ich dann erstmal zum Ignaz-​Mattis-​Haus. Es ist saukalt aber die Gegend hat was. Eine Abwechslung zum Kalk tut wirklich mal gut. Der Weg ist eher ein breiteres Schotterstraßerl und ruck zuck erreicht man nach etwa einer Stunde auch schon den Giglachsee.

Hmm erst 16:00 Uhr. Ein Abstecher zur Kleinprechthütte wäre noch locker drinnen. Der Hüttenwirt des Mattis-​Haus meint aber das diese schon voll ist und er mich aber noch wo reinzwicken kann. Also bleib ich in der Gaststube, wo ich einen recht gemütlichen und Rotwein-​lastigen Hüttenabend verbringe.

Man lernt auch unglaubliche Leits kennen. Ein Hamburger hat jetzt schon die Schladminger durchquert und fährt dann morgen mit dem Bike zum Königssee um das Steinerne Meer zu durchqueren. Freak!

Das obligate Schnarchkonzert der Nacht war dank Rotwein recht erträglich. Kurz vor 6 Uhr krabble ich gleich nach draußen. Der Dunst hängt noch über dem See, aber es blinzeln schon einige blaue Flecken durch. Um nicht zuviel Zeit zu verlieren, spare ich mir das Frühstück. Hab ja eh die Müsliriegel. Unterwegs trifft man nun überhaupt keine Menschen und man kann so richtig die Ruhe genießen. Nach zwei Stunden bin ich auch schon auf der Steirischen Kalkspitze (obwohl die eher aus Quarz und Gneisen besteht) und erhole mich erstmal von der durchzechten Nacht.

Nach einigen Blumen-​Photo-​Shots (Dirty Makro-​Close-​Ups ) schau ich mich noch nach ein paar Steinchen. Aber das Stoa-​Sammler-​Glück lässt mich (wie immer) im Stich. Hab einfach kein Talent zum Strahler.

Auf die Lungauer Kalkspitze schaffs ich nicht mehr, da mir zuviel Leits unterwegs sind. Mittagessen gibts dann bei der Gilgachsee-​Hütte wos dann schon ganz schön runterbrennt. Gemütlich gehts dann retour zum Parkplatz. Eine unglaublich schöne Gegend wo man eine viel längere Tour planen müsste!

Kommentare lesen (1) / verfassen

|< << Einträge 39 - 36 >> >|